Salm-Salm - LinkFang.de





Salm-Salm


Salm-Salm ist ein deutsches Adelsgeschlecht, eine Seitenlinie der Grafen zu Salm.

1647 erbten die Grafen von Salm-Salm die Herrschaft Anholt mit Burg Anholt. 1739 wurden sie zu Reichsfürsten ernannt; ab 1751 Fürstentum Salm-Salm mit Residenz Senones in den Vogesen bis zur Annexion durch Frankreich. Das Fürstentum Salm war vom 30. Oktober 1802 bis zum 28. Februar 1811 (100 Monate) ein Staat im äußersten Westen Westfalens unter der gemeinsamen Herrschaft der Fürstenhäuser Salm-Salm und Salm-Kyrburg (Kondominium). Sein Staatsgebiet deckte sich ungefähr mit dem heutigen Kreis Borken (Westmünsterland). Seine Hauptstadt war Bocholt. Das selbstständige Territorium wurde durch Napoleon aufgelöst und von Frankreich annektiert. Es sollte nicht mehr wiederhergestellt werden, denn auf dem Wiener Kongress scheiterten die Bemühungen um eine Restitution; das kleine Fürstentum wurde Preußen zugesprochen und war fortan Teil der preußischen Provinz Westfalen.

Familienmitglieder / Namensträger

Anordnungen zur Brandverhütung

Der Verhütung eines Feuerbrandes dienten strenge Anordnungen des Hauses Salm-Salm aus dem Jahr 1772 über die vorschriftsmäßige Hantierung mit Flachs, Hanf, Stroh und Heu, über den Gebrauch der Laternen, der Tabakspfeife, über das allabendliche Beseitigen von Spänen in den Werkstätten der Schreiner, Wagner und Bender, das tägliche Löschen des Ofen- und Herdfeuers zur bestimmten Abendstunde. Nach gleichzeitigen Bauvorschriften durften keine Holzschornsteine mehr errichtet, keine hölzernen Schläuche mehr eingebaut werden, die den Rauch der Feuerstätte zum Kamin zu leiten hatten, wie es untersagt wurde, Ofenrohre zum Fenster hinauszuführen. Der Urheber der vorsätzlichen Brandstiftung soll nach Kaiser Karls V. peinlicher Halsgerichtsordnung mit dem Feuer vom Leben zu Tode gebracht werden. Streng wurde darauf gehalten, dass stets jeder Hauswirt einen mit Wasser gefüllten Zuber bereitstehen und einen mit Namen versehenen ledernen Feuereimer greifbar hatte. Die jeweilige Gemeinde musste eine bestimmte Anzahl von Eimern vorrätig halten. Es durfte kein Einwohner heiraten oder als Untertan angenommen werden, der nicht den Gemeindeeimern einen neuen, mit Jahreszahl und Namen versehenen zugeliefert hatte.[1]

Einzelnachweise

  1. Franz-Josef Sehr: Das Feuerlöschwesen in Obertiefenbach aus früherer Zeit. In: Jahrbuch für den Kreis Limburg-Weilburg 1994. Der Kreisausschuss des Landkreises Limburg-Weilburg, Limburg-Weilburg 1993, S. 151–153.

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