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Sebastian F. Schwarz


Sebastian F. Schwarz (* 5. März 1974 in Rostock)[1] ist ein aus Deutschland stammender, international tätiger Opernmanager.

Karriere

Schwarz begann 1992 als Regiehospitant, später Assistent, anschließend bis 1995 als Inspizient der Sparte Musiktheater im Volkstheater Rostock. Bei seinem zweijährigen Aufenthalt in Moskau war er für die Öffentlichkeitsarbeit der dortigen Helikon-Oper tätig. Danach studierte er Musikwissenschaft (sowie Amerikanistik und russische Kultur) an der FU Berlin. Sein in Berlin begonnenes Gesangsstudium setzte er ab 1998 am Conservatorio Benedetto Marcello in Venedig fort. 2002 schloss er das Studium Theatermanagement an der Università Ca' Foscari di Venezia ab. Von 2000 bis 2006 arbeitete er als Sprachcoach für die deutsch-, russisch- und englischsprachigen Opernproduktionen am Teatro La Fenice und als Assistent von Kevin Farrell bei George Gershwins Lady, Be Good. Am Trinity College, Hartford, CT lehrte er in diesen Jahren auch Venezianische Geschichte und Musikgeschichte der Serenissima.

2002 bis 2004 war Schwarz Leiter der Opernabteilung der Walter Beloch Artists Management in Mailand, anschließend dann mit seiner eigenen Agentur Cantus Artists Management. Seit dieser Zeit arbeitete er weltweit mit bedeutenden Opernhäusern und Künstlern zusammen. 2004 wechselte er in das Company Management der irischen Wexford Festival Opera.

2007 wurde Schwarz Assistent der Operndirektorin der Hamburgischen Staatsoper (Simone Young), 2008 bis 2015 wirkte er als Künstlerischer Betriebsdirektor des Theater an der Wien (Direktion: Roland Geyer).

2012 bis 2016 war Schwarz Geschäftsführer und Künstlerischer Leiter der Wiener Kammeroper, in der er 15 Opernproduktionen vorbereitete. Schwarz war Mitbegründer des Cesti-Wettbewerbs bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik. Auch als Juror ist er bei internationalen Gesangswettbewerben in Amerika und Russland.

Schwarz ist seit Mai 2016 Generaldirektor des Opernfestivals in Glyndebourne. Er ist Partner des tschechischen Tenors Ladislav Elgr.[2]

Einzelnachweise

  1. Kurzbiographie auf der Website des Theaters an der Wien
  2. The Telegraph

Weblinks


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