Silberg (Dautphetal) - LinkFang.de





Silberg (Dautphetal)


Silberg
Gemeinde Dautphetal
Höhe: 330 (330–370) m
Fläche: 4,5 km²
Einwohner: 450 (30. Jun. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 100 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1974
Postleitzahl: 35232
Vorwahl: 06468

Lage von Silberg in der Gemeinde Dautphetal

Der Ort Silberg gehört zur Großgemeinde Dautphetal in Hessen (Landkreis Marburg-Biedenkopf) und hat ca. 450 Einwohner.

Geographie

Silberg liegt im Westen des Landkreises Marburg-Biedenkopf auf ca. 330–370 m ü. NN in den Ausläufern des Rheinischen Schiefergebirges. Die Stadt Biedenkopf ist etwa 7,8 km entfernt und Dautphe etwa 2,3 km.

Silberg liegt im Naturraum Breidenbacher Grund, der sich im Norden des Gladenbacher Berglandes befindet, am Schwindelbach, der über den Fortbach nach Osten und damit von links in die Dautphe entwässert. Nördlich schließt sich das große Waldgebiet um den Schwarzenberg an.

Geschichte

Silberg wurde erst 1339 erwähnt und gehörte, als Teil des Gerichts Dautphe im Amt Biedenkopf, bis 1567 zur Landgrafschaft Hessen, von 1567 bis 1604 zu Hessen-Marburg. Die Herren von Hohenfels waren Lehnsinhaber in der Region. Von 1604 bis 1627 war die Vorherrschaft über das Amt Biedenkopf zwischen der Landgrafschaft Hessen-Kassel und der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt strittig, von 1627 bis 1806 gehörte das Amt Biedenkopf bzw. Silberg zur Landgrafschaft Hessen-Darmstadt bzw. nach 1806 zum Großherzogtum Hessen und ab 1866 zur preußischen Provinz Hessen-Nassau. Seit der hessischen Gebietsreform 1974 ist Silberg Teil der Großgemeinde Dautphetal im seitdem bestehenden Landkreis Marburg-Biedenkopf in Hessen. Silberg war stets von der Landwirtschaft geprägt, aber Bergbau wurde auch im Dorf betrieben. Der Bergbau ist seit 1562 im Dorf belegt und der Kupfererzbergbau gewann vor allem von 1730 bis 1820 an Bedeutung. In diesem Zeitraum durchlief Silberg einen wirtschaftlichen Aufschwung.

Am 1. Juli 1974 wurde Silberg nach Dautphetal eingemeindet.[2]

Politik

Wappen

Das Silberger Symbol vereinigt drei Elemente in sich. Ein rotes Flügelpaar weist auf das Wappen der Herren von Hohenfels hin. Mit dem Flügelpaar ist ein Dreiberg verbunden, der den zweiten Teil des Ortsnamens Silberg darstellt. Der grüne Dreiberg ist mit einem silbernen Kleeblatt belegt.

Blasonierung: Auf grünem Dreiberg, belegt mit einem silbernen vierblättrigen Kleeblatt, in Silber ein roter offener Adlerflug.

Freizeit und Erholung

  • Rad-Wandermöglichkeiten
  • Freibäder in umliegenden Orten

Literatur

  • Festausschuss 650 Jahre Silberg (Hrsg.): 650 Jahre Silberg in Geschichte und Gegenwart zum Jubiläum 1339–1989. Text und Bilder von Bruno Gerlach. Silberg 1989, [UB: Hd 89/190 und Hinterl. Bibl.]
  • Karl Huth: Silberg in Geschichte und Gegenwart. Hrsg.: Gemeindevorstand der Gemeinde Silberg. 1974, DNB 800835050 .

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Einwohnerzahlen im Internetauftritt der Gemeinde Dautphetal , abgerufen im August 2015
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 350 und 351.

Kategorien: Ortsteil von Dautphetal | Ehemalige Gemeinde (Landkreis Marburg-Biedenkopf)

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Silberg (Dautphetal) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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