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Sargenroth


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Hunsrück-KreisVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Simmern/Hunsrück
Höhe: 410 m ü. NHN
Fläche: 12,61 km²
Einwohner: 450 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 36 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 55471,
55490 (Wildburg)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 06761
Kfz-Kennzeichen: SIM, GOA
Gemeindeschlüssel: 07 1 40 134
Adresse der Verbandsverwaltung: Brühlstraße 2
55469 Simmern/Hunsrück
Webpräsenz: www.sargenroth.de
Ortsbürgermeister: Gerd Martin
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Sargenroth ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Simmern/Hunsrück an.

Geographie

Sargenroth liegt zentral im Hunsrück, zwischen dem Simmerbachtal und dem Soonwald. Simmern liegt ca. 6 Kilometer nördlich des Ortes. Höchste Erhebung der Ortsgemeinde ist die 629 m über NN hohe Wildburghöhe.

Zu Sargenroth gehören auch die Wohnplätze Forsthaus Ellerspring, Johanneshof und Wildburg.[2]

Nachbarorte

Ravengiersburg Belgweiler Ohlweiler
Mengerschied Holzbach und Riesweiler
Gemünden Soonwald Tiefenbach

Geschichte

Der Ort gehörte im Mittelalter zum Gerichtsbezirk der Nunkirch und damit zum Propsteigebiet des Klosters Ravengiersburg. 1408 geriet der Ravengiersburger Gebietskomplex mit Sargenroth an die Pfalzgrafen und von diesen 1410 an das neu geschaffene Herzogtum Simmern, das 1566 die Reformation einführte. 1673 kam der Ort wieder an Kurpfalz. Mit der Besetzung des linken Rheinufers 1794 durch französische Revolutionstruppen wurde der Ort französisch, 1815 wurde er auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Nach dem Ersten Weltkrieg zeitweise wieder französisch besetzt, ist der Ort seit 1946 Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Siehe auch: Wildburg

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Sargenroth besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[3]

Wappen

Die Blasonierung lautet: „Schild durch goldene linke Schrägleiste geteilt; oben in Schwarz schreitender, goldener Löwe, unten goldener Balken in Schwarz“.

Der Löwe steht für Pfalz-Simmern, der Goldene Balken in Schwarz ist das Wappen der Ritter von Wildburg, die auf der gleichnamigen Burg auf Gemeindegebiet lebten.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Die historische Nunkirche und der 18 m hohe Bismarckturm von 1903 östlich des Dorfes sind überregionale Sehenswürdigkeiten der Ortsgemeinde Sargenroth. Auf der Gemarkung von Sargenroth liegt die Ruine der Wildburg.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Sargenroth

Bildergalerie des Ortes

Regelmäßige Veranstaltungen

Auf dem mit seltenen Orchideen bewachsenen Rochusfeld zwischen Nunkirche und Bismarckturm findet der traditionelle Nunkircher Markt im September statt. Am Sonntag vor dem Markt, wird das alljährliche Gau Bergfest des Turngaues Hunsrück durchgeführt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Tourismus

In Sargenroth befindet sich die Wald-Jugendherberge mit 134 Betten[4]. Der Schinderhannes-Soonwald-Radweg verläuft zwischen dem Ort und dem Soonwald.

Persönlichkeiten

  • Wolfgang Wagner (* 1959), Produktionsdirektor des WDR, wurde in Sargenroth geboren

Weblinks

 Commons: Sargenroth  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile , Seite 40 (PDF; 2,3 MB)
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  4. Jugendherberge Sargenroth , Portrait der Wald-Jugendherberge in Sargenroth auf diejugendherbergen.de

Kategorien: Ort im Rhein-Hunsrück-Kreis | Sargenroth | Gemeinde in Rheinland-Pfalz | Ort im Hunsrück

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Sargenroth (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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