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St. Radegund


Dieser Artikel bezieht sich auf die Gemeinde im Bezirk Braunau in Oberösterreich, zu anderen Bedeutungen siehe Sankt Radegund.
St. Radegund
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Braunau am Inn
Kfz-Kennzeichen: BR
Hauptort: Hadermarkt
Fläche: 17,88 km²
 :
Höhe: 480 m ü. A.
Einwohner: 585 (1. Jän. 2016)
Bevölkerungsdichte: 33 Einw. pro km²
Postleitzahl: 5121
Vorwahl: 06278
Gemeindekennziffer: 4 04 39
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
St. Radegund 7
5121 St. Radegund
Website: www.st-radegund.at
Politik
Bürgermeister: Simon Sigl (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(13 Mitglieder)
13
13 
Lage der Gemeinde St. Radegund im Bezirk Braunau am Inn
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

St. Radegund[1] (auch Sankt Radegund) ist eine Gemeinde im österreichischen Bundesland Oberösterreich im Bezirk Braunau am Inn im Innviertel mit 585 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016 ). Der zuständige Gerichtsbezirk ist der Gerichtsbezirk Mattighofen, bis 2004 gehörte die Gemeinde zum Gerichtsbezirk Wildshut.

Überregional bekannt wurde es als Geburts- und Wohnort des 2007 von der katholischen Kirche seliggesprochenen Franz Jägerstätter.

Geografie

Sankt Radegund liegt auf 480 m Höhe im Innviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 4,8 km, von West nach Ost 6,3 km. Die Gesamtfläche beträgt 17,9 km². 71,5 % der Fläche sind bewaldet, 21,8 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende sieben Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[2]):

  • Biri (184)
  • Eichbichl (12)
  • Ettenau (2)
  • Hadermarkt (95)
  • Schwabenlandl (44)
  • St. Radegund (223)
  • Werfenau (3)

Die Gemeinde besteht aus der Katastralgemeinde Hadermarkt.

Wappen

Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: In Blau ein von Rot und Silber doppelreihig geschachter Schrägbalken; oben eine goldene, alte Königskrone mit silbernen Perlen in den Blättern, unten eine silberne, schräggestellte Hirschstange. Die Gemeindefarben sind Gelb-Rot.

Geschichte

Seit Gründung des Herzogtums Bayern war der Ort bis 1779 bayrisch und kam nach dem Frieden von Teschen mit dem Innviertel (damals 'Innbaiern') zu Österreich. Während der Napoleonischen Kriege wieder kurz bayrisch, gehört er seit 1814 endgültig zu Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Politik

Bürgermeister ist Simon Sigl von der ÖVP.

Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 560 Einwohner, 2001 dann 580 Einwohner.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in St. Radegund
  • Pfarrkirche St. Radegund
  • Wohnhaus des seligen Franz Jägerstätter mit Museum
  • Heilbründl-Kapelle im Weilhartsforst
  • Pestsäule

Farbwerk

1996 wurde in der ehemaligen Volksschule der Gemeinde das Farbwerk Radegund, ein Atelier-, Werkstatt- und Galeriehaus, eröffnet. Das Projekt wurde vom im nahen St. Georgen lebenden Künstler Karlheinz Schönswetter († 2006) initiiert. Ziel des Farbwerks ist es, Kunst und Kultur in die kleinen Dörfer zu bringen.

Tourismus

Sankt Radegund ist Teil der Tourismusregion Seelentium - Oberes Innviertel. Zahlreiche Rad- und Wanderwege führen durch das Gemeindegebiet, unter anderem der Pilgerweg Via Nova.

Im August 2011 fand die Weltmeisterschaft der Island-Pferde in Sankt Radegund statt.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter

Galerie

Weblinks

 Commons: St. Radegund, Upper Austria  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Die amtliche Schreibweise ist festgelegt bzw. dargestellt in der Aufstellung der Gemeinden der oberösterreichischen Landesregierung im Internet und auf Statistik Austria: Ein Blick auf die Gemeinde
  2. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011

Kategorien: Ort im Bezirk Braunau am Inn | St. Radegund | Gemeinde in Oberösterreich

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/St. Radegund (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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