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Schleid (bei Bitburg)


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-PrümVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Bitburger Land
Höhe: 378 m ü. NHN
Fläche: 6,24 km²
Einwohner: 354 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 57 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54636
Vorwahl: 06569
Kfz-Kennzeichen: BIT, PRÜ
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 118
Adresse der Verbandsverwaltung: Hubert-Prim-Straße 7
54634 Bitburg
Webpräsenz: www.bitburgerland.de
Ortsbürgermeister: Stephan Grengs
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Schleid ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bitburger Land an.

Geographie

Die Gemeinde liegt in der Südwesteifel, ca. 14 km nordwestlich der Kreisstadt Bitburg. Unmittelbar westlich der Ortschaft verläuft die Bundesautobahn 60, an der die nächste Anschlussstelle Bitburg etwa 5 km entfernt liegt. Von dem 6,24 km² großen Gemeindegebiet werden 52 % landwirtschaftlich genutzt, 37 % sind von Wald bestanden (Stand 2012).[2] Nordwestlich des Dorfes liegt der Hardberg mit einer Höhe von 495,4 m ü. NN .

Zu Schleid gehören auch die Wohnplätze Behfels, Burg, Hof Bennes, Hof Wilhelmshöhe, Mittelwies und Pintenhof.[3]

Geschichte

Urkundlich wurde der Ort erstmals 893 im Prümer Urbar als „Vuerscleite“ erwähnt. Die Abtei besaß zu der Zeit dort neun Mansen (Höfe).[4]

Schleid gehörte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts landesherrlich zum Kurfürstentum Trier, unterstand aber zwei verschiedenen Verwaltungen bzw. Gerichtsbarkeiten. Der südwestliche Teil gehörte zum Amt Kyllburg, der nordöstliche Teil zum Amt Prüm (ursprünglich Fürstentum Prüm).[5]

Nach der Einnahme des Linken Rheinufers durch französische Revolutionstruppen (1794) gehörte Schleid von 1798 bis 1814 zum Kanton Kyllburg im Saardepartement. Aufgrund der auf dem Wiener Kongress getroffenen Vereinbarungen wurde die Region 1815 dem Königreich Preußen zugeordnet. Unter der preußischen Verwaltung wurde die Gemeinde Schleid 1816 der Bürgermeisterei Seffern im neu errichteten Kreis Bitburg im Regierungsbezirk Trier unterstellt. 1856 kam die Gemeinde Schleid verwaltungsmäßig zur Bürgermeisterei Bickendorf, die 1927 in Amt Bickendorf umbenannt wurde. Seit 1970 gehörte Schleid der Verbandsgemeinde Bitburg-Land und vom 1. Juli 2014 der Verbandsgemeinde Bitburger Land an.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Schleid, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

Jahr Einwohner
1815 188
1835 284
1871 377
1905 371
1939 394
Jahr Einwohner
1950 394
1961 421
1970 441
1987 402
2005 376

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Schleid besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem. Die acht Sitze im Gemeinderat verteilen sich auf drei Wählergruppen.[6]

Wappen

Der Schleidter Bach teilte den Ort früher auf die Grundherrschaften der Reichsabtei Prüm und des Kurfürstentums Trier auf. Diese Gegebenheit wird für den Bach durch den silbernen Wellenpfahl und für die Zweiteilung durch die beiden Abtskrümmen symbolisiert. Rot und Silber sind die Farben der Abtei Prüm.

Sehenswürdigkeiten

Die Filialkirche St. Antonius wurde 1840 errichtet und zwischen 1880 und 1890 ausgebaut. Sehenswert sind des Weiteren die Burgkapelle aus dem Jahre 1909 und die von Wallgräben umgebene keltische Fliehburg.

Weblinks

 Commons: Schleid (bei Bitburg)  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. 2,0 2,1 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Januar 2010, S. 63, abgerufen am 4. Oktober 2015 (PDF; 2,3 MB).
  4. Heinrich Beyer: Mittelrheinisches Urkundenbuch, Band I, Coblenz: Hölscher, 1860, S. 151 (www.dilibri.de )
  5. Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, 2. Band: Die Karte von 1789. Bonn, Hermann Behrend, 1898, S. 115, 124.
  6. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Schleid (bei Bitburg) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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