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Spreckens


Spreckens
Höhe: 7 m ü. NHN
Fläche: 7,54 km²
Einwohner: 304 (31. Dez. 2015)
Bevölkerungsdichte: 40 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Eingemeindet nach: Bremervörde
Postleitzahl: 27432
Vorwahl: 04764

Lage von Spreckens in Bremervörde

Spreckens (plattdeutsch: Sprekens) ist ein Ortsteil der Stadt Bremervörde im Landkreis Rotenburg (Wümme) in Niedersachsen.

Geographie

Geographische Lage

Spreckens liegt im Zentrum des Elbe-Weser-Dreiecks an der Oste, im Dreieck Bremen, Bremerhaven und Hamburg. Umschlossen wird die Gemarkung Spreckens von der Stadt Bremervörde im Norden, der Ortschaft Minstedt im Osten, Fahrendorf im Süden und Oerel im Westen.

Oerel
Cuxhaven
5 km, 55 km
Engeo,
Bremervörde
3 km, 5 km
Hesedorf
Stade
6 km, 30 km
Oese
Basdahl
5 km, 7 km
Bevern,
Malstedt
5 km, 11 km
Osterholz-Scharmbeck, Bremen
36 km, 52 km
Fahrendorf,
Rhade
2 km, 20 km
Zeven,
Rotenburg (Wümme)
24 km, 50 km

Flora

Die Flora von Spreckens ist überwiegend durch Laub- und Nadelwald, in Wasser- und Moornähe (Oste, Oste-Hamme-Kanal, Abschnitte des Fahrendahl-Fahrendorfer Kanals) vermehrt durch Pappeln und Schilfgräser geprägt. Die Laubwälder bestehen meist aus Birken, Buchen und Eichen. Der Nadelwald besteht häufig aus Fichten und Kiefern. Aufgrund des Geest- bzw. Moorbodens wachsen im Ortsgebiet vermehrt Birken.

Fauna

Die Fauna von Spreckens ist überwiegend durch Dam- und Rotwild, Rehe und Wildschweine geprägt. In den Sommermonaten besteht, aufgrund des im Oste-Hamme-Kanal teilweise stehenden oder langsam fließenden Wassers, häufig vermehrter Mücken- und Bremsenbefall.

Klima

Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Spreckens, Bremervörde
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 3 3,9 7,2 11,8 16,9 20,2 21,3 21,6 18,1 13,5 7,8 4,3 Ø 12,5
Min. Temperatur (°C) -1,8 -1,5 0,6 3 7,2 10,5 12,2 12 9,7 6,6 2,7 -0,3 Ø 5,1
Niederschlag (mm) 57,6 45 45,7 53,2 63,1 67,1 83,2 48,9 69,7 63,2 72 68,6 Σ 737,3
Regentage (d) 17,1 13,3 15,5 14,7 14,1 15,2 16,4 15,7 15,8 15,7 17,9 17,8 Σ 189,2
Luftfeuchtigkeit (%) 93,7 89 83,8 77,5 75,2 76,5 77,9 77,4 82,4 86,7 90 93,8 Ø 83,6
T
e
m
p
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u
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3
-1,8
3,9
-1,5
7,2
0,6
11,8
3
16,9
7,2
20,2
10,5
21,3
12,2
21,6
12
18,1
9,7
13,5
6,6
7,8
2,7
4,3
-0,3
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
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57,6
45
45,7
53,2
63,1
67,1
83,2
48,9
69,7
63,2
72
68,6
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Größe und Flächenaufteilung

Die Gemarkung Spreckens ist 754 ha groß. Davon werden ca. 154 ha als Ackerland und ca. 385 ha als Grünland genutzt. Außerdem sind noch 78 ha (ca. 10 %) der Bodennutzung als Wald vorhanden. Als Grünanlagen sind der Sportplatz an der Straße „Am Sandstrich“ und der Friedhof an der K102 im Nordosten des Ortsteils zu nennen.

Gemessen an der Fläche ist Spreckens mit 7,54 km² nach Mehedorf (7,57 km²) und vor Iselersheim (4,86 km²) der achtgrößte Ortsteil. Gemessen an der Einwohnerzahl liegt Spreckens mit 308 Einwohnern nach Iselersheim (362 Einwohner) und vor Minstedt (284 Einwohner) auf dem 8. Platz.

Gewässer

Die bedeutendsten Wasserläufe sind die im Osten an der Grenze zu Minstedt fließende Oste und der zum „Fahrendahl-Fahrendorfer Kanal“ ausgebaute und von Westen aus Fahrendorf kommende Sünderbeck (im Orte früher auch Spreckenser Beck oder Spreckenser Bach genannt). Die östliche Feldmark durchzieht der aus Klenkendorf kommende und früher für die Moorschifffahrt bedeutsame Oste-Hamme-Kanal, der im Ortsgebiet in die Oste mündet.[1]

Größere Seen befinden sich im Ortsgebiet von Spreckens nicht. Die meisten kleineren Seen (bis etwa 200 m²) befinden sich auf Privatgrundstücken.

Geologie

Die Landschaft von Spreckens weist bis zu 11,7 m ansteigende Geestgebiete und weite Niederungen mit Flach- und Hochmoor auf. Der Boden der Geest besteht aus eiszeitlichen Ablagerungen wie Geschiebesanden, -Kiesen sowie Geschiebemergel und -Lehm. Durchsetzt sind diese Ablagerungen von Gestein aus skandinavischen Gebirgen, welches von Gletschern während der Eiszeiten dorthin geschafft wurde. Die Erhebungen bilden Stauch- und Staumoränen.

Zu heutiger Zeit werden die Geestgebiete zum größten Teil als Ackerland verwendet.[1]

Geschichte

Urzeit

Siedlungsspuren sowie verschiedene Gräber wie Stein-, Hügel-, Flachgräber und Funde von Stein-, Metall- und Tongegenständen weisen auf eine Besiedelung hin, welche bereits zur Alt- und Mittelsteinzeit existent war.

Von der Jungsteinzeit bis zur Bronzezeit entstanden mehrere Kulturen, welche sich im Laufe der Jahrhunderte veränderten. Dies waren die Megalithkultur und die Einzelgrabkultur, welche sich letztendlich zu germanischen Stämmen, wie dem um Christi Geburt lebenden Stamm der Chauken entwickelten. Dessen Land war bereits unter den Kaisern Augustus und Tiberius mit dem Römischen Reich verbunden. Römische Schriftsteller wie Tacitus und Plinitus bezeichneten die Chauken als ein edles und freiheitsliebendes Volk.[1]

Neuzeit

Das Dorf Spreckens ist eine uralte Geestsiedlung, die einen Teil der ausgedehnten Oste-Hamme-Niederung, des geologisch sogenannten Bremervörder Tals, bildet.

Das Dorf besteht aus zwei nördlich und südlich des Sünderbecktals liegenden Hauptortsteilen mit einzelnen verstreuten Gehöften im „Vie“, „Hinter dem Großen Felde“, auf den „Ridderflaggen“, „Heidfeld“ und „Vor den Theilen“. Am Oste-Hamme-Kanal befand sich die ehemalige Kanalvogtei und Gerkensche Gastwirtschaft (jetzt Hofstelle Brandt). Im nördlichen Teil des geschlossenen Ortes lagen drei der ältesten vier Höfe und der sog. Brink. Der südliche Teil umfasst die aus dem aufgeteilten vierten alten Hof hervorgegangenen Wohnstellen und neue Siedlungen. In diesen Siedlungsteilen ist ansonsten eine typische dörfliche Struktur mit einem Nebeneinander von Wohnen, Dienstleistungs- und Gewerbebetrieben vorhanden. Hauptteile der Gemarkung Spreckens sind flache Erhebungen nördlich und südlich des Sünderbecktals mit den Fluren, Großes Feld, Stüh, Streckbarg, Heidfeld, Ridderflaggen, Kartoffelhöfe, Steinberg, Falkenhütte, Hübscher Berg, ferner das Spreckenser Moor, ein ausgedehntes Hochmoor, mit dem daraus aufragenden Rugenbarg, das westliche Ostetal mit dem „Vie“, der „Winnerwiese“, dem Wisselbruch und den „Theilen“, und schließlich das Sünderbecktal mit der Flur „Reen“.[1]

Die ersten schriftlichen Aufzeichnungen über Spreckens liegen aus dem Jahr 1272 vor. Die Bezeichnung für die damalige Siedlung war „Spreckensete“ und bestand um das Jahr 1500 aus vier Bauernhöfen. Im Laufe der Zeit wurden die Bauernhöfe in Vollhöfner, Kölner, Halbhöfe und Brinksitzer klassifiziert.

Am 1. März 1974 wurde Spreckens in die Stadt Bremervörde eingegliedert.[2]

Namensherkunft

Der Name „Spreckens“ und seine älteste Form „Spreckensete“ gehen vermutlich zurück auf das angelsächsische Zeitalter. „Spreck“ oder „Spreckel“ bezeichnen einen Spalt oder eine Talrinne, mit der die Talsenke des Sünderbecks gemeint sein kann. Das altsächsische Wort „Set“ (auch Sitti-an) steht für Sitz oder Wohnsitz.

Als Schlussfolgerung wird angenommen, dass der Ortsname „Siedlung an einer Talrinne“ bedeutet.

Bevölkerungsentwicklung

Zeitpunkt Anzahl der Einwohner Zeitpunkt Anzahl der Einwohner
1801: 050 Einwohner 2002: 265 Einwohner
1820: 050 Einwohner 2003: 266 Einwohner
1867: 064 Einwohner 2004: 277 Einwohner
1871: 066 Einwohner 2005: 273 Einwohner
1893: 079 Einwohner 2006: 284 Einwohner
1897: 089 Einwohner 2007: 294 Einwohner
1914: 100 Einwohner 2008: 291 Einwohner
1939: 230 Einwohner[1] 2009: 302 Einwohner
1961: 220 Einwohner[2] 2010: 303 Einwohner
1970: 213 Einwohner[2] 2011: 301 Einwohner
1972: 216 Einwohner 2012: 298 Einwohner
1997: 212 Einwohner 2013: 309 Einwohner[3]
1998: 217 Einwohner 2014: derzeit nicht bekannt
1999: 212 Einwohner 2015: 309 Einwohner
2000: 219 Einwohner 2016: 304 Einwohner
2001: 237 Einwohner

Politik

Spreckens selbst besitzt keinen Ortsrat. Die Organisation der das Dorf betreffenden Angelegenheiten obliegt dem Ortsvorsteher.

Wappen

Wappenbegründung:

In Rot ein auf silbernem Boden vor einer silbernen Palisade stehender silberner Bauernkrieger, mit goldenem Schwert umgürtet, einem silbernen, goldbeschlagenen Rundschild am linken Unterarm und einer goldenen Lanze in der Rechten.[4]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Sport

Spreckens besitzt in der Nähe des Dorfgemeinschaftshauses eine etwa 0,35 ha große Grünfläche, auf der sich zwei Fußballtore befinden. Genutzt wird die Grünfläche für Veranstaltungen, privat für Fußballspiele sowie durch die Freiwillige Feuerwehr und die Jugendfeuerwehr für Wettkampfübungen. (siehe Freiwillige Feuerwehr Spreckens)

Regelmäßige Veranstaltungen

Regelmäßige Veranstaltungen sind das jährlich stattfindende Schützenfest sowie das im Sommer stattfindende Sommerfest, das von der Freiwilligen Feuerwehr organisiert wird. Als Veranstaltung der Dorfjugend ist die Fortführung des Brauches des Pfingstbaumpflanzens zu nennen.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Bezüglich des Straßenverkehrs ist Spreckens an das überörtliche Verkehrsnetz angeschlossen. Die bedeutendste Verkehrsader ist die durch Spreckens führende Bremervörde-Gnarrenburger Kreisstraße K 102, die zur Erschließung der großen Moore zwischen Bremervörde und Gnarrenburg im 18. Jahrhundert zunächst als Moordamm angelegt und nach 1900 als Straße ausgebaut wurde. Die Straße führt weiter über Worpswede, Lilienthal nach Bremen. Ein uralter Weg befindet sich südlich von Spreckens, in der Gemarkung Fahrendorf gelegenen Fahrenberg, worauf sich im 18. Jahrhundert eine staatliche Glasfabrik befand. Wasserwege sind bzw. waren der zum Fahrendahl-Fahrendorfer Kanal ausgebaute Sünderbeck, der ursprünglich als Zufahrt zu der erwähnten Glashütte auf dem Fahrenberg und als Torfabfuhrkanal der Moordörfer Fahrendorf und Fahrendahl diente, ferner der Oste-Hamme-Kanal und insbesondere die Oste. An der Oste liegt eine uralte Schiffsanlegestelle, die „Holthu“ (Holzhude). Es handelt sich dabei um eine wohl schon in frühgeschichtlicher Zeit vorhandene Holzverladestelle.

Als uraltes Geestdorf hatte auch Spreckens, wie wohl die meisten alten Geestorte, einen „Brink“. Dieser liegt bzw. lag im nördlichen Dorf an der Nordseite der Hauptstraße. Auf einem Teil steht heute ein Wohnhaus und auf dem Eckteil ist eine Raststelle mit Bänken eingerichtet worden, nachdem dort jahrelang das Feuerwehrhaus gestanden hat. In früherer Zeit war der Brink Gemeindeland und diente insbesondere in der Erntezeit als Pferdeweide. Es fanden darauf Versammlungen der Ortsbewohner und mancherlei Volksbelustigungen (Tanz und Spiel) statt. In neuerer Zeit konnten sich Dorfhandwerker auf den Brinken der Dörfer Häuser bauen. Sie wurden als „Brinksitzer“ bezeichnet. Der Spreckenser Brink wurde wahrscheinlich bei der Verkopplung dem Buckschen, jetzt Steffensschen Hofe, zugeteilt.[1]

Öffentliche Infrastruktur

Die Stromversorgung wird von der Stadtwerke Bremervörde GmbH gewährleistet. Die Wasserversorgung erfolgt durch die EWE AG, welche das Trinkwasser vom Wasserverband Bremervörde (ehemals Wasserversorgungsverband Bremervörde) bezieht. Die Abwasserbeseitigung erfolgt in Spreckens überwiegend dezentral durch Kleinkläranlagen. Ein Anschluss an die zentrale Abwasserbeseitigung war für das Jahr 2000 vorgesehen. Für die Siedlung „Auf der Rehn“ wurde eine Abwasserversorgung eingerichtet.[5]

Derzeit besteht die Möglichkeit seinen Haushalt an die Abwasserversorgung anzuschließen. Haushalte, die eine Kläranlage betreiben, können sich einen Anschluss vorsorglich auf das Grundstück legen lassen. (Stand: 2015)

Öffentliche Einrichtungen

Öffentliche Gebäude sind außer der Mehrzweckhalle und dem Feuerwehrhaus nicht mehr vorhanden. Das Schulhaus ging nach Aufhebung der Ortsschule in Privatbesitz über. Das Dorf kam im Jahr 1965 zum Schulverband Bremervörde. Kirchlich gehört Spreckens zur St.-Liborius-Kirchengemeinde Bremervörde. Post- und Bahnstation ist ebenfalls Bremervörde.

Entwicklung

Die Entwicklung der Ortschaft Spreckens wurde nicht nur durch die Landwirtschaft geprägt. Eine gewerbliche Entwicklung begann vor ca. 270 Jahren mit dem Bau einer Glasfabrik in Fahrendorf. Weitere Entwicklung brachte der Bau des Oste-Hamme-Kanals. Mit dem Bahnanschluss, im Jahre 1898, verbesserte sich zugleich die landwirtschaftliche Produktion. Entsprechend der jüngsten Bevölkerungsentwicklung sind im südlichen Siedlungsteil, angrenzend an die vorhandene Bebauung, zwei Wohngebiete entstanden (Auf der Rehn / Heidfeld). In der nördlichen Ortslage, an der Straße „Am Sandstrich“, ist in Spreckens ein Dorfgemeinschaftshaus entstanden. In den 1960er Jahren entstand in Spreckens eine Anlage besonderer Art: Ein Wildpark, mit Damhirschen, Wildschweinen, Mufflons, der jedoch wieder geschlossen wurde.

Es gibt einzelne Gewerbebetriebe (Versicherungen, Gaststätte, Landschaftsbau, einen Nachtclub, Aquariumbau und ein Transportunternehmen). Die Landwirtschaft (Weidewirtschaft und Ackerbau) ist nicht mehr die Haupterwerbsquelle der Einwohnerschaft. Vorhanden sind acht Vollerwerbs- und zwei Nebenerwerbsbetriebe.

Vereine und öffentliche Institutionen

Freiwillige Feuerwehr Spreckens

Im Jahre 1936 schlossen sich die beiden Dörfer Engeo und Spreckens zusammen, um die Freiwillige Feuerwehr Spreckens zu gründen. 1936 wurde ein Spritzenhaus im Zentrum von Spreckens errichtet, welches 1975 vollständig modernisiert wurde, um den Ansprüchen der damaligen Feuerwehr gerecht zu werden. Die erste wichtige Anschaffung der Feuerwehr war eine Feuerwehrspritze. Ausgestattet mit einer Motorpumpe, Schlauchhaspeln, Strahlrohren und Feuerpatschen gingen die Kameraden gegen Brände in der Umgebung vor. Im Jahre 1966 entschloss man sich, „im Zuge des Fortschritts und der Technisierung“ ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug des Typs T vom Hersteller Volkswagen anzuschaffen.

Im Jahr 1976 gründete man die Jugendfeuerwehr Spreckens. Ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug des Typs LT 31 vom Hersteller Volkswagen war seit 1978 fester Bestandteil der Feuerwehr. Aktuelles Einsatzfahrzeug ist ein VW-Crafter-Aufbau, ein Tragkraftspritzenfahrzeug, welches im September 2010 angeschafft wurde.[6]

Die Freiwillige Feuerwehr Spreckens ist organisiert im Kreisfeuerwehrverband Bremervörde.

Motorsportgemeinschaft Spreckens

Die Motorsportgemeinschaft Spreckens e.V. (Kurzform MSG-Spreckens) ist ein 1977 gegründeter lokaler Rennsportverein und Mitglied im NAVC. Jährlich findet ein Stoppelcross, eine öffentliche Rennveranstaltung auf einem abgeernteten Getreidefeld, dem „Stoppel“ bzw. Stoppelfeld statt. Dort messen sich Besitzer von Autocrossfahrzeugen an einem Rundstreckenrennen. Für Kinder und Jugendliche findet ein separates Rennen mit einem Crosskart statt. Die MSG-Spreckens hat derzeit 224 Mitglieder. (Stand Januar 2016)

Schützenverein Spreckens

Der Schützenverein Spreckens e.V. wurde auf vielfachen Wunsch der Bürger am 13. September 1952 gegründet. In den darauffolgenden Jahren erfolge im Jahr 1954 die Eintragung in das Vereinsregister und 1956 die Gründung der Jugendabteilung. Nach der Gebietsreform 1973 begann der Bau des Dorfgemeinschaftshauses. Zur selben Zeit begann man einen Schießstand am alten Austragungsort des jährlich stattfindenden Schützenfestes zu errichten. Dieser wurde 1977 verkauft und durch einen neuen Schießstand am Dorfgemeinschaftshaus ersetzt. Im Jahr 1988 entstand ein Luftgewehrstand und 2001 wurde dem Verein die Gemeinnützigkeit zugesprochen. Bis heute findet jährlich das Schützenfest am Dorfgemeinschaftshaus statt.[7][8]

Ortsvorsteher in Spreckens

Name Gemeinde Zeit
Reinhold Dederling Spreckens 0000–1858
Clemens Bargmann Spreckens 1859–1865
Jürgen Buck Spreckens 1865–1870
Cord Burfeindt Spreckens 1871–1876
Clement Bargmann Spreckens 1876–1883
Johann Holst Spreckens 1883–1889
Hinrich Bargmann Spreckens 1889–1895
Hinrich Burfeindt Spreckens 1895–1896
Klaus Steffens Spreckens 1896–1908
Claus Burfeind Spreckens 1908–1914
Christopher Stelling Spreckens 1914–1920
Klaus Murk Spreckens 1920–1928
Wilken Schröder Spreckens 1928–1929
Wilcken Schröder Spreckens-Engeo 1929–1945
Emil Trobbens Spreckens-Engeo 1945–1946
Jürgen Steffens Spreckens-Engeo 1946–1946
Johann Holst Spreckens-Engeo 1946–1947
Hinrich Bösch Spreckens-Engeo 1947–1949
Wilken Schröder Spreckens 1949–1962
Hinrich Burfeindt Spreckens 1962–1965
Klaus Schröder Spreckens 1965–1991
Hinrich Steinberg Spreckens 1991–2006
Werner Schröder Spreckens ab 2006

Literatur

  • Klaus Poppe, Klaus Beecken: Schützenverein Spreckens e.V., Festschrift zu, 50-jährigen Jubiläum, Bogardt Druck, Spreckens 2002.
  • A. Bachmann: Festschrift 700 Jahre Spreckens, Bremervörde 1972.

Weblinks

 Commons: Spreckens  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 A. Bachmann: Festschrift 700 Jahre Spreckens, Bremervörde 1972
  2. 2,0 2,1 2,2 Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 242.
  3. Stadt Bremervörde
  4. Bremervörde und die Ortschaften
  5. https://www.ewe-netz.de/strom/trinkwasser-1696.php
  6. Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Spreckens
  7. Geschichte des Schützenvereins Spreckens
  8. Klaus Poppe, Klaus Beecken: Schützenverein Spreckens e.V., Festschrift zu, 50-jährigen Jubiläum, Bogardt Druck, Spreckens 2002

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Spreckens (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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