Schönbach (Sachsen) - LinkFang.de





Schönbach (Sachsen)


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Landkreis: GörlitzVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verwaltungs­gemeinschaft: Neusalza-Spremberg
Höhe: 378 m ü. NHN
Fläche: 9,06 km²
Einwohner: 1133 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 125 Einwohner je km²
Postleitzahl: 02708
Vorwahl: 035872
Kfz-Kennzeichen: GR, LÖB, NOL, NY, WSW, ZI
Gemeindeschlüssel: 14 6 26 510
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Löbauer Str. 4
02708 Schönbach
Webpräsenz: www.gemeinde-schoenbach.de
Bürgermeister: Uwe Petruttis
}

Schönbach (Oberlausitzer MundartSchimmch[2] , obersorbisch Šumbach) ist eine sächsische Gemeinde im Landkreis Görlitz, im Südosten Sachsens nahe der Grenze zu Nordböhmen (Tschechien).

Geografie und Verkehr

Die Gemeinde Schönbach liegt im südwestlichen Teil des Landkreises, knapp 10 Kilometer südwestlich von Löbau im Lausitzer Bergland. Die Bundesstraße 96 und die Bahnstrecke (Dresden)–Bischofswerda–Zittau verlaufen südlich der Gemeinde.

Durch Schönbach verkehrte von 1892 bis 1945 die 12 Kilometer lange Schmalspurbahn Taubenheim–Dürrhennersdorf. Sie führte von Taubenheim/Spree über Oppach nach Dürrhennersdorf.

Geschichte

Am 1. Mai 1306 wird Schönbach als „Sconenbuch“ erstmals urkundlich erwähnt. Der Name bedeutet so viel wie „schöne Buchen am Bach“. Der Ort selbst dürfte mindestens 100 Jahre älter sein, denn um 1200 besiedelten fränkische Einwanderer das Gebiet der Oberlausitz. Der Ort unterstand ab 1419 als Ratsdorf der Stadt Löbau. Seit 1600 gab es zwei Rittergüter (Ober- und Niederschönbach). Um 1860 begann der regelmäßige Postverkehr mit der Postkutsche auf der Strecke Löbau–Schönbach–Neusalza-Spremberg.

Ortsnamenformen

1306: Sconenbuch, 1336/59: Schon(en)buch, 1419: Schonenbuch, 1495: Schonebach, 1499: Schonbach, 1502: Schonbuch, 1519: Schonenbuch, 1547: Schumbach, 1657: Schönbach, 1791: Ober-, Nieder-Schönbach, 1875: Schönbach b. Neusalza

Verwaltungszugehörigkeit

1777: Bautzener Kreis, 1843: Landgerichtsbezirk Löbau, 1856: Gerichtsamt Neusalza, 1875: Amtshauptmannschaft Löbau, 1952: Kreis Löbau, 1994: Landkreis Löbau-Zittau, 2008: Landkreis Görlitz

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner[3]
1547 49 besessene(r) Mann
1777 27 besessene(r) Mann,
25 Gärtner, 80 Häusler
1834 1365
1871 1632
1890 1656
1910 1899
1925 1803
1939 1684
1946 2050
1950 2166
1964 1958
1990 1570
2000 1418
2007 1322
2009 1276
2012 1167
2013 1172

Politik

Gemeinderatswahl 2014[4]
Wahlbeteiligung: 53,8 %
 %
50
40
30
20
10
0
35,2 %
42,7 %
2,6 %
19,5 %
FdF
RuK
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Seit der Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 verteilen sich die 12 Sitze des Gemeinderates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:

  • Freunde der Feuerwehr (FdF): 6 Sitze
  • CDU: 4 Sitze
  • Region und Kultur (RuK): 2 Sitze

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Hervorzuheben sind die Kirche mit ihrem Bronzeglockengeläut, das strohgedeckte Umgebindehaus im Niederdorf, der stillgelegte Steinbruch und die historische Steinsäge im Neudorf.

Die Schönbacher Blumenfeste

In den Jahren 1955 bis 1958 wurden vier „Blumenfeste“ veranstaltet. Nach 70.000 Gästen im Jahr 1956 und ca. 100.000 Gästen im Jahr 1957, erfreuten sich 1958 über 130.000 Gäste an den mit einer Vielzahl bunter Blumen geschmückten Festwagen, die jeweils ein Thema verkörperten. Die Veranstaltung war den Behörden bald zu groß und zu unpolitisch. Im Oktober 1958 wurde auf der Kulturkonferenz in Magdeburg das Ende der Veranstaltung eingeläutet. Im Jahre 2006 wurde anlässlich der 700-Jahr-Feier noch einmal ein Blumenfest veranstaltet.

Wirtschaft und Infrastruktur

In Schönbach sind verschiedene Firmen ansässig; die ALSA GmbH produzierte bis 2009 Einlegesohlen, die Firma Temedia hat sich auf medizinische Verbände und Kompressen spezialisiert. Nennenswert sind des Weiteren die Zentrale von Möbel Starke und eine Produktionsstätte der Gebr. Frindt GmbH.

Persönlichkeiten

Literatur

  • Cornelius Gurlitt: Schönbach. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 34. Heft: Amtshauptmannschaft Löbau. C. C. Meinhold, Dresden 1910, S. 533.

Weblinks

 Commons: Schönbach (Sachsen)  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Aktuelle Einwohnerzahlen nach Gemeinden 2015 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. www.oberlausitzer-woerterbuch.de
  3. Schönbach im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
  4. Ergebnisse der Gemeinderatswahl 2014

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Schönbach (Sachsen) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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