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Stada Arzneimittel


STADA Arzneimittel AG
Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN DE0007251803
Gründung 1895
Sitz Bad Vilbel, Deutschland

Leitung

Mitarbeiter 10.363 (Dezember 2014)[1]
Umsatz 2.062 Mio. (2014)[1]
Branche Pharmazie
Website www.stada.de
Stand: 31. Dezember 2014 Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Stand 2014

Die STADA Arzneimittel AG ist ein börsennotierter deutscher Pharmakonzern mit Stammsitz in Bad Vilbel im Wetteraukreis in Hessen, der sich auf die Herstellung von Generika und rezeptfreien apothekenpflichtigen Arzneimitteln spezialisiert hat.

Im Jahr 2014 (2013) erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 2,062 (2,004) Milliarden Euro und einen Konzerngewinn von 64,6 (121,4) Millionen Euro. Zum 31. Dezember 2014 (2013) waren 10.363 (9.825) Mitarbeiter für Stada tätig.[1]

Bekannte Produkte sind, neben den umsatzstarken Generika Paracetamol Stada und Lactulose Stada, Apo-Go (Parkinsonmittel), Grippostad-C (Kombinationspräparat für Erkältungskrankheiten), sowie Ladival (Sonnenschutzmittel) und Mobilat (Schmerz- und Wundbehandlung).

Geschichte

Stada wurde 1895 in Dresden als Genossenschaft der Apotheker gegründet. Stada ist die Abkürzung für Standardarzneimittel Deutscher Apotheker. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Unternehmen nach Essen und Tübingen verlegt, 1956 stand ein erneuter Umzug nach Bad Vilbel an. 1970 wurde die Stada in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Aktien wurden damals nur an Apotheker als vinkulierte Namensaktien ausgegeben. Fünf Jahre später begann der Einstieg der Stada in das Geschäft mit Nachahmerpräparaten, deren Patentschutz abgelaufen war (Generika). 1986 begann die Stada international zu expandieren und kaufte bzw. gründete Unternehmen in der Schweiz und in Österreich. Kurze Zeit später wurden weitere Auslandsfilialen in den Niederlanden und Belgien (1991) sowie in Asien (1992) eingerichtet. Als zweites Standbein erwarb das Unternehmen 1996 den Generikavertrieb Aliud Pharma und expandierte weiter nach Frankreich und Tschechien. Über Aliud Pharma als Kooperationspartner hat Stada eine Verbindung zu einem Praxisprogramm für Ärzte.[2]

2001 wurde das Unternehmen in den MDAX aufgenommen. Bis 2006 erfolgten weitere Auslandsaquisitionen in Dänemark, Spanien, Italien, Großbritannien, Russland, Serbien, Portugal und Asien.

Im Januar 2009 erfolgte die Übernahme des dänischen Pharmaunternehmens Dermalog ApS.

Im Juni 2016 schied der langjährige Konzernchef aus. Vorangegangen war eine Veröffentlichung über seine Verflechtungen.[3][4]

Pharmazeutische Produktionsstätten

Europa
Asien

Beteiligungen

Anteil Unternehmen Sitz
100 % cell pharm Gesellschaft für pharmazeutische und diagnostische Präparate mbH Bad Vilbel
100 % Taxon Arzneimittelfabrik GmbH Bad Vilbel
100 % Uzara-Werk GmbH Bad Vilbel
100 % Aliud Pharma GmbH Laichingen
100 % STADA Arzneimittel GmbH Wien (Österreich)
100 % Crinos S.p.A. Mailand (Italien)
100 % OAO Nizhfarm Nischni Nowgorod (Russland)
100 % Hemofarm A.D. Vršac (Serbien)
96,78 % Cajavec Sistemi Upravljanja Banja Luka (Bosnien-Herzegowina)
20,65 % Velefarm A.D. Belgrad (Serbien)
15,44 % Bioceuticals Arzneimittel AG Bad Vilbel
11,2 % Pymepharco (PMP) Phú Yên (Vietnam) (Anteil des vietnamesischen Staates: 19,7 %)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 STADA Arzneimittel AG: Geschäftsbericht 2014. Abgerufen am 16. Juni 2015.
  2. Data-AL GmbH: Kooperationspartner der Data-AL GmbH
  3. Patrick Hollstein: System Retzlaff: Family Business. Abgerufen am 5. Juli 2016.
  4. Pressemitteilung: Wechsel im Vorstandsvorsitz der STADA Arzneimittel AG. Abgerufen am 5. Juli 2016.

Kategorien: Gegründet 1895 | Unternehmen (Wetteraukreis) | Bad Vilbel | Börsennotiertes Unternehmen | Pharmazieunternehmen

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Stada Arzneimittel (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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