Stadtmuseum Simeonstift Trier - LinkFang.de





Stadtmuseum Simeonstift Trier


Das Stadtmuseum Simeonstift Trier, früher „Städtisches Museum Trier“, befindet sich in den Gebäuden des ehemaligen Simeonstifts um den Brunnenhof direkt neben der Porta Nigra. Die Dauerausstellung zeigt Kunst- und Kulturschätze von der frühen Neuzeit bis ins 20. Jahrhundert. Es werden Einblicke in Leben und Alltag, Wirtschaft und Handel, Politik und Glaube, Kunst und Technik der Trierer Bevölkerung gegeben.

Ausstellungen

Dauerausstellung

Der Grundstock der Sammlung des Stadtmuseums Simeonstift Trier stammt aus Schenkungen bekannter Trierer Bürger. Die Sammlung enthält Gemälde, Skulpturen, Kunsthandwerk, aber auch koptische Textilien, Möbel und ostasiatische Kleinplastik. Die Objekte der Dauerausstellung werden ergänzt von Modellen, interaktiven Bereichen und Medienpräsentationen in Form von Filmen, Bildfolgen und Hörstationen, sie ein Bild der Kunst-, Kultur- und Stadtgeschichte Triers.

Die Dauerausstellung ist in Themenräume gegliedert. Der „Trebetasaal“ im Erdgeschoss ist nach dem sagenhaften Gründer der Stadt, dem assyrischen Königssohn Trebeta, benannt. Ein großformatiges Ölgemälde veranschaulicht hier die Legende. Weitere stadtgeschichtliche Exponate sind das originale Marktkreuz aus dem 10. Jahrhundert, die Steipenfiguren aus dem 15. Jahrhundert sowie die Figuren des Petrusbrunnens aus dem 16. Jahrhundert.

Der „Rote Saal“ ist der Geschichte Triers von der Antike bis heute gewidmet. Ein großes Stadtmodell gibt den Zustand Triers in der Zeit um 1800 wieder. Eine Serie an Bildern des Trierer Künstlers Johann Anton Ramboux zeigt den hohen Stellenwert, den die antiken Bauwerke Triers im 19. Jahrhundert genossen.

Im „Gelben Saal“ finden sich Objekte und Medienstationen zu ausgewählten Themen der Stadtgeschichte. Beleuchtet werden Wirtschaft, Tourismus und Verkehr, Glaubensgemeinschaften, Sport und kulturelles Leben in Trier.

Das „Stifterkabinett“ im zweiten Obergeschoss ist der Ort für Gemälde, Mode, Ostasiatika und andere Geschenke, die der Stadt Trier gemacht worden sind. Mäzene waren kunstinteressierte Trierer Bürger, die mit der Überlassung ihrer Sammlungen den Grundstock für das Stadtmuseum legten.

Im „Trier-Kino“ stehen den Besuchern an die 80 Filme zur Verfügung, die individuell gestartet und angesehen werden können. Die Spanne reicht vom ersten bekannten Filmdokument über Trier aus dem Jahr 1904, einer 1,5-minütigen, verwackelten Autofahrt durch die Porta Nigra, über provokante Kunstaktionen der 1960er Jahre bis hin zu Zeitdokumentationen zur Stadtentwicklung.

In einem Barockrahmen im zentralen Treppenhaus wird an einem Bildschirm eine rund 100 Porträts umfassende Galerie aus Gemälden, Grafiken und Fotoaufnahmen präsentiert. Zu entdecken sind Trierer Bürger, die ihre Spuren in der Stadt hinterlassen haben.

Wechselausstellungen (seit dem Umbau und der Eröffnung des Erweiterungsbaus 2007)

  • Konstantin der Große – Tradition und Mythos. (2. Juni–4. November 2007)
  • Kunstpreis Robert Schuman. (9. Dezember 2007–20. Januar 2008)
  • Eine Gemäldegalerie für Trier. Barocke Fülle – Aktuelle Vielfalt. (6. April–14. September 2008)
  • Rambouxpreis der Stadt Trier: Dieter J. J. Sommer. Papierarbeiten 2008. (5. Oktober–16. November 2008)
  • Rendezvous auf dem Laufsteg. 50 Jahre Trierer Mode – 50 Jahre Barbie. (7. Dezember 2008–2. August 2009)
  • Die Gute Form - Wettbewerbsarbeiten der Schreinerinnung Rheinland-Pfalz. (30. August–13. September 2009)
  • Barockmalerei an Maas und Mosel: Louis Counet und die Lütticher Malerschule. (26. September 2009–28. Februar 2010)
  • Max Lazarus. Trier – St. Louis – Denver. Ein jüdisches Künstlerschicksal. (21. März–27. Juni 2010)
  • Raue Schönheit. Eifel und Ardennen im Blick der Künstler. (18. Juli–24. Oktober 2010)
  • Fototage Trier 2010. Leben elementar. (13. November–12. Dezember 2010)
  • Ramboux-Preis 2010. Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten. (19. Dezember 2010–27. Februar 2011)
  • Armut – Perspektiven in Kunst und Gesellschaft. (10. April–31. Juli 2011)
  • Der Ramboux-Preis der Stadt Trier. Ausstellung mit Werken der Preisträgerinnen Nicole Ahland und Judith Röder. (28. August–25. September 2011)
  • Nahe den Alten Meistern. C. W. E. Dietrich (1712–1774). (9. Oktober 2011–26. Februar 2012)
  • Zierrat / Sieraad" Künstlerschmuck und Künstlerservice von Pablo Picasso bis Cindy Sherman aus dem Stedelijk Museum s’Hertogenbosch. (25. März–12. August 2012)
  • Positionen konkreter Kunst heute. (15. September–28. Oktober 2012)
  • Lustgarten. Fotoarbeiten von Rut Blees Luxemburg.; museale12: Die Sparda-Bank zu Gast im Stadtmuseum Simeonstift. (19. September 2012–17. Februar 2013)
  • WeinReich. Zeugnisse der Weinkultur im Stadtmuseum. (11. November 2012–17. Februar 2013)
  • Ottmar Hörl. Karl Marx – Installation in Trier 2013. (5.–26. Mai 2013)
  • Ikone Karl Marx. Kultbilder und Bilderkult. (17. März–20. Oktober 2013)
  • Gesammelt und gesichtet. Ausgewählte Neuzugänge im Museum. (14. November 2013–12. Januar 2014)
  • Gute Form. Wettbewerbsarbeiten der Schreinerinnung Rheinland-Pfalz. (14. November 2013–12. Januar 2014)
  • Ramboux-Preis der Stadt Trier. (9. Februar 2014–6. April 2014)
  • 2000 Jahre Schifffahrt auf der Mosel. Vom römischen Transportweg zum einenden Band Europas. (18. Mai 2014–1. März 2015)
    • „Wellen-Installation in der Bühne“. Exponat im öffentlichen Raum zur Ausstellung „2000 Jahre Schifffahrt auf der Mosel“ (1. Dezember 2014–18. Januar 2015)
  • Die schönen Seiten der kalten Jahreszeit. Winterausstellung (November 2014 bis März 2015)
  • Aufgemöbelt - Historische Möbel aus der Sammlung des Stadtmuseums Simeonstift (29. März 2015–25. Oktober 2015)
  • Nero – Kaiser, Künstler und Tyrann (14. Mai 2016–16. Oktober 2016)

Ausstellungsstücke

Literatur

  • Elisabeth Dühr (Hrsg.): Ikone Karl Marx. Kultbilder und Bilderkult. Regensburg 2013, ISBN 3-795427-02-9.
  • Herbert Uerlings u. a.: Armut. Perspektiven in Kunst und Gesellschaft. Katalog zur Ausstellung Fremdheit und Armut im Stadtmuseum Simeonstift Trier und im Rheinischen Landesmuseum Trier, 2011 und im Museum der Brotkultur Ulm, 2011, ISBN 3-89678-859-0.
  • Elisabeth Dühr u. a.: Raue Schönheit. Eifel und Ardennen im Blick der Künstler. Begleitband zur Ausstellung im Städtischen Museum Simeonstift, Trier, 2010, ISBN 3-7954-2377-5.
  • Elisabeth Dühr, Christiane Häslein, Frank G. Hirschmann, Christl Lehnert-Leven: Eine Gemäldegalerie für Trier. Trier 2008, ISBN 3-930866-27-7.
  • Die Neuen Architektenführer Nr. 113: Stadtmuseum Simeonstift Trier. Berlin 2007, ISBN 978-38671102-73.
  • Elisabeth Dühr (Hrsg.): Stadtgeschichte im Stadtmuseum. Trier 2007, ISBN 3-930866-24-2.
  • Elisabeth Dühr (Hrsg.): Trier Querbeet. Trier 2007, ISBN 3-930866-23-4.
  • Christl Lehnert-Leven: Uhren in Trier. Geschichte. Gedichte und Bestände des Museums Simeonstift Trier. Hrsg. von Dieter Ahrens, Selbstverlag des Städtischen Museums Simeonstift Trier, Trier 1992.

Weblinks

 Commons: Stadtmuseum Simeonstift Trier  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


Kategorien: Kultur (Trier) | Heimatmuseum in Rheinland-Pfalz | Bauwerk in Trier

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Stadtmuseum Simeonstift Trier (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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