Schwepnitz - LinkFang.de





Schwepnitz


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Landkreis: BautzenVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Höhe: 147 m ü. NHN
Fläche: 55,5 km²
Einwohner: 2527 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 46 Einwohner je km²
Postleitzahl: 01936
Vorwahl: 035797
Kfz-Kennzeichen: BZ, BIW, HY, KM
Gemeindeschlüssel: 14 6 25 550
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dresdner Str. 4
01936 Schwepnitz
Webpräsenz: www.schwepnitz.de
Bürgermeister: Elke Röthig (parteilos)
}

Schwepnitz (obersorbisch Sepicy) ist eine Gemeinde in der Westlausitz im Norden von Sachsen, ca. 12 Kilometer nordwestlich von der Stadt Kamenz und ca. 35 Kilometer nordöstlich von Dresden entfernt. Sie liegt zwischen Königsbrück und Bernsdorf. Westlich von Schwepnitz befindet sich die Königsbrücker Heide mit dem ehemaligen Truppenübungsplatz Königsbrück.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde Schwepnitz besteht aus folgenden Ortsteilen:

  • Bulleritz (Bólericy), 308 Einwohner
  • Cosel (Kózły), 159 Einwohner
  • Grüngräbchen (Zelena Hrabowka), 382 Einwohner
  • Schwepnitz (Sepicy), 1596 Einwohner
  • Zeisholz (Ćisow), 137 Einwohner[2]

Geschichte

Schon um 100 v. Chr. lässt sich eine germanische Besiedlung des Gebietes um Schwepnitz nachweisen. Der Ortsname leitet sich vom altsorbischen Svepeťnica (von altsorbisch: svepet „Bienenstock“) für einen Bach, der durch einen Wald mit Bienenstöcken fließt[3] ab und stammt vermutlich aus der zweiten Besiedlungsperiode durch die Slawen. Der erste schriftliche Nachweis stammt jedoch erst von 1343.

Das abgeschiedene Heidedorf, das zunächst zur Herrschaft Kamenz und seit der Mitte des 16. Jahrhunderts zur Standesherrschaft Königsbrück gehörte, entwickelte sich seit der Gründung einer Glashütte durch die Bernsdorfer Glasmacherfamilie Klahn im Jahre 1865 zu einer Industriegemeinde. Mit der Klosterhütte entstand 1932 eine zweite Glasfabrik. Im Zweiten Weltkrieg erlitt Schwepnitz starke Zerstörungen. Die Glasfabriken wurden in der DDR enteignet und 1972 im VEB Glaswerk Schwepnitz zusammengeführt.

Politik

Gemeinderatswahl 2014[4]
Wahlbeteiligung: 62,0 %
 %
80
70
60
50
40
30
20
10
0
70,8 %
8,7 %
9,3 %
11,2 %
EFWV
DRK
SCG
Expression-Fehler: Unerwartete schließende eckige Klammer

Seit der Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 verteilen sich die 12 Sitze des Gemeinderates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:

  • Erste Freie Wählervereinigung Schwepnitz (EFWV): 9 Sitze
  • Seniorenclub Grüngräbchen (SCG): 1 Sitz
  • Freunde des DRK (DRK): 1 Sitz
  • SPD: 1 Sitz

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Im Ortsteil Grüngräbchen, gibt es eine öffentlich zugängliche mehrere Hektar große Rhododendron-Gärtnerei. Zur Blütezeit ist sie wegen ihrer Größe (mehrere tausend Rhododendronsträucher verschiedensten Alters) und Vielfalt der Blütenfarben ein Besuchermagnet.
  • Schwepnitz hält einen für die Region nordöstlich von Dresden bedeutenden Weihnachtsmarkt ab.

Bildung

Die Gemeinde Schwepnitz verfügt über eine Grundschule und seit 2007 eine Freie Mittel- bzw. Oberschule, nachdem die staatliche Mittelschule Schwepnitz geschlossen wurde.

Städtepartnerschaften

Wirtschaft und Infrastruktur

Im westlichen Bereich der Gemeinde ist ein Industriegebiet mit einer Fläche von 35 ha ausgewiesen, wo zahlreiche Firmen ihren Sitz haben, darunter die Firma Paul Bauder.

Verkehr

Schwepnitz befindet sich an der Bundesstraße 97 und ca. 20 km von den Autobahnanschlussstellen der A13 (Ruhland, Thiendorf) und der A4 (Ottendorf-Okrilla) entfernt. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln sind Dresden, Hoyerswerda und Kamenz gut zu erreichen.

Persönlichkeiten

Literatur

  • Cornelius Gurlitt: Schwepnitz. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 35. Heft: Amtshauptmannschaft Kamenz (Land). C. C. Meinhold, Dresden 1912, S. 321.

Einzelnachweise

  1. Aktuelle Einwohnerzahlen nach Gemeinden 2015 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Stand: 15.Dezember 2012; Angaben des Einwohnermeldeamtes Königsbrück
  3. Ernst Eichler (Hrsg.): Historisches Ortsnamenbuch von Sachsen. Band II: M–Z. Akademie-Verlag, Berlin 2001, S. 396
  4. Ergebnisse der Gemeinderatswahl 2014

Weblinks

 Commons: Schwepnitz  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Schwepnitz | Ort im Landkreis Bautzen | Ort in der Oberlausitz | Gemeinde in Sachsen

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Schwepnitz (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.