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Serengeti-Park


Serengeti-Park

Einfahrt

Ort Hodenhagen, Deutschland
Eröffnung 19. August 1974
Fläche 200 Hektar
Personal Festangestellte: 142 (2012)
Website www.serengeti-park.de
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Das Serengeti-Park Resort im niedersächsischen Hodenhagen ist ein Tier- und Freizeitpark in Norddeutschland.

Geschichte

1972 hatte der Unternehmer Charlie Stein die Idee, exotische Tiere in der nördlichen Hemisphäre zu halten. Aus dieser Idee heraus entstanden Tierparks in Montreal, New Jersey, Birmingham, Yokohama, Beekse Bergen und Hodenhagen. Paolo Sepe fungierte als Leiter der zoologischen Einrichtungen, die unter dem Namen „Wild Animal Kingdom“, eine Tochtergesellschaft der Stein-Holding, liefen. Grundlegend unterschied sich das Konzept der Parks von gewöhnlichen Zoos. Es wurden Safaris mit Tierauslauf, quasi Afrika vor der Haustür, angeboten. Der Besucher sah sich Auge in Auge mit den exotischen Tieren, meist ohne dickes Glas oder Geländer dazwischen. Außerdem sollten sich die Parks selber, also ohne Zuschüsse, tragen können. Abgerundet wurde das Freizeitprogramm durch ein paar Karussells. 1974 übernahm Familie Sepe den Serengeti-Park. Bei der Eröffnung der Anlage betrugen die Investitionen etwa 20 Millionen D-Mark. Seit 1983 wurde der Park immer weiter großzügig saniert, wodurch mit der Zeit neben der Tierwelt auch die Affen-, Wasser- und Freizeitwelt entstanden. 1996 gelang dem Serengeti-Park die weltweit einzigartige Auswilderung eines in Europa gezüchteten Breitmaulnashorns.

2001 Die erste Dschungel-Safari startet. 2003 nahm der Serengeti-Park eine Gruppe weißer Tiger auf. 2004 erhielt der Serengeti-Park die unbefristete Genehmigung als Zoologischer Garten nach der aktuellen EU-Richtlinie 99/22/EG gemäß § 45 des Niedersächsischen Landesnaturschutzgesetzes und auf der Basis des LANA-Gutachtens. 2006 wurde das erste afrikanische Elefantenbaby Norddeutschlands seit 30 Jahren geboren. 2009 wurde ein weiteres afrikanisches Elefantenbaby geboren und der erste Survival Run findet statt. 2010 fanden drei weiße Löwen aus Afrika ein neues Zuhause im Serengeti-Park, die Aqua-Safari wurde eröffnet und das einzige Amur-Leoparden Männchen der Welt mit einer schwarzen Fellfärbung wurde geboren. 2011 „Charly“, das älteste noch lebende Nashorn auf der Welt, das unter kontrollierten Bedingungen in Menschenobhut gehalten wurde stirbt mit 53 Jahren friedlich in seinem Stall. 2014 feierte der Serengeti-Park sein 40-jähriges Jubiläum.

Bereiche

Der Serengeti-Park ist in vier Bereiche unterteilt: Die Expedition Tierwelt, die Wasserwelt, die Affenwelt und die Freizeitwelt.

Expedition Tierwelt

Die 120 ha große Tierwelt mit rund 1500 frei lebenden Tieren kann mit dem eigenen Fahrzeug befahren werden. Alternativ können die Besucher an einer Serengeti-Busführung teilnehmen, bei der verschiedene Tiere per Fütterung nah an den Bus gelockt werden. Der Bereich ist in 16 Areale unterteilt:

  • Die Savanne – Afrika I beinhaltet Giraffen, Streifengnus, Ellipsen-Wasserböcke, Oryxantilopen, Rappenantilopen, Flamingos.
  • Im Zululand – Afrika II sind Säbelantilopen, Sitatungas, Kudus, Mrs. Gray’s Wasserböcke (Weißnacken-Moorantilopen), Impalas, und Südafrika-Kronenkraniche zu sehen.
  • Europa beherbergt Damwild, Ziegen, Leine-Schafe, Zwergesel und Mini-Ponys. Hier dürfen die Besucher ihre Fahrzeuge verlassen und können die Tiere füttern und streicheln. Außerdem sind in einem natürlichen See hier auch Seehunde zu beobachten.
  • Das Angolaland – Afrika III zeigt Litschi-Moorantilopen, Nyalas, Damagazellen, Rothalsgazellen, Arabische Spießböcke und Pferdeantilope.
  • Die Prärie Amerikas zeigt Wapitis, Bisons und Lamas.
  • In der Tundra – Russland sind Dybowskihirsche, Hirschziegenantilopen, Yaks sowie Amur-Leoparden zu sehen.
  • Amazonien – Südamerika zeigt Wasserschweine, Zwergzebus, Guanakos, Nandus, Flachlandtapire und Goldstirn-Klammeraffen.
  • Im Dschungelland Asien leben Nilgauantilopen, Trampeltiere, Pater-David- Hirsche, Axishirsche und Weißhandgibbons.
  • weiße Löwen
  • Königreich der Löwen
  • Land der Bengalen
  • weiße Tiger
  • Die Kalahari-Ebene – Afrika IV enthält mit Amerikanischen Schwarzbären, Mantelpavianen, Straußen, Kulanen, Trampeltieren und Mähnenschafen Tiere aus mehreren Kontinenten.
  • Kenia – Afrika V zeigt Geparden, die schnellsten Landsäugetiere.
  • Das Botsuana Land – Afrika VI zeigt Breitmaulnashörner, Watussi-Rinder, Steppenzebras, Mendesantilopen und Dromedare.
  • Das Elfenbeintal ist eine Anlage mit Afrikanischen Elefanten. Größte Attraktion ist hier Nelly, ein am 27. Dezember 2009 geborener weiblicher Elefant, der auch als Fußball-Orakel bekannt ist.

Affenwelt

In der Affenwelt leben 20 verschiedene Affenarten (zum Beispiel Berberaffe, Totenkopfäffchen, Guereza, Weißkopfmaki, Haubenkapuziner, Katta, Weißschulterkapuziner, Grüne Meerkatze, Husarenaffe, Hulman, Weißhandgibbon, Lisztaffen, Weißbüscheläffchen, und Schimpansen) in zum Teil begehbaren Gehegen. Innerhalb einiger dieser Gehege befinden sich keine Absperranlagen zwischen Besuchern und Tieren (beispielsweise in dem mit den Berberaffen), weshalb die Parkleitung davon abrät, diese mit Taschen, Rucksäcken, Regenschirmen und ungesicherten Wertsachen zu betreten.

Die Dschungel-Safari-Tour startet in der Affenwelt und führt in offenen Geländefahrzeugen durch einen Teil der Tierwelt und über eine Offroad-Strecke mit Spezialeffekten.

Für den Ende März 2013 vom deutschen Zoll am Flughafen München beschlagnahmten Weißschulterkapuzineraffen von Justin Bieber wurde im Mai 2013 vom Bundesamt für Naturschutz eine Unterbringung im Serengeti-Park entschieden.[1]

Freizeitwelt

In der Freizeitwelt sind viele verschiedene Fahrgeschäfte für Kinder und Erwachsene zu finden, wie zum Beispiel die Achterbahn Frosch-Flitzer, ein Riesenrad und eine Kleinbahn. Eine „Dschungel-Safari-Tour“ in offenen Geländewagen mit Fahrer führt durch ein Spaßgelände mit künstlichen Tieren und verschiedenen Spezialeffekten. Das Serengeti-Restaurant „Zanzibar“ befindet sich ebenfalls in der Freizeitwelt.

Wasserwelt

Die Wasserwelt kann (wie auch die Affenwelt und die Freizeitwelt) zu Fuß erkundet werden. In der Wasserwelt findet man verschiedene Attraktionen wie eine 600 m lange Wildwasserbahn, den Kumba Twister, eine Riesenschiffsschaukel oder auch den Condor der Firma Huss. In der Wasserwelt wird eine Aqua-Safari mit Florida-Airboats angeboten, und 2015 wurde ein Fahrgeschäft mit Jetbooten eröffnet.

Shows

Es finden täglich mehrere Shows im Serengeti-Park statt:

  • Zambesi-Wassershow mit den Todesspringern in der Freizeitwelt
  • Waka Waka Akrobatik-Show in der Wasserwelt
  • Fütterung der Menschenaffen im Amboseli-Menschenaffenreservat in der Affenwelt
  • Kuruka-Trampolinshow in der Wasserwelt
  • Dschungelrad-Show in der Wasserwelt
  • Kasperletheater „Pünktchen & Anton“ in der Freizeitwelt
  • Kenia-Show in der Freizeitwelt
  • Croco-Artistik-Show in der Freizeitwelt

Übernachtungen

Seit 2007 besteht die Möglichkeit, direkt im Serengeti-Park zu übernachten. Hierfür stehen 80 Safari-Lodges in zwei Kategorien und 40 Masai Mara Lodges mit direktem Blick in die Tierwelt zur Verfügung.

Zudem bieten die Lodges das Restaurant Savanne für Übernachtungsgäste, Konferenzen, Feiern usw. an.

Literatur

  • Michael Kings: Untersuchungen zum Endoparasitenbefall bei Wildequiden unter Berücksichtigung der Weideinfestation im Serengeti-Park Hodenhagen und im Wisentgehege Springe. Hannover, Tierärztliche Hochschule 1999. Diss. 1999.

Weblinks

 Commons: Serengeti-Park Hodenhagen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Serengeti-Park – Reiseführer

Referenzen

  1. Berliner Zeitung: Neues Zuhause für Bieber Affe „Mally“ vom 31. Mai 2013, abgerufen am 31. Mai 2013

Kategorien: Freizeitpark in Europa | Zoo in Niedersachsen | Freizeitpark in Niedersachsen | Heidmark | Hodenhagen

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Serengeti-Park (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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