St. Lorenz (Oberösterreich) - LinkFang.de





St. Lorenz (Oberösterreich)


St. Lorenz
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Vöcklabruck
Kfz-Kennzeichen: VB
Fläche: 23,56 km²
 :
Höhe: 490 m ü. A.
Einwohner: 2.430 (1. Jän. 2016)
Postleitzahl: 5310
Vorwahl: 06232
Gemeindekennziffer: 4 17 35
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Wredeplatz 2
5310 Mondsee
Website: www.stlorenz.at
Politik
Bürgermeister: Johannes Gaderer (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(25 Mitglieder)
13
7
4
1
13 
Lage der Gemeinde St. Lorenz im Bezirk Vöcklabruck
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

St. Lorenz ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Vöcklabruck im Hausruckviertel mit 2430 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016 ). Die Gemeinde gehörte bis 1. Juli 2013 zum Gerichtsbezirk Mondsee, seither zum Gerichtsbezirk Vöcklabruck.

Geografie

St. Lorenz liegt auf 490 m Höhe im Hausruckviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 8,5 km, von West nach Ost 7,7 km. Die Gesamtfläche beträgt 23,4 km², 38,5 % der Fläche sind bewaldet und 52,1 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Ortsteile der Gemeinde

Gries, Keuschen, Plomberg, St. Lorenz, Schwarzindien, Scharfling und Wagnermühle

Geschichte

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum Österreich ob der Enns zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach bayrisch besetzt.

Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

In Scharfling und im Mooswinkel wurden im 19. Jahrhundert die ersten Pfahlbauten der Mondseekultur aus der späten Jungsteinzeit in der Zeit von 3600 bis 3300 v. Chr gefunden. Das Holzobjekt von Scharfling wurde durch J. Offenberger aus der 1972 vermessenen Uferrandsiedlung Scharfling geborgen. Nach C14-Datierungen von Pfählen stammt die Siedlung aus der Endphase der Bandkeramik im Neolithikum. (Daten von Offenberger 1981): VRI 311: BP 4980±120 VRI 313: BP 4660±90.

Wappen

Blasonierung: „Gespalten von Gold und Rot mit einem aufgerichteten, einen Rost pfahlweise haltenden Drachen in gewechselten Farben.“

Die Gemeindefarben sind Rot-Gelb-Schwarz.

Das Gemeindewappen wurde 1984 verliehen. Der Drache steht für die Drachenwand, an deren Fuß St. Lorenz liegt, und den Drachen, der dort der Sage nach gehaust haben soll. Der Rost als Attribut des heiligen Laurentius verweist auf den Kirchenpatron und Namensgeber des Ortes.[1]

Politik

  • Bürgermeister ist Johannes Gaderer von der ÖVP.

Die drei Nachbargemeinden von Mondsee Innerschwand, St. Lorenz und Tiefgraben haben ein gemeinsames Gemeindeamt im „Rathaus“ am Wredeplatz in Mondsee (ähnlich einer deutschen Verwaltungsgemeinschaft).

Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1.822 Einwohner, 2001 dann 2.010 Einwohner.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in St. Lorenz (Oberösterreich)
  • Die „Kath. Filialkirche hl. Lorenz“ () wurde als einziges Objekt der Gemeinde St. Lorenz vom Bundesdenkmalamt unter Schutz gestellt.[2] Der einschiffige Barockbau mit Doppelturmfassade und kreuzförmigem Grundriss wurde in den Jahren 1726 bis 1730 erbaut.

Öffentliche Einrichtungen und wissenschaftliche Institutionen

Literatur

  • Walter Kunze: Mondsee – Oberösterreich. Verlag St. Peter, Salzburg 1999

Weblinks

 Commons: Sankt Lorenz  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Herbert Erich Baumert: Die Wappen der Städte, Märkte und Gemeinden Oberösterreichs, 7. Nachtrag (1984–1987), in Oberösterreichische Heimatblätter, Heft 4, 1988, S.239 f. (PDF )
  2. Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand 22. Juni 2010) (pdf; 420 kB)
  3. Bundesamt für Wasserwirtschaft
  4. Limnologie der ÖAW

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/St. Lorenz (Oberösterreich) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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