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Skierbieszów


Skierbieszów

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Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Lublin
Powiat: Zamość
Geographische Lage:
Höhe: 208 m n.p.m.
Einwohner: 1300
Postleitzahl: 22-420
Telefonvorwahl: (+48) 84
Kfz-Kennzeichen: LZA
Wirtschaft und Verkehr
Straße: ZamośćChełm
Nächster int. Flughafen: Rzeszów-Jasionka
Gmina
Gminatyp: Landgemeinde
Gminagliederung: 30 Schulzenämter
Fläche: 139,17 km²
Einwohner: 5310
(30. Jun. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 38 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 0620102
Verwaltung (Stand: 2007)
Gemeindevorsteher: Mieczysław Bartoń
Adresse: Rynek 1
22-420 Skierbieszów
Webpräsenz: www.skierbieszow.com.pl

Skierbieszów ([skʲɛrˈbʲɛʃuf], 1939–1944 Heidenstein) ist ein Ort in Polen etwa 70 km südöstlich von Lublin. Er liegt im Kreis Zamość in der Woiwodschaft Lublin nahe am nördlicheren Kreis Chełm und ist Sitz der gleichnamigen Landgemeinde. Es liegt an der Wolica, einem Nebenfluss des Wieprz und hat etwa 1300 Einwohner.

Geschichte

Der Ort gehörte um das Jahr 1000 vermutlich zu den so genannten Czerwenischen Burgen, die Herzog Bolesław der Tapfere eroberte. In schriftlichen Quellen ist Skierbieszów das erste Mal um 1428 aus Anlass einer königlichen Verleihung an den Bischof von Chełm erwähnt, der im selben Jahr eine Kirche errichten ließ und 1436 eine Kirchengemeinde begründete. 1453 verlieh König Kazimierz Jagiellończyk dem Ort die Stadtrechte, die 1494 von König Jan Olbracht nach deutschem Recht bestätigt wurden.

Lange Jahrhunderte eher im Schatten der Politik, wurde die Region im Ersten Weltkrieg zum Bereich vieler und langwieriger Kämpfe zwischen dem Deutschen Reich und Russland. Sie erreichten die Stadt Krasnystaw und das Dorf Skierbieszów am 16. Juli 1915, wo der lange Stellungskrieg in einen Vormarsch nach Osten überging.

Nach dem Ersten Weltkrieg und dem folgenden sowjetisch-polnischen Krieg gegen die damals neu gegründete Sowjetunion wurde 1920 das Staatsgebiet eines neuen, unabhängigen Polen festgelegt. Im Zweiten Weltkrieg gehörte die Region, die zeitweilig auch „Russisch-Polen“ genannt wurde, zum deutschen Generalgouvernement (1939–1944), das im besetzten Polen errichtet wurde. Die Bewohner des Ortes wurden von der deutschen Besatzung im Zuge der Aktion Zamość vertrieben. Viele der jüdischen Bewohner[2] wurden im KZ Auschwitz ermordet,[3]; volksdeutsche Umsiedler, unter anderem aus Bessarabien, wurden dort angesiedelt. Zu diesen gehörte auch die Familie des späteren deutschen Bundespräsidenten Horst Köhler. Der Ort hatte etwa 925 Einwohner. Nach dem Einmarsch der Roten Armee im August 1944 (Lwiw-Sandomierz-Operation) wurde der Ort wieder polnisch. Von 1975 bis 1988 gehörte er zur Woiwodschaft Zamość.

Söhne und Töchter des Ortes

Gmina

Zur Großgemeinde Skierbieszów gehören die Schulzenämter Breczówka, Dąbrowa, Dębowiec, Dębowiec Kol., Dulnik, Ewusin, Hajowniki, Huszczka Duża, Huszczka Mała, Iłowiec, Kalinówka, Kąty, Kowalszczyzna, Kucze, Łaziska, Łaziska Kol., Majdan Skierbieszowski, Majdan Żukowski, Majdanek, Manin, Marcinówka, Nowa Lipina, Osiczyna, Ostrówek, Podhuszczka, Podwysokie, Popławy, Popówka, Reforma, Sady, Skierbieszów, Skierbieszów Kol., Sławęcin, Stara Lipina, Suchodębie, Sulmice, Szorcówka, Ulendry, Wiszenki, Wiszenki Kol., Wysokie I, Wysokie II, Zabytów, Zagóra, Zawoda und Zrąb Kol.

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Panorama von Skierbieszów

Weblinks

 Commons: Skierbieszów  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Siehe auch

Fußnoten

  1. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2015. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (ZIP-Ordner mit XLS-Dateien; 7,82 MiB), abgerufen am 28. Mai 2016.
  2. Demographic Structure of the Jewish Population of Zamosc in the Light of Judenrat and other Documents
  3. 3,0 3,1 spiegel.de 15. Juli 2004: Polenbesuch: Köhlers Gang nach Warschau
it:Skierbieszów

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Skierbieszów (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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