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Stadelschwarzach


Stadelschwarzach
Höhe: 230 m
Einwohner: 525
Eingemeindung: 1972
Eingemeindet nach: Prichsenstadt
Postleitzahl: 97357
Vorwahl: 09383

Stadelschwarzach ist ein Ortsteil der Stadt Prichsenstadt im unterfränkischen Landkreis Kitzingen.

Geografische Lage

Stadelschwarzach liegt im Norden des Prichsenstadter Gemeindegebietes. Nördlicher befindet sich nur noch Järkendorf. Im Nordosten erhebt sich Neuses am Sand, während im Osten der Landkreis Schweinfurt beginnt. Der Südosten wird von Prichsenstadt ausgefüllt, im Süden befindet sich Laub. Mit dem Ortsteil Eichfeld beginnt das Gemeindegebiet der Stadt Volkach im Nordwesten.

Nächste, größere Städte sind Schweinfurt, mit einer Entfernung von etwa 25 Kilometern und Volkach, welches ungefähr 8 Kilometer weit weg ist.

Geschichte

Der Ort wurde im 8. Jahrhundert im Zuge der fränkischen Landnahme gegründet. Erstmals erwähnt wurde Stadelschwarzach dann im Jahr 918, damals hieß das Dorf „Stadelon“, als er an das Benediktinerkloster in Münsterschwarzach geschenkt wurde. Während des Mittelalters herrschte kurze Zeit das Grafengeschlecht von Castell über das Dorf, bevor es 1306 endgültig dem Kloster zugesprochen wurde. Stadelschwarzach war mit den Weinvorräten des Klosters ausgestattet.[1] Erst mit der Säkularisation endete 1803 die Herrschaft Schwarzachs.

Im 20. Jahrhundert, 1964, erhielt Stadelschwarzach eine eigene Pfarrei. 1972 kam der Ort an die Großgemeinde Prichsenstadt.[2]

Sehenswürdigkeiten

Die katholische Pfarrkirche ist dem heiligen Bartholomäus geweiht. Das älteste Element, der spätgotische Turm, entstammt der Jahrhundertwende vom 15. zum 16. Jahrhundert und wurde mit dem sogenannten Echterhelm ausgestattet. Im Jahr 1804 ergänzte man Langhaus und Chor, sodass diese Bauteile dem Klassizismus entsprechen. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erneuerte man die Ausstattung innen umfassend, älteste Stücke entstammen dem 18. Jahrhundert.

Das Rathaus des Ortes entstand im Jahr 1601.[3] Es befindet sich neben der Kirche und schließt nach oben mit einem Fachwerkgeschoss ab. Ein Renaissanceportal bildet den Eingang, eine Wappenkartusche mit dem Zeichen des Münsterschwarzacher Abtes Dominicus Otto wurde im 18. Jahrhundert ergänzt. Des Weiteren haben sich um die Kirche mehrere Gaden erhalten, die ehemals eine Kirchenburg bildeten.

Das ehemalige Amtshaus des Klosters im Ort entstammt dem Jahr 1593 und wurde mit dem Wappen des Abtes Johannes IV. Burckhardt verziert. Ein Barockportal mit einem weiteren Wappen rundet das Gebäude ab. Daneben weist Stadelschwarzach mehrere Kleindenkmäler, vor allem Bildstöcke im Ort und der Gemarkung auf. Westlich des Ortskerns wurde eine kleine Kriegergedächtniskapelle aufgestellt.

Persönlichkeiten

Literatur

  • Hans Bauer: Landkreis Kitzingen. Ein Kunst- und Kulturführer. Marktbreit 1993.
  • Karl Treutwein: Unterfranken. Heroldsberg 1978. ISBN 3-7738-1015-5 .
  • Karl Treutwein: Von Abtswind bis Zeilitzheim. Geschichtliches, Sehenswertes, Überlieferungen. Volkach 1987.

Weblinks

 Commons: Stadelschwarzach  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Treutwein, Karl: Von Abtswind bis Zeilitzheim. S. 222.
  2. Bauer, Hans: Landkreis Kitzingen. S. 74.
  3. Treutwein, Karl: Unterfranken. S. 239.

Kategorien: Ort im Landkreis Kitzingen | Ehemalige Gemeinde (Landkreis Kitzingen) | Prichsenstadt

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Stadelschwarzach (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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