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Sitter


Dieser Artikel behandelt den Schweizer Fluss; für andere Bedeutungen siehe Sitter (Begriffsklärung).
Sitter

Sitter bei St. Gallen mit Kraftwerk Kubel und Viadukt der Südostbahn

Daten
Gewässerkennzahl CH: 296
Lage Kantone Appenzell Inner-, und Ausserrhoden, St. Gallen, Thurgau; Schweiz
Flusssystem Rhein
Abfluss über Thur → Rhein → Nordsee
Beginn als Sitter Zusammenfluss von Wissbach, Schwendibach und Brühlbach bei Weissbad
Quellhöhe 812 m ü. M.
Mündung Bei Bischofszell in die Thur
Mündungshöhe 461 m ü. M.
Höhenunterschied 351 m
Länge 48,9 km[1], mit längstem Quellbach: 58,74 km
Einzugsgebiet 340 km²
Abfluss am Pegel St. Gallen, Bruggen Au[2]
AEo: 261 km²
Lage: 10,6 km oberhalb der Mündung
NNQ (September 1991)
MQ 1981–2009
Mq 1981–2009
HHQ (September 2002)
590 l/s
10,2 m³/s
39,1 l/(s km²)
590 m³/s

Abfluss an der Mündung[3]
AEo: 340 km²
MQ 1961–1980
Mq 1961–1980
11,9 m³/s
35 l/(s km²)

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Die Sitter ist der weitaus grösste Nebenfluss der Thur und fliesst durch die vier Schweizer Kantone Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, St. Gallen und Thurgau.

Der Name Sitter entstand aus Sidrona und geht wohl auf illyrische Einflüsse in der Frühzeit der Besiedelung des Appenzellerlandes zurück.[4]

Die meisten Brücken des St. Galler Brückenweges führen über die Sitter.

Quelle/Einzugsgebiet

Die beiden Quellbäche der Sitter, der Wissbach (1,35 m³/s) und der Schwendibach (1,79 m³/s), entspringen im Alpstein und vereinigen sich bei der Ortschaft Weissbad zur Sitter. Sie hat von der Vereinigung ihrer Quellbäche bis zur Einmündung in die Thur bei Bischofszell eine Länge von 49 Kilometern. Die Sitter entwickelt sich dabei vom Gebirgsbach zu einem Fluss mit einer mittleren Wasserführung von fast 12 m³/s.[3] Ihr Einzugsgebiet hat eine Fläche von 340 Quadratkilometern und umfasst die Höhenspanne von 470 m ü. M. bis 2'501 m ü. M. .

Nutzung

Sowohl der Hauptfluss als auch die Zuflüsse werden streckenweise vielseitig genutzt, andere Abschnitte sind vom Menschen nahezu unberührt.

Die Sitter und ihre Talaue dienen

Wasserkraft

Ursprünglich wurde entlang der Sitter in elf Wasserkraftwerken elektrische Energie gewonnen. Heute sind noch deren sieben in Betrieb. Der grösste Anteil (87 %) entfällt dabei auf das Kubelkraftwerk der St. Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke AG (SAK). Dabei dient der Gübsensee am Rande der Stadt St. Gallen als Wasserspeicher.

Mammut-Flossrennen Sitter-Thur

Seit 1975 wird jährlich (normalerweise am Muttertag) auf einer Strecke über Sitter und Thur das Mammut Flossrennen mit selbstgebauten Schwimmkörpern vor Tausenden von Zuschauern ausgetragen. Neben der Geschwindigkeit zählt dabei die Originalität der Flösse.

Nebenflüsse der Sitter

Weblinks

 Commons: Sitter  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bundesamt für Landestopografie, Bundesamt für Umwelt: Geoportal der Schweiz ( Geokatalog – Natur und Umwelt – Flussordnung)
  2. Bundesamt für Umwelt BAFU: Hydrologisches Jahrbuch der Schweiz 2009
  3. 3,0 3,1 Hydrologischer Atlas der Schweiz, Tafel 5.4 Natürliche Abflüsse 1961–1980
  4. Rainald Fischer, Walter Schläpfer, Frank Stark: Appenzeller Geschichte, Bd. 1. 2. Auflage. Regierungen der beiden Appenzeller Halbkantone: Appenzell/Herisau 1976, S. 10.

Kategorien: Fluss im Kanton Appenzell Ausserrhoden | Fluss im Kanton Appenzell Innerrhoden | Fluss im Kanton St. Gallen | Fluss im Kanton Thurgau | Fluss in Europa

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Sitter (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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