Stüdenitz-Schönermark - LinkFang.de





Stüdenitz-Schönermark


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Ostprignitz-RuppinVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Amt: Neustadt (Dosse)
Höhe: 40 m ü. NHN
Fläche: 24,39 km²
Einwohner: 578 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 24 Einwohner je km²
Postleitzahl: 16845
Vorwahl: 033972
Kfz-Kennzeichen: OPR, KY, NP, WK
Gemeindeschlüssel: 12 0 68 417
Adresse der Amtsverwaltung: Bahnhofstraße 6
16845 Neustadt (Dosse)
Webpräsenz: www.neustadt-dosse.de
Bürgermeister: Gerhard Wilke (Bürgergruppe Stüdenitz-Schönermark)
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Stüdenitz-Schönermark ist eine Gemeinde im Landkreis Ostprignitz-Ruppin in Brandenburg. Sie gehört dem Amt Neustadt (Dosse) mit Sitz in der gleichnamigen Stadt an.

Geographie

Die Gemeinde Stüdenitz-Schönermark liegt im Nordwesten des Landes Brandenburg. Das Gemeindegebiet grenzt im Westen an die Gemeinde Breddin, im Norden an die Stadt Kyritz und im Osten und Süden an die Gemeinde Zernitz-Lohm. Die Grenze im Norden an das Gebiet der Stadt Kyritz bildet gleichzeitig die Grenze des Amtes Neustadt (Dosse).

Gemeindeteile

Die Gemeinde untergliedert sich in die bewohnten Gemeindeteile Stüdenitz und Schönermark.

Geschichte

Die Gemeinde entstand am 31. Dezember 2001 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Schönermark und Stüdenitz.[2]

Für die Herkunft des Ortsnamens von Stüdenitz gibt es zwei Varianten: Bei einem slawischen Ursprung würde der Ortsname auf „Studenec“ zurückgehen, was in etwa „Quell, Brunnen“ bedeutet. Bei einer Herkunft aus dem Germanischen wäre „Stude“ mit Stute, und „itz“ mit „äsen, weiden“ zu übersetzen. Nach dieser Variante würde Stüdenitz demnach „Stutenweide“ bedeuten.

Einem Dorfbrand am 30. August 1866 fielen große Teile der Lohmer- und Kyritzer Straße von Stüdenitz zum Opfer.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Stüdenitz-
Schönermark
Stüdenitz Schönermark
1875 - 678 306
1910 - 666 289
1939 - 690 282
1946 - 1 067 457
1950 - 1 011 426
1971 - 714 386
1990 - 576 305
1995 - 501 308
2000 - 456 282
2001 727
2005 691
2010 618
2011 616
2012 617
2013 597
2014 583

Gebietsstand des jeweiligen Jahres[3][4], ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik

Gemeindevertretung

Die Gemeindevertretung von Stüdenitz-Schönermark besteht aus 8 Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 ergab folgende Sitzverteilung:[5]

  • Bürgergruppe Stüdenitz-Schönermark 5 Sitze
  • Wählergemeinschaft Sport 3 Sitze

Der Bürgermeister ist gleichzeitig Vorsitzender der Gemeindevertretung.

Hauptausschuss

Der Hauptausschuss der Gemeinde Stüdenitz-Schönermark setzt sich aus dem ehrenamtlichen Bürgermeister und drei weiteren Gemeindevertretern zusammen.

Amtsausschuss

Da die Gemeinde Stüdenitz-Schönermark eine amtsangehörige Gemeinde im Amt Neustadt/Dosse ist, entsendet sie als ihre Vertreter zwei Mitglieder der Gemeindevertretung in den 14 Mitglieder zählenden Amtsausschuss. Dies sind der ehrenamtliche Bürgermeister und sein Stellvertreter.

Bürgermeister

Gerhard Wilke (Bürgergruppe Stüdenitz-Schönermark) wurde in der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 mit 60,3 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von fünf Jahren[6] gewählt.[7]

Wappen

Das S-förmige gespaltene Wappen mit silber-rotem Schild führt das Wappen der Bischöfe von Havelberg im Herzschild. Für die Anfangsbuchstaben der beiden Gemeindeteile in den Brandenburger Farben steht die S-förmige silber-rote Spaltung des Schildes. Das bischöfliche Wappen symbolisiert die frühere Zugehörigkeit der beiden Orte zum Bistum.

Sehenswürdigkeiten

In der Liste der Baudenkmale in Stüdenitz-Schönermark stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmale.

Verkehr

Die Gemeinde liegt an der Landesstraße L 141, die von Neustadt (Dosse) nach Havelberg führt. Die nächste Anschlussstelle an der Bundesautobahn 24 ist Neuruppin und liegt etwa 30 Kilometer östlich der Gemeinde.

Die Gemeinde wird von der Bahnstrecke Berlin–Hamburg durchschnitten, besitzt aber seit Anfang der 1990er Jahre keinen eigenen Bahnhof mehr. Der nächste Haltepunkt befindet sich in der Nachbargemeinde Breddin. Er wird von der Regionalexpresslinie RE 2 Wismar–Berlin–Cottbus bedient. Der Berliner Hauptbahnhof ist in etwa 60 Minuten erreichbar.

Einzelnachweise

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2015 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2001
  3. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Ostprignitz-Ruppin . S. 22–25
  4. Bevölkerung im Land Brandenburg nach kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden 1991 bis 2014
  5. Ergebnis der Kommunalwahl am 25. Mai 2014
  6. § 73 des Brandenburgischen Kommunalwahlgesetzes
  7. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014

Weblinks

 Commons: Stüdenitz-Schönermark  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Stüdenitz-Schönermark (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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