Stödtlen - LinkFang.de





Stödtlen


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: OstalbkreisVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Höhe: 489 m ü. NHN
Fläche: 31,19 km²
Einwohner: 1883 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 60 Einwohner je km²
Postleitzahl: 73495
Vorwahl: 07964
Kfz-Kennzeichen: AA, GD
Gemeindeschlüssel: 08 1 36 068
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausstraße 11
73495 Stödtlen
Webpräsenz: www.stoedtlen.de
Bürgermeister: Ralf Leinberger
}

Stödtlen ist eine Gemeinde im baden-württembergischen Ostalbkreis.

Geographie

Geographische Lage

Stödtlen liegt in 438 bis 552 Meter Höhe zwischen dem Albvorland und der Frankenhöhe im Mittelfränkischen Becken.

Nachbargemeinden

Die Gemeinde grenzt im Norden an Wört, im Osten an die bayerische Gemeinde Mönchsroth, im Süden an Tannhausen und im Westen an die Stadt Ellwangen und Ellenberg.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde Stödtlen besteht aus 26 separat gelegenen Ortsteilen, hierzu gehören die Dörfer Stödtlen, Birkenzell, Dambach, Gaxhardt und Regelsweiler, die Weiler Eck am Berg, Gerau, Niederroden, Oberbronnen, Stillau, Strambach und Unterbronnen, die Höfen Berlismühle, Freihof, Kaltenwag, Kreuthof, Maxenhof, Merzenhof, Oberzell, Schnepfenmühle, Schnepfenhof, Tragenroden, Weiler an der Eck, Winterhof Ziegelhütte bei Stödtlen, sowie die aufgegebenen Ortschaften Wetzelswiler, Watenwiler, zem Höfen und Riuwental. Die Ortschaft Enchenhofen ist nach 1749 in Dimbach aufgegangen. Die offizielle Bezeichnung der Ortsteile erfolgt durch vorangestellten Namen der Gemeinde und durch Bindestrich verbunden nachgestellt der Name der Ortsteile. Die Gemeinde ist zudem in sieben Wohnbezirke im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung aufgeteilt. Wohnbezirk I (Stödtlen) besteht aus den Ortsteilen Stödtlen, Niederroden, Kreuthof, Merzenhof, Ziegelhütte und Tragenroden, Wohnbezirk II (Birkenzell) besteht aus dem Ortsteil Birkenzell, Wohnbezirk III (Dambach), besteht aus dem Ortsteil Dambach, Wohnbezirk IV (Eck am Berg) besteht aus den Ortsteilen Eck am Berg und Ober- und Unterbronnen, Wohnbezirk V (Gaxhardt) besteht aus den Ortsteilen Gaxhardt, Schnepfenmühle, Schnepfenhof und Berlismühle, Wohnbezirk VI (Regelsweiler) besteht aus den Ortsteilen Regelsweiler, Strambach, Kaltenwag, Maxenhof und Winterhof und der Wohnbezirk VI (Stillau) besteht aus den Ortsteilen Stillau, Gerau, Weiler an der Eck, Freihof und Oberzell.[2][3]

Flächenaufteilung

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.[4]

Geschichte

Erstmals wird Stödtlen in einer Urkunde vom 5. Februar 1024 genannt. Kaiser Heinrich II. belehnt in dieser Urkunde das Kloster Ellwangen mit dem Forstrecht (Bannforst) im Virngrund. Stedilinum wird als ein Grenzpunkt des Virngrundwaldes aufgeführt. In späteren Urkunden wird der Ort auch Stedelin, Stettlin, Stedtlem, Stedelingen genannt. Im 17. Jahrhundert erscheint dann im Ortsnamen der Buchstabe Ö: Stödtlin, Stöttle, Stödtle und Stödtlin.

Während des Bauernkrieges schlossen sich Bauern aus Stödtlen und Birkenzell dem Ellwanger Haufen an, der am 28. und 29. April 1525 das Kloster Mönchsroth plünderte und in Brand setzte. Dabei brannten auch 32 Häuser des Dorfes ab. Nach der Niederwerfung des Aufstandes wurden 15 Bauern aus Stödtlen und 13 aus Birkenzell zu Geldstrafen verurteilt.

Schwedische Reiter unter General Sperreuter plünderten im Dreißigjährigen Krieg am 15. Mai 1632 das Dorf und brannten es danach nahezu vollständig nieder.

Die Ortsteile und Wohnplätze der Gemeinde gehörten im Laufe der Zeit zu wechselnden Herrschaften, zuletzt zur Fürstpropstei Ellwangen. Während der Säkularisation unter Napoleon wurde der größte Teil der Gemeinde dem Königreich Württemberg, ein kleinerer Teil Bayern, zugeteilt. 1810 wurde die Gesamtgemeinde württembergisch. Dort gehörte sie zunächst zum Oberamt Ellwangen und ab 1938 zum Landkreis Aalen. Durch die Kreisreform 1973 ging der Landkreis Aalen zusammen mit dem Landkreis Schwäbisch Gmünd im neuen Landkreis Ostalbkreis auf. Seitdem gehört die Gemeinde Stödtlen zum Ostalbkreis.

Religionen

Aufgrund der Zugehörigkeit zur Fürstpropstei Ellwangen ging die Reformation an Stödtlen vorbei. Auch heute noch ist die Mehrheit der Bewohner römisch-katholischer Konfession. Die inzwischen 35 % evangelischen Einwohner werden von der Kirchengemeinde Mönchsroth aus geistlich betreut.

Politik

Die Gemeinde ist Mitglied des Gemeindeverwaltungsverbands Tannhausen mit Sitz in Tannhausen.

Gemeinderat

Dem Gemeinderat gehören nach der Kommunalwahl vom 25. Mai 2014 neben dem Bürgermeister als Vorsitzenden 12 Mitglieder an. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:

  1. CDU 53,6 % – 6 Sitze (-2 Sitze)
  2. FBL 46,4 % – 6 Sitze (+1 Sitz)

Bürgermeister

  • 1898–1927 Benedikt Staiger (Vater)
  • 1927–1974 Benedikt Staiger (Sohn)
  • 1974–1998 Albert Munz
  • seit 1998 Ralf Leinberger

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Über das heutige Gemeindegebiet lief in antiker Zeit der Rätische Limes. Er durchquerte das Gemeindegebiet auf einer Länge von knapp 5,5 km von Südwest nach Nordost, südlich am Freihof vorbei und den östlichen Ortsausgang von Dambach passierend. Bis auf geringfügige Reste, die nur für das geübte Auge erkennbar sind, ist nichts erhalten.

Regelmäßige Veranstaltungen

Seit 1975 veranstaltet die katholische Kirchengemeinde am dritten Wochenende im August das in weitem Umkreis bekannte viertägige Sankt-Leonhards-Fest. Mit den Erlösen aus diesem Fest wurden Baumaßnahmen der Kirchengemeinde finanziert, die ohne diese Einnahmen nicht hätten durchgeführt werden können.

Wirtschaft und Infrastruktur

Stödtlen ist eine typische Wohngemeinde. Am Ort gibt es etwa 200 Arbeitsplätze, 600 Arbeitnehmer verdienen ihren Lebensunterhalt außerhalb der Gemeinde.

Bildung

In Stödtlen gibt es eine Grundschule und einen Kindergarten. Eine Haupt- und Realschule befindet sich in Unterschneidheim bzw. in Ellwangen. Weiterführende Schulen stehen in den umliegenden Städten zur Verfügung (z. B. Staatliche Wirtschaftsschule Dinkelsbühl).

Weblinks

 Commons: Stödtlen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Stödtlen in der Beschreibung des Oberamts Ellwangen von 1886 – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

  1. Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2014 (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1. S. 800–802
  3. Hauptsatzung der Gemeinde Stödtlen vom 8. November 2001
  4. Statistisches Landesamt, Fläche seit 1988 nach tatsächlicher Nutzung für Stödtlen.

Kategorien: Keine Kategorien vorhanden!

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Stödtlen (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.