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Schardenberg


Schardenberg
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Schärding
Kfz-Kennzeichen: SD
Fläche: 31,59 km²
 :
Höhe: 543 m ü. A.
Einwohner: 2.376 (1. Jän. 2016)
Bevölkerungsdichte: 75 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4784
Vorwahl: 07713
Gemeindekennziffer: 4 14 23
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schärdinger Straße 4
4784 Schardenberg
Website: www.schardenberg.at
Politik
Bürgermeister: Josef Schachner (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(25 Mitglieder)
15
7
3
15 
Lage der Marktgemeinde Schardenberg im Bezirk Schärding
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Schardenberg ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Schärding im Innviertel mit 2376 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016 ). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Schärding. 2009 wurde Schardenberg von der Oberösterreichischen Landesregierung zur Marktgemeinde erhoben.

Geografie

Schardenberg liegt auf 543 m Höhe im Innviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 8,4 km, von West nach Ost 9,2 km. Die Gesamtfläche beträgt 31,6 km². 28,8 % der Fläche sind bewaldet, 61,1 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt. Auf einem Höhenzug befindet sich der Sender Schardenberg, der vom ORF erbaut wurde.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 14 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Achleiten (95)
  • Asing (132)
  • Bach (43)
  • Dierthalling (56)
  • Englhaming (35)
  • Fraunhof (79)
  • Gattern (290)
  • Grub (244)
  • Ingling (143)
  • Lindenberg (93)
  • Luck (85)
  • Schardenberg (766)
  • Schönbach (91)
  • Winkl (135)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Asing, Fraunhof, Gattern, Lindenberg, Luck und Schardenberg.

Wappen

Blasonierung: Über grünem, von einer goldenen Leiste gesäumtem Dreiberg von Blau und Rot durch einen silbernen, mit einem schwarzen Pilgerstab mit goldenem Knauf und goldenem Ring belegten Balken schräg geteilt; oben eine goldene, heraldische Lilie, daraus wachsend ein goldenes Patriarchenhochkreuz mit Kleeblattenden, unten eine goldene, gestürzte Pflugschar. Die Gemeindefarben sind Blau-Weiß-Rot

Geschichte

Seit Gründung des Herzogtums Bayern war das Gebiet um Schardenberg Teil des Herzogtums. 1084 erfolgt die erste Erwähnung von Schardenberg in den sog. Schardenberger Stiftungsbriefen. Seit 1704 ist der Ort eine eigene Pfarrei. Nach dem Frieden von Teschen wurde er 1779 mit dem Innviertel - damals 'Innbaiern' - dem Erzherzogtum Österreich zugeschlagen. Während der Napoleonischen Kriege wieder kurz bei Bayern, gehört er seit 1814 wieder zu Oberösterreich. Im Jahr 1900 gründet der Salvatorianer-Pater Elseus Gabelseder das Kloster Hamberg als Studienkolleg für Spätberufene. 1910 wird die neue Pfarrkirche eingeweiht. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Verkehr

Schardenberg wird im Ortsteil Gattern durch die Buslinie K1 der Verkehrsbetriebsgesellschaft Passau erreicht, welche dort an der Haltestelle "Mayrhof" endet.[2] Daneben wird Schardenberg von Regionalbussen des OÖVV angefahren.[3]

Politik

Bürgermeister ist Josef Schachner von der ÖVP.

Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 2613 Einwohner, 2001 dann 2395 Einwohner.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Schardenberg
  • Aussichtsturm
  • Pfarrkirche Schardenberg: Die heutige Kirche, auch Innviertler Dom genannt, wurde 1908–1910 nach Plänen von Dombaumeister Matthäus Schlager anstelle eines abgerissenen Vorgängerbaus errichtet, von dem aber noch der barocke Turm von 1741 erhalten ist.
  • Fatimakapelle: Im Fronwald - fünf Minuten von der Pfarrkirche entfernt - stand eine alte Kapelle, in der der hl. Petrus und die Büßerin Magdalena auf einer alten Kultstätte verehrt wurden. Der so genannte Heidenstein weist noch darauf hin.
    • 1945 erfolgte eine Erneuerung und das Bild der Mutter Gottes rückte in den Mittelpunkt. Die Zahl der Pilger wuchs, 1949 erfolgte die Grundsteinlegung der heutigen Kapelle nach Plänen von Hans Foschum und 1951 die Einweihung des Heiligtums.
    • Die Muttergottes-Statue stammt von derselben Künstlerhand wie das Original in Fatima, Portugal. An den 13. der Monate Mai bis Oktober werden die Fatimatage gefeiert und tausende Pilger kommen zum Heiligtum im Fronwald.
  • Nahe der Grenze zu Bayern steht das ehemalige Salvatorkloster Hamberg, heute eine Studentenwohnanlage für Studenten der Universität Passau.

Persönlichkeiten

Weblinks

 Commons: Schardenberg  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. http://regiowiki.pnp.de/index.php/Buslinie_K1
  3. http://www.glasreisen.at/linienfahrplaene.html

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Schardenberg (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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