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Seedorf BE


BE ist das Kürzel für den Kanton Bern in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Seedorff zu vermeiden.
Seedorf
Staat: Schweiz
Kanton: Bern BE
Verwaltungskreis: Seeland
BFS-Nr.: 0312
Postleitzahl: 3267 Seedorf
3035 Frieswil
3268 Lobsigen
3266 Wiler bei Seedorf
Koordinaten:
Höhe: 563 m ü. M.
Fläche: 20.84 km²
Einwohner: 2968 (31. Dezember 2014)[1]
Einwohnerdichte: 142 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne Bürgerrecht)
5,4 % (2013)[2]
Arbeitslosenquote: 1,6 % (2013)[3]
Gemeindepräsident: Hanspeter Heimberg (SVP)
Website: www.seedorf.ch

Lobsigesee

Karte

Seedorf ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Seeland des Kantons Bern in der Schweiz. Zu Seedorf gehören auch die Orte Aspi bei Seedorf, Baggwil, Dampfwil, Frienisberg, Frieswil, Grissenberg, Lobsigen, Ruchwil und Wiler.

Neben der Einwohnergemeinde existiert eine Burgergemeinde mit den Familien Bangerter, Barth, Brunner, Frieden, Fuhrer, Gehri, Hänzi, Hofmann Hübscher, Hügli, Lauper, Leiser, Lobsiger, Moser, Nobs, Roth, Scheurer, Schori, Schwab, Seiler, Spring, Stämpfli, Stebler, Währen. Die Burger besitzen 2.08 km² Land.

Geographie

Die Gemeinde liegt im Schweizer Mittelland am Fusse des Frienisberges und ist 17 km von Bern und 3 km von Aarberg entfernt an der Hauptstrasse 236[4] Aarberg–Bern. Im öffentlichen Verkehr wird Seedorf durch die Postautolinie 105[5] Bern–Lyss bedient.

Seedorfs Nachbargemeinden sind Aarberg, Grossaffoltern, Lyss, Meikirch, Radelfingen, Schüpfen und Wohlen.

Auf dem Gemeindegebiet von Seedorf liegt der Lobsigensee 100 m nördlich der Unterdorfstrasse von Seedorf nach Lobsigen. Der kleine See mit seiner Fundstätte von prähistorischen Pfahlbauten ist seit 2011 UNESCO-Welterbe.

Geschichte

Die älteste erhaltene urkundliche Erwähnung von Seedorf datiert von 1131. In der Gründungsurkunde des Klosters Frienisberg wurde ein Leutpriester Meffried der Kirche Seedorf erwähnt. In den Gebäulichkeiten des Klosters Frienisberg – einer Zisterzienserabtei – befindet sich seit 1897 das Wohn- und Pflegeheim Frienisberg.

Politik

Die Wähleranteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahlen 2015 betrugen: SVP 44.9 %, BDP 16.7 %, SP 12.3 %, GPS 6.7 %, FDP 4.4 %, EVP 4.9 %, glp 3.8 %, EDU 2.8 %, CVP 1.0 %.[6]

Persönlichkeiten

  • Karl Gehri (1850–1922), Schweizer Maler
  • Franz Gehri (1882–1960), Schweizer Maler, Sohn von Karl Gehri
  • Ernst Nobs (1886–1957), Schweizer Politiker, Alt-Bundesrat
  • Peter Gerber (1923–2012), Schweizer Politiker, Alt-Ständeratspräsident
  • Beatrice Simon (1960-), Schweizer Politikerin der BDP, Regierungsrätin des Kantons Bern

Sehenswürdigkeiten

siehe auch:Liste der Kulturgüter in Seedorf BE

Weblinks

 Commons: Seedorf BE  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. Mitarbeiter: Regionalporträts 2015: Gemeinden. Bevölkerung. In: Offizielle Webseite. Bundesamt für Statistik, 2015, abgerufen am 10. August 2015 (PDF, deutsch).
  3. Mitarbeiter: Regionalporträts 2015: Gemeinden. Arbeit. In: Offizielle Webseite. Bundesamt für Statistik, 2015, abgerufen am 10. August 2015 (PDF, deutsch).
  4. Schweizerische Bundeskanzlei: Anhang 2 – Liste der Hauptstrassen – B. Hauptstrassen, die nicht mit der «Nummerntafel für Hauptstrassen» (4.57) gekennzeichnet sind. In: Systematische Sammlung des Bundesrechts - SR 741.272 Durchgangsstrassenverordnung. Schweizerische Eidgenossenschaft, 11. Juli 2006, abgerufen am 4. August 2011 (HTML, deutsch).
  5. PostAuto Schweiz: Postautolinie 105 (Bern–Meikirch–Seedorf–Lyss). Die Post – PostAuto Schweiz AG (PAG), 20. Dezember 2010, S. 3, abgerufen am 3. August 2011 (PDF, deutsch, 99 KB).
  6. Online Wahlarchiv Nationalratswahlen 2015 Kanton Bern: Resultate der Gemeinde Seedorf abgerufen am 15. April 2016

Kategorien: Schweizer Gemeinde | Ort im Kanton Bern

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Seedorf BE (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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