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Schäftlarn


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: MünchenVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Höhe: 692 m ü. NHN
Fläche: 16,71 km²
Einwohner: 5643 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 338 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 82069,
82067(Ebenhausen, Kloster Schäftlarn, Zell)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 08178
Kfz-Kennzeichen: M, AIB, WOR
Gemeindeschlüssel: 09 1 84 142
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Starnberger Straße 50
82069 Hohenschäftlarn
Webpräsenz: www.schaeftlarn.de
Bürgermeister: Matthias Ruhdorfer (CSU)
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Schäftlarn ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis München an der Isar gelegen mit den Ortsteilen Ebenhausen, Hohenschäftlarn, Kloster Schäftlarn, Neufahrn und Zell.

Wappen

Beschreibung: In Blau ein silbernes Schiff mit zwei geschrägten silbernen Rudern, darüber schwebend ein sechsstrahliger silberner Stern.

Geschichte: Das ursprüngliche Klosterwappen mit Kahn, zwei Rudern und Stern geht auf eine Mitte des 15. Jahrhunderts aufgekommene, falsche Deutung des Namens Schäftlarn zurück, nämlich auf eine Ableitung von dem griechischen Wort scapha („Boot“). Man knüpfte dabei an die alte Übersetzstelle an der Isar nächst dem Kloster an.

Erstmals erscheint das Wappen im Jahr 1462 ohne Stern, der wohl eine spätere dekorative Zutat darstellt. Das hohe Alter wird gegenüber dem Prunk jüngerer Zeiten durch die Schlichtheit des Motivs bestätigt. Das Gemeindewappen ist somit eines der ältesten in Bayern.

Geschichte

Um 762 wurde das Kloster Schäftlarn durch Waltrich, einen Freisinger Domkleriker, als Benediktiner-Kloster gegründet. Ab 1140 gehörte das Kloster dem Orden der Prämonstratenser. Der Ort Hohenschäftlarn wurde erstmals 778 erwähnt, er gehörte als geschlossene Hofmark zum Kloster. Der Klosterkomplex wurde 1702 bis 1760, die Kirche St. Georg zu Hohenschäftlarn 1729/30 letztmals neu erbaut. Wie alle bayerischen Klöster wurde Schäftlarn durch die Säkularisation aufgelöst. Die Gebäude wurden verkauft, u. a. wurden hier eine Steingutfabrik, eine Brauerei und ein Mineralbad betrieben. Schäftlarn wurde im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern 1818 eine selbständige politische Gemeinde. 1866 stiftete der ehemalige König Ludwig I. von Bayern das Kloster als Benediktinerkloster neu und förderte die Errichtung einer Schule. Das bekannte Klostergymnasium mit Internat gründeten die Schäftlarner Benediktiner 1884. Im Jahr 1873 wurde der Gemeindename Hohenschäftlarn amtlich in Schäftlarn geändert.[2] 1910 wurde Schäftlarn wieder zur Abtei erhoben. Zell ist um 1160 bezeugt, aber mit Sicherheit weit älter. Ebenhausen erscheint urkundlich frühestens 1130 unter dem Namen Emmenhusen. Neufahrn wird erstmals 1140 erwähnt (frühere Daten sind unsicher).

Politik

Bürgermeister

Der amtierende Erste Bürgermeister ist Matthias Ruhdorfer (CSU). Er wurde im Jahr 2014 zum dritten Mal in seinem Amt bestätigt. Das Amt der Zweiten Bürgermeisterin bekleidet Maria Reitinger (UWG), das der Dritten Bürgermeisterin Susanne Dichtl (CSU).[3]

Gemeinderat

Gemeinderatswahl 2014 [4]
(Wahlbeteiligung 64,8 %)
 %
40
30
20
10
0
38,4 %
7,9 %
23,7 %
20,6 %
9,4 %
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Der Gemeinderat von Schäftlarn besteht aus 21 Mitgliedern (mit dem 1. Bürgermeister) und setzt sich nach der Kommunalwahlwahl 2014 wie folgt zusammen:

Verkehrsanbindung

Öffentliche Einrichtungen

Bildungseinrichtungen

Freizeit- und Sportanlagen

  • TSV Schäftlarn e. V. 1921
    • Fußballplätze
    • Tennishalle
    • Beachvolleyball-Anlage
    • Skaterplatz

Sehenswürdigkeiten

Liste der Baudenkmäler in Schäftlarn

Museen

  • Heimathaus der Gemeinde Schäftlarn

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 595.
  3. Übersicht Gemeinderat auf www.schaeftlarn.de
  4. Ergebnis der Gemeinderatswahl 2014

Weblinks

 Commons: Schäftlarn  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Schäftlarn – Reiseführer

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Schäftlarn (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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