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Schindhard


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: SüdwestpfalzVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Dahner Felsenland
Höhe: 214 m ü. NHN
Fläche: 4,36 km²
Einwohner: 581 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 133 Einwohner je km²
Postleitzahl: 66996
Vorwahl: 06391
Kfz-Kennzeichen: PS, ZW
Gemeindeschlüssel: 07 3 40 043
Adresse der Verbandsverwaltung: Schulstraße 29
66994 Dahn
Webpräsenz: www.dahner-felsenland.de
Ortsbürgermeister: Joachim Burkhart (SPD)
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Schindhard ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Dahner Felsenland an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Dahn hat. Schindhard ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]

Geographie

Schindhard liegt im Dahner Felsenland – einem Teil des Wasgaus, der seinerseits grenzüberschreitend den südlichen Pfälzerwald und die nördlichen Vogesen umfasst – in einem engen linken Seitental der Lauter, die hier am Oberlauf Wieslauter genannt wird. Hinter Schindhard führt es den Namen Bärenbrunner Tal. Zu Schindhard gehört auch der Wohnplatz Sandbühlerhof.[3]

Durch das Dorf fließt von Ost nach West der 3 km lange Kuhbach, ein linker Zufluss der Wieslauter.

Geschichte

Der Ort wurde 1470 erstmals als „Schinthartt“ urkundlich erwähnt.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Schindhard, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 199
1835 271
1871 256
1905 240
1939 379
1950 359
Jahr Einwohner
1961 464
1970 526
1987 512
1997 594
2005 611
2014 581

Religion

2012 waren 72,9 % der Einwohner katholisch und 11,0 % evangelisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[4] Zuständig für die Katholiken ist das Bistum Speyer, für die Evangelischen die Evangelische Kirche der Pfalz.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Schindhard besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem. Bei den vorangegangenen Wahlen wurden die Ratsmitglieder in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[5]

Wahl SPD WGR FWG Gesamt
2014 Mehrheitswahl 12 Sitze
2009 4 5 3 12 Sitze
2004 3 7 2 12 Sitze

Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: „Unter blauem Schildhaupt, darin ein silberner Turnierkragen, von Silber und Grün schräglinks geteilt, oben rechts eine blaue Lilie, unten links ein silbernes Schälmesser.“

Es wurde 1982 von der Bezirksregierung in Neustadt an der Weinstraße genehmigt.[6]

Sehenswürdigkeiten und Kultur

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

Wichtigster Wirtschaftszweig in Schindhard ist der Tourismus. Viele Einwohner arbeiten auch als Pendler in den Räumen Pirmasens, Landau oder gar Wörth/Karlsruhe.

Verkehr

Schindhard wird vom Wieslautertal aus, durch das die Bundesstraße 427 von Hinterweidenthal nach Bad Bergzabern verläuft, nach 1 km über die Kreisstraße 41 erreicht. Der nächste größere Ort, Dahn, ist 3 km entfernt.

Durch die Wieslauterbahn (Hinterweidenthal OstBundenthal-Rumbach) ist Schindhard an das Schienennetz angeschlossen. Die Bahn verkehrt jedoch lediglich im Ausflugsverkehr während der Sommermonate (Mai bis Oktober) mittwochs, samstags und an Sonn- und Feiertagen; zudem liegt der Haltepunkt 1 km vor dem Ort neben der B 427.

Der ÖPNV bietet auch die Möglichkeit, im Ort selbst sowie an der Haltestelle Schindhard-Neuhof den Busverkehr von Montag bis Freitag in Richtung Dahn bzw. Bad Bergzabern zu benutzen.

Zusätzlich gibt es einen Busersatzverkehr an Samstagen, Sonn- und Feiertagen durch Ruftaxis in Richtung Lauterschwan und Hinterweidenthal.

Weblinks

 Commons: Schindhard  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. 2,0 2,1 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010 , Seite 107 (PDF; 2,2 MB)
  4. KommWis, Stand: 31. Dezember 2012
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  6. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3.

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Schindhard (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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