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Seckau


Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Seckau (Begriffsklärung) aufgeführt.
Seckau
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Murtal
Kfz-Kennzeichen: MT (ab 1.7.2012; alt: KF)
Fläche: 46,23 km²
 :
Höhe: 843 m ü. A.
Einwohner: 1.282 (1. Jän. 2016)
Postleitzahl: 8732
Vorwahl: 03514
Gemeindekennziffer: 6 20 34
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Seckau 63
8732 Seckau
Website: www.seckau.at
Politik
Bürgermeister: Simon Pletz (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(15 Mitglieder)
11
4
11 
Lage der Marktgemeinde Seckau im Bezirk Murtal
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Seckau ist eine Marktgemeinde mit 1282 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016 ) in Österreich in der Steiermark und Teil des Bezirkes Murtal bzw. des Gerichtsbezirkes Judenburg. Sie gilt als Fremdenverkehrsort und ist vor allem durch ihre Benediktinerabtei bekannt. Seckau ist als ehemaliger steirischer Bischofssitz auch einer der beiden Namensgeber der heutigen Diözese Graz-Seckau.

Geografie

Der Ort liegt am Südfuß der Seckauer Alpen in einem Seitental des Murtals.

Gemeindegliederung

Die Marktgemeinde Seckau besteht aus fünf Ortschaften (Einwohner Stand 1. Jänner 2015[1]):

  • Dürnberg (186)
  • Hart (148)
  • Neuhofen (180)
  • Seckau (603)
  • Sonnwenddorf (186)

Die Gemeinde gliedert sich in drei Katastralgemeinden (Fläche Stand 2015[2]):

  • Dürnberg (2.104,22 ha)
  • Neuhofen (2.244,55 ha)
  • Seckau (274,18 ha)

Tourismusverband

Die Gemeinde bildet gemeinsam mit Lobmingtal, Kobenz, Gaal, Spielberg, St. Marein-Feistritz und Zeltweg den Tourismusverband „Tourismus am Spielberg“. Dessen Sitz ist in Spielberg.[3]

Geschichte

1660 erhielt der Ort Seckau das Marktrecht. Die politische Gemeinde Seckau wurde 1849/50 errichtet.[4]

Bedeutend ist insbesondere die 1140 als Augustiner-Chorherrenstift gegründete Abtei Seckau (mit der Basilika Seckau), die 1883 durch Benediktiner neu besiedelt wurde und 1940-45 wiederum aufgehoben war. Von 1940 bis 1945 befand sich in der Abtei eine Nationalpolitische Erziehungsanstalt.

1218 bis 1782 war Seckau Bischofssitz der Diözese Graz-Seckau. 1886 stürzte der Nordturm der Basilika ein, woraufhin beide Türme zwischen 1891 und 1893 unter dem Gründungsabt Ildephons Schober wieder errichtet wurden. Weiters enthält der Gebäudekomplex das Abteigymnasium Seckau, eine katholische Privatschule.

Wappen

Das Gemeindewappen der Marktgemeinde Seckau ist geteilt in Hermelin und Rot. Es leitet sich ab vom mittelalterlichen Wappen der Seckauer Dompröpste.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Seckau

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Söhne und Töchter von Seckau

Mit Seckau verbundene Persönlichkeiten

Weblinks

 Commons: Seckau  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Seccau in der Topographia Austriacarum (Matthäus Merian) – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

  1. Einwohner nach Ortschaften (Excel-Datei, 766 KB); abgerufen am 29. Juli 2015
  2. Katastralgemeinden Stmk. 2015 (Excel-Datei, 128 KB); abgerufen am 29. Juli 2015
  3. Grazer Zeitung, Amtsblatt für die Steiermark. 30. Dezember 2014, 210. Jahrgang, 52. Stück. Nr. 325. ZDB-ID 1291268-2 S. 631.
  4. Allgemeines Landesgesetz- und Regierungsblatt für das Kronland Steiermark, 21. Stück, 7. Oktober 1850, Nr. 378.

Kategorien: Seckauer Tauern | Ort im Bezirk Murtal | Seckau | Gemeinde in der Steiermark

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Seckau (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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