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Schlins


Schlins
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Vorarlberg
Politischer Bezirk: Feldkirch
Kfz-Kennzeichen: FK
Fläche: 6,03 km²
 :
Höhe: 502 m ü. A.
Einwohner: 2.365 (1. Jän. 2016)
Bevölkerungsdichte: 392 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6824
Vorwahl: 05524
Gemeindekennziffer: 8 04 18
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 47
6824 Schlins
Website: www.schlins.at
Politik
Bürgermeisterin: Gabriele Mähr (ÖVP)
Gemeindevertretung: (2015)
(21 Mitglieder)
13 ÖVP
05 SPÖ
03 FPÖ
Lage der Gemeinde Schlins im Bezirk Feldkirch
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Schlins ist eine Gemeinde des Walgaus im österreichischen Bundesland Vorarlberg mit 2365 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016 ).

Geografie

Schlins liegt nördlich (rechts) der Ill im Bezirk Feldkirch am Nordrand des Walgaus auf 502 m ü. A. unterhalb der Ruine Jagdberg. Durch das südliche Gemeindegebiet fließt der Giesenbach. 32,7 % der Fläche sind bewaldet.

Ortsteile der Gemeinde sind:

  • Baling
  • Frommengärsch
  • Jupident
  • Rönsberg

Geschichte

Die Habsburger regierten die Orte im heutigen Vorarlberg wechselnd von Tirol und Vorderösterreich (Freiburg im Breisgau) aus. Von 1805 bis 1814 gehörte der Ort zu Bayern, dann wieder zum Kaisertum Österreich.

Zum österreichischen Kronland Vorarlberg gehörte Schlins seit der Gründung 1861. Der Ort war 1945 bis 1955 Teil der französischen Besatzungszone in Österreich.

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung

Politik

Die Gemeindevertretung der Gemeinde Schlins besteht aus 21 Mitgliedern. Seit der Wahl 2015 setzt sie sich wie folgt zusammen: ÖVP 13 Sitze, SPÖ 5 Sitze und FPÖ 3 Sitze. Bürgermeisterin ist seit Mai 2013 Gabriele Mähr (ÖVP). Sie folgte im Mai 2013 Harald Sonderegger nach, der als Landesrat in die Vorarlberger Landesregierung berufen worden war. Bei der Bürgermeister-Direktwahl 2015 wurde sie vom Wahlvolk mit 61,57 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Schlins
  • Die Pfarrkirche Unsere Liebe Frau Unbefleckte Empfängnis war bereits um 821 eine Hilariuskirche und um 940 die Ecclesia S. Michaelis in Sline et capella S. Mariae. Die heutige Kirche wurde 1699 geweiht und in den Jahren 1781, 1887, 1959 und 1992 restauriert. 1963 und 1987 wurde das Äußere restauriert.
  • Die Kapelle Hl. Anna in Frommengärsch wurde vor 1500 erbaut und 1512 geweiht.
  • Kapelle Hl. Johannes Bosco: Die Kapelle wurde 1927 nach dem Plan von Willibald Braun in der Landessonderschule Jagdberg erbaut.
  • Kapelle Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz: Die Kapelle in Jupident wurde 1963 erbaut. Sie besitzt einen Saalraum mit flachgewölbter Holzdecke und Betonglasfenster und diverse Wandbilder des Schrunser Künstlers Konrad Honold.
  • Die Burgruine Jagdberg wurde vermutlich im 12. Jahrhundert erbaut. Sie diente als Mittelpunktsburg der Grafen von Montfort-Feldkirch bzw. Feldkirch-Tosters für die Ende des 13. Jahrhunderts aus der Grafschaft Feldkirch verselbständigte Herrschaft im Vorderen Walgau. Das Innere des Palas wird seit 1949 als Freilichtbühne verwendet.
  • Landessonderschule Jagdberg: 1908 erfolgte die Einbeziehung des Ruinengeländes in das Erziehungsheim und heutige Landesjugendheim Jagdberg durch die Anlage eines Schwimmbassins im Burghof. Das Gebäude wurde 1927 nach Plänen von Willibald Braun erweitert.

Wirtschaft und Infrastruktur

Im Jahr 2003 gab es am Ort 43 Betriebe der gewerblichen Wirtschaft mit 544 Beschäftigten und 32 Lehrlingen. Lohnsteuerpflichtige Erwerbstätige gab es 902. Landwirtschaft spielt eine wichtige Rolle. Der Anteil der landwirtschaftlichen Flächen an der Gesamtfläche liegt bei 47,4 %. Am Ort gibt es (Stand Januar 2003) 262 Schüler. In Schlins gibt es zudem einen Kindergarten.

Vereine

Bienenzuchtverein Jagdberg, Eine Welt Gruppe Schlins Röns, ERNE FC Schlins, Figl Club Satteins-Schlins, Fischereiverein Schlins, Freiwillige Feuerwehr Schlins, Gemeindemusik Schlins, Handwerker und Gewerbezunft Schlins Röns, Jagdbergnarra, Männerchor Schlins-Röns, Mobile, Obst- und Gartenbauverein, Schlinser Oldie Traktoren Club, Taekwondo Schlins, Trachtengruppe Schlins, Union Tennisclub Schlins.

Persönlichkeiten

Literatur

  • Andreas Beiser, Rosemarie Steixner, Rudolf Staub (Geländeerhebung), Markus Staudinger und Abteilung Umweltschutz (Bericht): Aktualisierung des Biotopinventars Vorarlberg – Gemeinde Schlins. In: Vorarlberger Landesregierung [IVe], AVL Arge Vegetationsökologie und Landschaftsplanung (Hrsg.): Biotopinventar Vorarlberg. Februar 2009 (pdf , vorarlberg.at).

Weblinks

 Commons: Schlins  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Bregenzerwaldgebirge | Gemeinde in Vorarlberg | Ort im Bezirk Feldkirch | Schlins

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Schlins (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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