Schlierbach (Württemberg) - LinkFang.de





Schlierbach (Württemberg)


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: GöppingenVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Höhe: 355 m ü. NHN
Fläche: 10,97 km²
Einwohner: 3969 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 362 Einwohner je km²
Postleitzahl: 73278
Vorwahl: 07021
Kfz-Kennzeichen: GP
Gemeindeschlüssel: 08 1 17 044
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hölzerstraße 1
73278 Schlierbach
Webpräsenz: www.schlierbach.de
Bürgermeister: Paul Schmid
}

Schlierbach ist eine Gemeinde im baden-württembergischen Landkreis Göppingen in der Region Stuttgart.

Geographie

Geographische Lage

Das Gemeindegebiet von Schlierbach liegt im Vorland der Mittleren Schwäbischen Alb, in Luftlinie etwa 11 km westsüdwestlich der Kreisstadt Göppingen und etwa 28 km ostsüdöstlich der Landeshauptstadt Stuttgart. Das sich von 311 m ü. NN an dessen Ausfluss bis zu ungefähr 390 m ü. NN erhebende Gemeindegebiet entwässert über den Schlierbach und andere Oberläufe des Talbachs nordwestlich in Richtung Fils.

Gemeindegliederung

Der einzige Ort in der Gemeinde ist das namengebende Dorf Schlierbach. Im Gebiet liegen die abgegangenen Ortschaften Bolzhausen und Brühlmannshof.[2]

Nachbargemeinden

Schlierbach grenzt reihum im Nordnordwesten an die Stadt Ebersbach an der Fils, im Nordosten an die Gemeinde Albershausen und im Südosten an die Gemeinde Hattenhofen, die alle drei dem eigenen Landkreis Göppingen angehören. Dagegen liegen die Gemeinde Ohmden im Süden, die Stadt Kirchheim unter Teck im Südwesten sowie die Gemeinde Notzingen im Westen im Landkreis Esslingen.

Flächenaufteilung

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.[3]

Geschichte

Die Spuren der ersten menschlichen Besiedlung auf Schlierbacher Markung führen bis in den Zeitraum von 800 bis 450 v. Chr. zurück. Den Kelten folgten etwa um Christi Geburt die Römer, die wiederum im 3. Jahrhundert von den Alemannen verdrängt wurden. Diese gelangten seit dem 8. Jahrhundert unter fränkische Herrschaft. In der jüngeren Ausbauzeit des 9. bis 12. Jahrhundert entstanden, gehörte der Ort im 13. Jahrhundert den Herzögen von Teck.

Im Jahr 1275 wird Schlierbach im liber decimationis, einem Steuerverzeichnis, erstmals urkundlich erwähnt. Mit dem Erwerb der Herrschaft Teck durch Graf Ulrich im Jahre 1381 wurde Schlierbach württembergisch. 1485 kam Schlierbach vom Oberamt Kirchheim zum Oberamt Göppingen und ist seit 1938 Bestandteil des Landkreises Göppingen.

Wappen

Das teilredende Wappen besteht aus einem gelben Schildhaupt mit schwarzer Hirschstange, darunter in Blau zwei gelbe Wellenbalken. Die Wellenbalken stehen für den Schlierbach, der dem Ort seinen Namen verleiht. Die Hirschstange weist auf die ehemalige Zugehörigkeit zu Württemberg hin. Das Wappen ist von der Landesregierung am 21. Januar 1948, die gelb-blaue Flagge durch das Innenministerium am 18. Dezember 1958 verliehen worden.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Schlierbach hat 14 Mitglieder. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 führte zu folgendem amtlichen Endergebnis[4]. Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.

Parteien und Wählergemeinschaften %
2014
Sitze
2014
%
2009
Sitze
2009
Kommunalwahl 2014
 %
60
50
40
30
20
10
0
53,07 %
46,93 %
FUW
Gewinne/Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   2
   0
  -2
  -4
+0,47 %p
-0,47 %p
FUW
Expression-Fehler: Unerwartete schließende eckige Klammer
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 53,07 7 52,6 7
FUW Freie Unabhängige Wählergemeinschaft 46,93 7 47,4 7
gesamt 100,0 14 100,0 14
Wahlbeteiligung 56,95 % 58,6 %

Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerentwicklung der Gemeinde zwischen 1837 und 2010

Datum Einwohner
1837 1.523
1907 1.282
17. Mai 1939 1.289
13. September 1950 1.633
27. Mai 1970 2.810
31. Dezember 1983 3.447
31. Dezember 2005 3.772
31. Dezember 2010 3.798

Bildung

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

Weblinks

 Commons: Schlierbach (Württemberg)  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Schlierbach in der Beschreibung des Oberamts Göppingen von 1844 – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

  1. Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2014 (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band III: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverband Mittlerer Neckar. Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004758-2. S. 304–305
  3. Statistisches Landesamt, Fläche seit 1988 nach tatsächlicher Nutzung für Schlierbach.
  4. Wahlinformationen des Kommunalen Rechenzentrums Stuttgart

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Schlierbach (Württemberg) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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