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Spiez


Spiez
Staat: Schweiz
Kanton: Bern BE
Verwaltungskreis: Frutigen-Niedersimmental
BFS-Nr.: 0768
Postleitzahl: 3700 Spiez
3646 Einigen
UN/LOCODE: CH SPZ
Koordinaten:
Höhe: 607 m ü. M.
Fläche: 16.78 km²
Einwohner: 12'555 (31. Dezember 2014)[1]
Einwohnerdichte: 748 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne Bürgerrecht)
7,8 % (2009)[2]
Gemeindepräsident: Franz Arnold (SP)
Website: www.spiez.ch

Luftaufnahme

Karte

Spiez ['ʃpiɛ̯t͡s] ist eine Einwohnergemeinde (politische Gemeinde) im Verwaltungskreis Frutigen-Niedersimmental des Kantons Bern in der Schweiz.

Geographie

Spiez liegt am Südufer des Thunersees. Die Gemeinde Spiez erstreckt sich von einer Höhe von 558 m ü. M. (Seehöhe) bis auf 852 m ü. M. (Hondrichhügel).

Geschichte

Der Name Spiez ist eine Herleitung aus dem althochdeutschen spioz (Spiess), was „Gebirgsvorsprung“, „Landzunge“ bedeutet.

Politik

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Die Einwohnergemeinde besteht aus fünf sogenannten Bäuerten: Spiez, Einigen, Hondrich, Faulensee und Spiezwiler (früher Wyler). Jede dieser Teilgemeinden war für die genossenschaftliche Nutzung der den Bäuerten gehörenden Allmenden, Pflanzland, Rebland und Waldungen verantwortlich. Jede Bäuert musste auch ein Schulzimmer oder ein Schulhaus zur Verfügung stellen und unterhalten. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurden die Aufgaben der Bäuerten der Einwohnergemeinde (politischen Gemeinde) Spiez übertragen.

1977 wurde die Gemeindeversammlung durch ein Parlament (Grosser Gemeinderat) mit 36 Mitgliedern abgelöst. Die links stehende Grafik zeigt die Sitzverteilung im Grossen Gemeinderat nach den Wahlen vom 4. November 2012.[3]

Die Exekutive besteht aus 7 Mitgliedern. Franz Arnold ist Gemeindepräsident von Spiez (Stand 2012).

Die Stimmenanteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahlen 2015 betrugen: SVP 31.3 %, SP 18.4 %, BDP 13.4 %, EVP 8.2 %, FDP 7.8 %, GPS 7.4 %, glp 6.6 %, EDU 3.4 %, CVP 1.4 %.[4]

Sehenswürdigkeiten

Die Hauptsehenswürdigkeit ist das Schloss Spiez mit Repräsentationsräumen des 13. bis 18. Jahrhunderts. Auch der ausgedehnte Schlosspark und die über 1000-jährige frühromanische Schlosskirche ziehen viele Touristen an.

Das Heimat- und Rebbaumuseum ist in einem typischen Simmentalerhaus aus dem Jahre 1728 untergebracht. Zu besichtigen gibt es die Darstellung eines bäuerlichen Haushalts, eine vollständige Küferwerkstatt, «Trüel» mit Traubenpresse und eine Ausstellung zu den Arbeiten im Rebberg und im Keller.

Das Hotel Belvédère in Spiez war während der Fussballweltmeisterschaft 1954 Quartier der deutschen Nationalmannschaft. Der dort unter den Spielern entstandene Geist von Spiez wird als wichtiger Faktor beim Gewinn der Weltmeisterschaft angesehen.

Spiez besitzt einen der höchstgelegenen Rebberge nördlich der Alpen, auf denen «Spiezer Wein» produziert wird.

Ergänzt wird das Kulturangebot mit zahlreichen kulturellen Veranstaltungen das ganze Jahr hindurch.

Die 1974 eingeweihte Kirche der Pfarrei Bruder Klaus ist eine einzigartige Mehrzweck-Kirche, die seit 1994 unter Denkmalschutz steht; Architekt ist Justus Dahinden.

Persönlichkeiten

Sonstiges

In Spiez befindet sich das Labor Spiez, die international anerkannte, schweizerische Fachstelle für den Schutz der Bevölkerung vor atomaren, biologischen und chemischen Bedrohungen und Gefahren.

Weblinks

 Commons: Spiez  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. Mitarbeiter: Gemeindesuche. Bevölkerung. In: Offizielle Webseite. Bundesamt für Statistik, 2011, S. 1, abgerufen am 28. August 2011 (HTML, deutsch, Eingabe Spiez).
  3. http://www.spiez.ch/fileadmin/media/pdf/medienmitteilungen/Grosser_Gemeinderat.pdf
  4. http://www.sta.be.ch/sta/de/index/wahlen-abstimmungen/wahlen-abstimmungen/wahlen/wahlen_2015.html abgerufen am 12. November 2015

Kategorien: Schweizer Gemeinde | Ort im Kanton Bern

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Spiez (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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