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St. Gotthard im Mühlkreis


St. Gotthard im Mühlkreis
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Urfahr-Umgebung
Kfz-Kennzeichen: UU
Hauptort: Rottenegg
Fläche: 12,07 km²
 :
Höhe: 473 m ü. A.
Einwohner: 1.289 (1. Jän. 2016)
Bevölkerungsdichte: 107 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4112
Vorwahl: 07234
Gemeindekennziffer: 4 16 21
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rottenegger Straße 17
4112 St. Gotthard im Mühlkreis
Website: www.sanktgotthard.at
Politik
Bürgermeister: Johannes Rechberger (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
9
7
3
Lage der Gemeinde St. Gotthard im Mühlkreis im Bezirk Urfahr-Umgebung
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

St. Gotthard im Mühlkreis ist eine Gemeinde im Oberen Mühlviertel im Bezirk Urfahr-Umgebung in Oberösterreich mit 1289 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016 ). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Urfahr.

Geografie

St. Gotthard im Mühlkreis liegt auf einer Höhe von 290 m ü. A. im Oberen Mühlviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 5,0 km und von West nach Ost 5,0 km. Die Gesamtfläche beträgt 12 km². Der höchste Punkt der Gemeinde liegt mit 517 m ü. A. in der Ortschaft Grasbach, der niedrigste mit 276 m in Rottenegg.

Das Gemeindegebiet umfasst die Ortschaften St. Gotthard, Rottenegg, Eschelberg, Grasbach, Haselwies, Maierleiten, Mühlholz und Oberstraß. Das Gemeindeamt und der Kindergarten befinden sich in Rottenegg. Das über 200 m höher gelegene St. Gotthard beherbergt neben der spätbarocken Pfarrkirche den Pfarrhof und die Volksschule. Der an der Mühlkreisbahn gelegene Bahnhof Rottenegg befindet sich auf dem Gemeindegebiet von Walding.[1]

Flächenverteilung

Nachbargemeinden

Herzogsdorf
Feldkirchen an der Donau Gramastetten
Walding

Geschichte

Wie ein Steinbeilfund bei der Pfarrkirche zeigt, war das Gemeindegebiet von St. Gotthard bereits in der Steinzeit besiedelt. Vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert profitierte die Gegend wirtschaftlich aufgrund ihrer Lage an der Krumauer Reichsstraße, einem Teilstück der 1142 erstmals urkundlich erwähnten Via Regia zwischen Linz und Böhmen. Der rege Handelsverkehr führte zum Bau der Burgen Eschelberg (vor 1205) und Rottenegg (vor 1285). Im 17. Jahrhundert wurde am Ort der heutigen Pfarrkirche eine dem Hl. Godehard geweihte Kapelle errichtet. 1711 wurde diese durch Graf Gundacker von Starhemberg zu einer Kirche im spätbarocken Stil umgestaltet. 1835 erhielt sie mit dem charakteristischen Zwiebelturm ihre heutige Gestalt. Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern gelegen, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Von 1490 an wird er dem Fürstentum Österreich ob der Enns zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege wurde der Ort mehrfach besetzt. Nachdem St. Gotthard ab 1875 mit Herzogsdorf und Stammering gemeinsam verwaltet worden war, wurde es 1888 aufgrund einer Petition vom Oberösterreichischen Landtag als eigene Gemeinde wiedererrichtet. 1951 erfolgte die Eingliederung des nördlichen Teils der Ortschaft Grasbach sowie die Umbenennung der Gemeinde von St. Gotthard in St. Gotthard im Mühlkreis.[1][2]

Bevölkerungsentwicklung

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Wappen

Blasonierung: Von Rot und Gold gespalten durch einen Pfahl, der von Silber und Rot gespalten und mit einem geradarmigen Tatzenkreuz in gewechselten Farben belegt ist; beiderseits auf grünen Felsen je ein Zinnenturm, rechts ein silberner, links ein roter, mit zwei durchbrochenen Fenstern übereinander.

Die Gemeindefarben sind Weiß-Grün.

Politik

Bürgermeister ist Johannes Rechberger (ÖVP). Der Gemeinderat hat 19 Mitglieder (9 ÖVP, 7 SPÖ, 3 FPÖ).[3]

Sehenswürdigkeiten

Weblinks

 Commons: St. Gotthard im Mühlkreis  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Gemeinde St. Gotthard im Mühlkreis: Ortsbeschreibung. Abgerufen am 10. Mai 2016.
  2. 42. Kundmachung der o. ö. Landesregierung vom 8. Oktober 1951
  3. Gemeinderat. In: www.webwahl.net. Abgerufen am 23. November 2015.

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/St. Gotthard im Mühlkreis (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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