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Sankt Martin (Pfalz)


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Südliche WeinstraßeVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Maikammer
Höhe: 225 m ü. NHN
Fläche: 11,2 km²
Einwohner: 1753 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 157 Einwohner je km²
Postleitzahl: 67487
Vorwahl: 06323
Kfz-Kennzeichen: SÜW
Gemeindeschlüssel: 07 3 37 070
Adresse der Verbandsverwaltung: Immengartenstraße 24
67487 Maikammer
Webpräsenz: www.sankt-martin.de
Ortsbürgermeister: Timo Glaser (CDU)
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Sankt Martin ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Maikammer an.

Geographische Lage

In einer langgestreckten Talfalte eingebettet, lehnt sich das Dorf an den Ostabhang der Haardt. Im Norden wird es von der Erhebung des Pfälzerwald, der Kalmit (673 m) begrenzt, die sich bereits auf der Gemarkung von Maikammer befindet. Die Totenkopfstraße, die westwärts in die Hügel des Pfälzerwaldes führt, nimmt hier ihren Ausgangspunkt. Südlich des Ortes erhebt sich auf einem vorgelagerten Hügel des Hochberges, dem viertgrößten Berg des Gebirges, die Veste Kropsburg, einst Sitz der obersten Barone des Reiches, der Ritter von Dalberg. In östlicher Richtung breitet sich die Rheinebene aus. Weitere Erhebungen auf Gemarkung der Gemeinde sind die Südflanke des Schafkopf (617 m), die Südflanke des Stotz (603 m) der Huttenberg (591 m), die Südwestflanke des Breitenberg (545 m), der Kleyenkopf (459 m) und der Heidelberg (338 m).

Nachbargemeinden sind – im Uhrzeigersinn – Maikammer, Edenkoben, Kirrweiler (Pfalz) (Exklave), Gommersheim (Exklave), Edenkoben (Exklave), Gommersheim (Exklave) und Kirrweiler (Exklave).

Geschichte

Die Gegend ist seit der Römerzeit besiedelt. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte jedoch erst 1149. Man nimmt jedoch an, dass ein Dorf an dieser Stelle bereits seit dem 7. Jahrhundert besteht.

Religionen

Am 31. Oktober 2014 waren 66,87 Prozent der Einwohner katholisch und 16,398 Prozent evangelisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[2]

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Sankt Martin besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.
Ortsbürgermeister: Timo Glaser
Erster Beigeordneter: Kai Rieth
Beigeordneter: Frank Moll

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[3]

Wahl SPD CDU FWG Gesamt
2014 5 8 3 16 Sitze
2009 6 8 2 16 Sitze
2004 6 9 1 16 Sitze
  • FWG = FreieWählerGruppe Sankt Martin e.V.

Wappen

Das Ministerium des Innern von Rheinland-Pfalz genehmigte der Gemeinde St. Martin
Kreis Landau, gemäß § 5 der Gemeindeordnung, mit Datum Mainz den 30. April 1952,
die Führung eines eigenen Wappens.
Die Wappenbeschreibung Blasonierung lautet:
„In blauem Schilde, aus dem drei Spitzen in das goldene Schildhaupt aufsteigen, den golden gekleideten St. Martin auf silbernem, rot gezäumten, nach rechts schreitenden Rosse, seinen rotgefütterten Mantel mit dem silbernen Schwert teilend, in der ersten und dritten blauen Spitze je eine silberne heraldische Lilie, in der Mitte des Schildfußes einen kleinen silbernen Schild mit schwarzem Hufeisen.“

Es wurde 1952 vom Mainzer Innenministerium genehmigt und geht zurück auf ein Siegel aus dem 18. Jahrhundert, das ein Hufeisen zeigte. Um sich von der Vielzahl der anderen Hufeisengemeinden zu unterscheiden, wurde 1952 der heilige Martin hinzugefügt.[4]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Der mittelalterliche Ortskern ist sehenswert und steht seit 1980 unter Denkmalschutz. Der heilige Martin, Martin von Tours, ist auch der Patron der katholischen Pfarrkirche St. Martin. Neben einem spätgotischen Netzgewölbe im Chor birgt das Juwel mittelalterlicher Baukunst noch andere Kunstschätze gotischer Skulptur, wie z.B. das Grabmal des Hanns von Dalberg († 1531) und seiner Gattin Katharina von Cronberg. (UNESCO-Plakette). Siehe auch:

Liste der Kulturdenkmäler in Sankt Martin

Regelmäßige Veranstaltungen

Der Martinstag, Martini (11. November), wird in Sankt Martin als lokaler Feiertag begangen. Verschiedene Bräuche (Martinsfeuer, Laternenumzug [Lampionumzug], Martinsspiel der Laienspielgruppe) machen den Festtag zu einem Glanzpunkt im Jahreskreis und locken zahlreiche Gäste in den historischen Ortskern von 'Made', wie der Weinort im Pfälzischen Dialekt heißt (abgeleitet von 'Martenheim, Marten').

Am ersten Wochenende im August (bestimmend dafür ist der erste Sonntag im August) findet alljährlich die traditionelle Weinkerwe (Kirchweih) von Freitag bis Dienstag statt. Zahlreiche Ausschankstellen, Kerwebuden, Fahrgeschäfte und örtliche Gastronomie laden in St. Martins romantischen Gässchen zum Verweilen und Feiern ein.
Kerwefreitag: Kerweeröffnung am frühen Abend und später die Ausgrabung der Kerwe
Kerwemontag: Traditionelle Kerwewanderung ins "Maademer Kerwetälchen" (4 Buchen im Kleyental)
Kerwedienstag: Nachmittags Flurbegang der Winzer, Abends Kerwebeerdigung (veranstaltet vom "ClubClub St.Martin")

Naturparks und Gärten

  • Bibelgarten

Wirtschaft und Infrastruktur

Sankt Martin lebt überwiegend vom Wein, der auf ca. 200 Hektar in drei Lagen angebaut wird und dem damit verbundenen Tourismusaufkommen. Der landschaftsprägende Hausberg über dem Ort wurde 2012 querterrassiert und überwiegend neu mit Reben bestockt. Diese von weitem sichtbare Lage wird volkstümlich als St. Martiner Wingertsberg bezeichnet.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

Personen, die vor Ort gewirkt haben

Literatur

  • Günter Schäfer: Ortsfamilienbuch Sankt Martin. Von 1530 und 1671 bis 1925. G. Schäfer, Sankt Martin 2010, [5]

Weblinks

 Commons: Sankt Martin (Pfalz)  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Gemeindestatistik. In: KommWis. 31. Oktober 2014, abgerufen am 30. November 2014.
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  4. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3
    und die Beschreibung auf dem Original-Wappen, das sich im Besitz der Ortsgemeinde befindet
  5. GenWiki, OFB St. Martin

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Sankt Martin (Pfalz) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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