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Sarah Biasini


Sarah Magdalena Biasini (* 21. Juli 1977 in Gassin, Département Var, Frankreich) ist eine französische Schauspielerin und die Tochter von Romy Schneider und Daniel Biasini.

Leben

Nach dem Tod ihrer Mutter im Jahr 1982 wuchs Sarah Biasini bei ihrem Vater und abseits der Öffentlichkeit auf. Nach einem Kunstgeschichtestudium an der Sorbonne jobbte sie in Museen und Galerien, bevor sie nach Los Angeles ging, um dort am renommierten Lee Strasberg Theatre Institute Schauspielunterricht zu nehmen. Danach stand sie ein Jahr lang in London auf der Bühne.

Im Juni 2003 übernahm Sarah Biasini die Titelrolle im französisch-italienischen Mantel-und-Degen-Film Julie, chevalier de Maupin: Eine draufgängerische, als Mann verkleidete Heldin. In Frankreich hatte die zwölf Millionen Euro teure TV-Produktion am 5. September 2004 etwa acht Millionen Zuschauer, in Deutschland wurde sie am 10. und 11. Januar 2005 als Zweiteiler unter dem Titel Julie – Agentin des Königs erstmals ausgestrahlt.

Im Pariser Théâtre Marigny stand die Schauspielerin ab September 2005 in Neil Simons Komödie Barfuß im Park auf der Bühne. Das Original Barefoot in the Park war ab 1963 erfolgreich am Broadway gelaufen und 1967 mit Robert Redford und Jane Fonda in den Hauptrollen verfilmt worden.

Sarah Biasini lebte sieben Jahre lang mit dem Unternehmer Tristan Lecomte in Paris zusammen. Die Trennung erfolgte 2009.[1] Sie spricht vier Sprachen: Französisch, Englisch, Italienisch und Spanisch.[2]

Seit dem 20. September 2013 ist Biasini in mehr als 80 Extra-Vorstellungen des Stücks Lettre d’une inconnue im Theater Gaité Montparnasse in Paris zu sehen.

Filmografie

Kinofilme

  • 2004: Printemps de Vie de (Kurzfilm)
  • 2005: Mon petit doigt m’a dit
  • 2005: Recon: A Filmmaker’s Quest
  • 2007: Le Bal des actrices
  • 2009: Ein Mann und sein Hund (Un homme et son chien)
  • 2009: Blind test
  • 2011: Une vie de chien
  • 2012: Shakki
  • 2012: Dors mon lapin
  • 2012: Associés contre le crime

Fernsehfilme

  • 2004: Julie – Agentin des Königs (Julie, chevalier de Maupin)
  • 2006: Wir sind uns so verhasst (Nous nous sommes tant haïs)
  • 2009: Le Débarcadère des Anges
  • 2011: Die Zeit der Stille (Le temps du silence)
  • 2013: Le Temps du Silence Réal
  • 2013: Le General du roi Réal

Theater

  • 2005: Pieds nus dans le parc (Barefoot in the Park – Barfuß im Park) von Neil Simon, Inszenierung: Steve Suissa (Théâtre Marigny)
  • 2007: Personne ne voit la vidéo Inszenierung: Linda Blanchet
  • 2008: L’Antichambre von Jean-Claude Brisville, Inszenierung: Christophe Lidon (Théâtre Hébertot)
  • 2008: Maestro, Inszenierung: Christophe Lidon, Festival d’Avignon
  • 2008: Personne ne voit la vidéo Inszenierung: Linda Blanchet
  • 2008: Le Cocher von Selma Lagerlöf, Lesung
  • 2009: L’Antichambre von Jean-Claude Brisville, Inszenierung: Christophe Lidon (Théâtre de l’Œuvre)
  • 2009: Qu’est ce qu’on attend ? Buch und Inszenierung: Salomé Lelouch (Ciné 13 Théâtre)
  • 2010: La réunion Inszenierung: Salomé Lelouch (Ciné 13 Théâtre)
  • 2010: Inventaires Buch: Philippe Minyana, Inszenierung: Damien Bricoteaux (Ciné 13 Théâtre)
  • 2011: Lettre d’une inconnue Buch: Stefan Zweig (Théâtre des Mathurins)
  • 2012: Zéro s’est endormi? Buch: Valérie Alane, Inszenierung: Christophe Lidon (Théâtre Artistic Athévains)
  • 2013: Lettre d’une inconnue – Buch: Stefan Zweig (Christophe Lidon Tournée)
  • 2014: Bash – Buch: Neil LaBute

Literatur

Weblinks

 Commons: Sarah Biasini  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Sarah Biasini – Wie einst Mama Romy. Auf: Express.de.
  2. Lebensdaten. (Memento vom 29. August 2011 im Internet Archive) Auf: beepworld.de. Abgerufen am 1. Januar 2013.


Kategorien: Schauspieler | Geboren 1977 | Franzose | Frau

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Sarah Biasini (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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