Sara Lidman - LinkFang.de





Sara Lidman


Sara Lidman (* 30. Dezember 1923 in Missenträsk; † 17. Juni 2004 in Umeå) war eine schwedische Schriftstellerin.

Sie erzielte 1953 mit ihrem Roman "Tjärdalen" (Das Teertal) ihren ersten großen Erfolg. Darin und in den darauf folgenden drei Romanen schildert die Autorin mit großem Pathos die harten Lebensbedingungen der armen Bauern im Inland der nördlichen schwedischen Provinz Västerbotten im 19. Jahrhundert.

Ihr innovativer Sprachgebrauch ist stark geprägt von dialektalen Einflüssen und von der Bibelsprache.

Im Anschluss an die vier ersten Romane schrieb Sara Lidman eine Reihe von Texten mit starkem politischem Inhalt. Sie engagierte sich im Protest gegen den Vietnamkrieg, gegen das südafrikanische Apartheidregime und für den Streik der Grubenarbeiter in Nordschweden und beeinflusste die öffentliche Meinung auf entscheidende Weise. Ab 1977 erschienen fünf Romane, in denen die Kolonisierung Nordschwedens durch den Eisenbahnbau ihre literarische Gestaltung findet. Diese fünf Romane sind in der englischen Übersetzung auch als "Railway-Suite" bekannt und umfassen die Bücher Din Tjänare Hör, Vredens Barn, Nabots Sten, Den Underbare Mannen und Järnkronan. Die späteren Titel Lifsens Rot und Oskuldens Minut sind ebenfalls Eisenbahn-Romane, bilden aber keine inhaltliche Fortsetzung zu der Romanserie der Jahre 1977 bis 1985.

Sara Lidman sind zahlreiche Preise verliehen worden, darunter 1980 der renommierte Literaturpreis des Nordischen Rates für Vredens barn. Unter den Ehrungen finden sich auch ein Ehrendoktortitel[1] und die Verleihung des Professorentitels.

Werke

  • Tjärdalen, 1953. Das Teertal. / Der Teermeiler. 1967 und 1974.
  • Hjortronlandet, 1955. Im Land der gelben Brombeeren.
  • Regnspiran, 1958.
  • Bära mistel, 1960.
  • Jag och min son, 1961. Ich und mein Sohn, 1969.
  • Med fem diamanter, 1964. Mit fünf Diamanten, 1971.
  • Samtal i Hanoi, 1966, Reportage. Gespräche in Hanoi, 1967.
  • Gruva, 1968, Interviews.
  • Marta, Marta, 1970, Drama.
  • Din tjänare hör, 1977.
  • Vredens barn, 1979.
  • Nabots sten, 1981.
  • Den underbare mannen, 1983.
  • Järnkronan, 1985.
  • Lifsens rot, 1996.
  • Oskuldens minut, 1999. Die Minute der Unschuld.
  • Kropp och själ, 2003.

Weblinks

 Commons: Sara Lidman  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Belege

  1. Hedersdoktorer Humanistisk fakultet Umeå universitet: 1978


Kategorien: Ehrendoktor der Universität Umeå | Gestorben 2004 | Geboren 1923 | Schwede | Frau | Autor | Literatur (20. Jahrhundert) | Literatur (Schwedisch)

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Sara Lidman (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.