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Stadtbezirk Huckarde


Dieser Artikel erläutert den Dortmunder Stadtbezirk Huckarde; zu dem gleichnamigen Stadtteil siehe Huckarde.
Stadtbezirk Huckarde
Stadt Dortmund
Höhe: 75 m ü. NN
Fläche: 15,1 km²
Einwohner: 35.708 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 2.365 Einwohner/km²
Postleitzahlen: 44359, 44369, 44379, 44147, 44388
Vorwahl: 0231

Lage des Dortmunder Stadtbezirks Huckarde innerhalb Dortmunds.

Huckarde ist ein Stadtteil und zugleich ein Stadtbezirk im Westen von Dortmund.

Erste Besiedlungen konnten in Huckarde, nahe der heutigen Oberfeldstraße, bis in die Zeit um Christi Geburt nachgewiesen werden. In einer Urkunde des Stiftes Essen wird erwähnt, dass Hukretha um das Jahr 860 in den Besitz von Altfrid, Bischof von Hildesheim und Gründer des Stiftes, übergeht. Bei dem Bau eines Brunnens wird im Jahr 1810 in dem bis dahin rein landwirtschaftlich geprägten Stadtteil erstmals Steinkohle gefunden. Mit der Gründung der 1980 stillgelegten Zeche Hansa im Jahre 1855 begann auch in Huckarde das Industriezeitalter. 1914 wurde Huckarde in die Stadt Dortmund eingemeindet.

Seit 1892 ist der Stadtteil an die Emschertalbahn angebunden. 1908 erhielt Huckarde einen repräsentativen Personenbahnhof.

Huckarde ist heute (2005) mit 36.827 Einwohnern auf 1500 Hektar einer der kleinsten Stadtbezirke in Dortmund. Trotz der teilweise hohen Bevölkerungsdichte von 24,6 Einwohnern/ha, bietet Huckarde heute mit dem Rahmer Wald, dem Freizeitzentrum Revierpark Wischlingen und dem Deusenberg im benachbarten Ortsteil Deusen ausreichende Flächen zur Naherholung. Für Besucher könnte auch die stillgelegte Kokerei Hansa interessant sein. Sie ist heute für Besucher geöffnet, die an vergangener industrieller Geschichte interessiert sind. Besonders interessant sind hier die Routen, die unter Führung erkundet werden können, da ein Großteil komplett erhalten geblieben ist. Lediglich der Gasometer der Kokerei wurde am 17. Dezember 2005 gesprengt.

Zum Stadtbezirk Huckarde gehören heute die Stadtteile Huckarde, Deusen, Rahm, Jungferntal, Kirchlinde, Hangeney und Wischlingen.

Geografische Lage

Der Ort liegt auf einer Höhe von 75 m ü. NN .

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Die Denkmalliste der Stadt Dortmund umfasst im Stadtbezirk Huckarde 37 Baudenkmale, darunter acht Wohnhäuser, acht landwirtschaftliche Gebäude, sechs Industrieanlagen, vier Wohn- und Geschäftshäuser, vier Sakralbauten, vier Kleindenkmale, zwei Friedhöfe und eine Verkehrsanlage.[2]

Literatur

  • August Wittkamp: 1100 Jahre Huckarde. Beiträge zur Geschichte Dortmunds und der Grafschaft Mark, Bd. LVI. Dortmund 1960.

Weblinks

 Commons: Stadtbezirk Huckarde  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Jahresbericht Dortmunder Statistik 2014 – Bevölkerung (PDF-Datei)
  2. Denkmalliste der Stadt Dortmund. In: dortmund.de – Das Dortmunder Stadtportal. Denkmalbehörde der Stadt Dortmund, 14. April 2014, abgerufen am 18. April 2014 (PDF, Größe: 180 KB).


Kategorien: Stadtbezirk von Dortmund

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Stadtbezirk Huckarde (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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