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Schlat


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: GöppingenVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Höhe: 412 m ü. NHN
Fläche: 9,68 km²
Einwohner: 1664 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 172 Einwohner je km²
Postleitzahl: 73114
Vorwahl: 07161
Kfz-Kennzeichen: GP
Gemeindeschlüssel: 08 1 17 043
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 2
73114 Schlat
Webpräsenz: www.schlat.de
Bürgermeisterin: Gudrun Flogaus
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Schlat ist eine Gemeinde im baden-württembergischen Landkreis Göppingen.

Geographie

Geographische Lage

Schlat liegt in Luftlinie etwa sieben Kilometer südöstlich von Göppingen und gehört zur Randzone der Metropolregion Stuttgart. Das Gemeindegebiet liegt unter dem Albtrauf in der von Fränkel (680,6 m ü. NN ) im Osten, Wasserberg (751 m ü. NN ) im Süden und Fuchseck (780,3 m ü. NN ) im Südwesten gesäumten Stufenrandbucht des Fils-Zuflusses Weilerbachs, der auf etwa 372 m ü. NN die Gemeinde verlässt. Der höchste Punkt der Gemeinde am Spornknick des Fuchsecks etwas unter dessen Gipfel erreicht etwa 761 m ü. NN , während die Gemeindegrenze über den wenig niedrigeren Gipfel des Wasserbergs zieht.

Nachbargemeinden

Das Gemeindegebiet von Schlat grenzt reihum im Nordnordwesten an die Stadt Göppingen und im Nordosten an die Stadt Süßen, weiter an die Gemeinden Bad Überkingen im Südosten, Deggingen im Süden, Bad Ditzenbach und Heiningen kurz im Südwesten sowie im übrigen Westen an die Gemeinde Eschenbach. Alle Nachbarkommunen liegen im eigenen Landkreis Göppingen.

Gemeindegliederung

Zu Schlat gehören das Dorf Schlat, der Weiler Rommental und das Gehöft Fuchseckhof sowie die abgegangenen Ortschaften Zillenhart (Burg Zillenhart) und Dollenkirchle.[2]

Flächenaufteilung

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.[3]

Geschichte

Mehrere Grabhügel in der Umgebung lassen auf eine erste Besiedlung während der Eisenzeit schließen. Im Ortsbereich liegt ein Gräberfeld der Merowingerzeit, aus dem angeblich auch das Fragment eines ungarischen Steigbügels stammt. Urkundlich wurde Schlat erstmals 1139 erwähnt.

Siehe auch: Burg Oberrommental

Religionen

Seit der Reformation ist Schlat evangelisch geprägt, doch dürfen die römisch-katholischen Gläubigen, die im Ort über keine eigene Gemeinde verfügen, seit den 1950er Jahren die Andreaskirche mitbenutzen.

Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerentwicklung der Gemeinde zwischen 1837 und 2010.

Datum Einwohner
1837 761
1907 831
17. Mai 1939 809
13. September 1950 1.133
27. Mai 1970 1.465
31. Dezember 1983 1.589
31. Dezember 2005 1.775
31. Dezember 2010 1.727

Politik

Bürgermeister

  • 1868–1886: Johann Leonh. Wittlinger
  • 1886–1901: Johannes Mayer
  • 1901–1907: Friedrich Wilhelm Binder
  • 1907–1919: Ernst Zänglein
  • 1919–1939: Karl Sihler
  • 1939–1944: während der Ortsabwesenheit von Bürgermeister Sihler führte der 2. Beigeordnete Werner die Geschäfte des Bürgermeisters
  • 1944–1956: Albert Mayer (kommissarischer Bürgermeister)
  • 1945–1948: Otto Retter
  • 1948–1982: Georg Mühlhäuser
  • 1982–1998: Roland Schmid
  • 1998–2010: Bernd Welser
  • seit 2010: Gudrun Flogaus

Wappen

Die Blasonierung des Gemeindewappens von Schlat lautet: In Gold unter einem rechtshin liegenden grünen Apfelzweig mit einem roten Apfel ein weidendes rotes Schaf.

Das Wappen spiegelt die traditionellen Erwerbszweige, den Obstbau und die Viehzucht, wider. Das Wappen und die rot-gelbe Gemeindeflagge wurden am 30. Juni 1959 vom Innenministerium verliehen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

1472 wurde am höchsten Punkt Schlats die Andreaskirche erbaut, die dem Apostel Andreas geweiht ist. Die letzte von vielen Sanierungen wurde 1999 durchgeführt. Eine Besonderheit der Kirche ist die gemeinsame Nutzung durch die katholische und evangelische Gemeinde.

Söhne und Töchter der Gemeinde

Literatur

  • Max Miller und Gerhard Taddey (Hgg.): Handbuch der historischen Stätten Deutschlands. Baden-Württemberg, (= Kröners Taschenausgabe, Band 276), 2. verbesserte und erweiterte Auflage Stuttgart 1980, S. 704, ISBN 3-520-27602-X
  • Otto Schurr: Geschichte von Schlat, Schlat 1970

Weblinks

 Commons: Schlat  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Schlath in der Beschreibung des Oberamts Göppingen von 1844 – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

  1. Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2014 (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band III: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverband Mittlerer Neckar. Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004758-2. S. 330–331
  3. Statistisches Landesamt, Fläche seit 1988 nach tatsächlicher Nutzung für Schlat.

Kategorien: Ort im Landkreis Göppingen | Schlat | Gemeinde in Baden-Württemberg

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Schlat (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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