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Salbei


Salvia ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Zum gleichnamigen Asteroiden siehe (1083) Salvia. Zur US-amerikanischen Schauspielerin siehe Galilea La Salvia.
Salbei

Systematik
Euasteriden I
Ordnung: Lippenblütlerartige (Lamiales)
Familie: Lippenblütler (Lamiaceae)
Unterfamilie: Nepetoideae
Tribus: Mentheae
Gattung: Salbei
Wissenschaftlicher Name
Salvia
L.

Salbei (Salvia) ist eine Pflanzengattung in der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Sie ist fast weltweit auf allen Kontinenten außer Antarktika und Australien verbreitet. Mit 850 bis über 900 Arten ist es etwa die zwanzigste unter den artenreichsten Gattungen der Bedecktsamigen Pflanzen (Magnoliopsida, Angiospermen).[1] Der Name (lateinisch salvare heilen) bezieht sich auf den für Küche und Medizin wichtigen Küchen- oder Heilsalbei (Salvia officinalis). Viele Arten werden als Heilpflanzen genutzt. Die Sorten einiger Arten werden als Zierpflanzen verwendet.

Beschreibung und Ökologie

Erscheinungsbild und Blätter

Die Salbei-Arten sind selten ein-, manchmal zweijährige bis meist ausdauernde krautige Pflanzen, Halbsträucher oder Sträucher. Die Pflanzen duften oft aromatisch. Oft befinden sich an oberirdischen Pflanzenteilen einfache Haare und/oder Drüsenhaare (Indument). Die meist selbständig aufrechten Sprossachsen sind meist vierkantig.[2][3][4]

Die meist gegenständig angeordneten Laubblätter sind sehr kurz bis lang gestielt. Die Blattspreiten sind einfach mit glatten bis gekerbten oder gezähnten Blattrand oder tief gelappt bis fiederschnittig. Es sind keine Nebenblätter vorhanden.[2][3] Es liegt Fiedernervatur vor.[4]

Blütenstände, Blüten und Blütenökologie

Die Blüten stehen seitenständig, selten einzeln, sondern meist zu wenigen bis vielen meist in Scheinquirlen zusammen, die in traubigen, ährigen oder rispigen Gesamtblütenständen mehr oder dicht bis weit auseinander übereinander stehen können. Die früh vergänglichen oder haltbaren Tragblätter unterscheiden sich je nach Art mehr oder weniger deutlich von den Laubblättern und können sehr dekorativ sein. Die Deckblätter sind meist winzig bis kaum erkennbar.[2][3] Es sind nur kurze bis kaum erkennbare Blütenstiele vorhanden.[4]

Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle (Perianth).

Die fünf grünen bis purpurfarbenen Kelchblätter sind röhren-, trichter- bis glockenförmig verwachsen. Der Kelchschlund kann innen behaart sein. Die Kelchröhren enden zweilippig, wobei die Oberlippen einfach, zwei- oder dreizähnig und die Unterlippen immer zweizähnig enden. Die 10- bis 15-nervigen Kelche vergrößern sich mehr oder weniger stark bei einigen Arten bis zur Fruchtreife.[3][4]

Die fünf Kronblätter sind zu zygomorphen Blütenkronen verwachsen, die primär den familientypischen zweilippigen Aufbau der „Lippenblüten“ aufweisen, aber die Unterlippe ist bei vielen Arten reduziert. Wenn die Unterlippe voll ausgebildet ist, dann ist sie ausgebreitet dreilappig, wobei der mittlere Lappen am breitesten und konkav ist und die seitlichen Lappen ausgebreitet oder zurückgebogen sind. Die ganzrandige oder zweispaltige Oberlippe ist gefaltet, gerade oder sichelförmig. Die fünf Kronblätter sind röhrig verwachsen. Die Kronröhre ist gerade, horizontal, nach oben gebogen oder oben geweitet und kann innen Haare besitzen. In der Kronröhre können kleine Schuppen (Squamula), zwei bis vier Papillae oder ein Haarkranz oberhalb des Fruchtknotens vorhanden sein.[2][3][4]

Die Farben der Blütenkronblätter reichen von Weiß bis Gelb sowie von Rot über Rosafarben bis Violett und Blau.[4] Rotblühende Arten ohne Gelenkmechanismus sind üblicherweise vogelbestäubt, je nach geografischer Verbreitung zum Beispiel in Südamerika von Kolibris. Blau- und violettblühende Arten mit Gelenkmechanismus sind meist bienen- oder hummelbestäubt. Übergänge und Ausnahmen sind jedoch möglich.

Zwei der vier Staubblätter sind zu sehr kleinen Staminodien reduziert; manchmal fehlen Staminodien. Der Aufbau der Staubblätter weicht stark von dem aller anderen Gattungen der Familie Lamiaceae ab.[3] Die zwei freien, fertilen Staubblätter besitzen kurze, horizontale oder aufrechte Staubfäden.[2] Bei vielen Arten, vor allem bei den von Bienen und Hummeln bestäubten, haben die Staubblätter ein Gelenk ausgebildet, das den Pollen auf den Insektenkörper platziert. Dabei bleibt im Wachstum die primäre Spitze des Filaments dünn und wird von umliegendem Gewebe umwachsen, sodass sich eine sekundäre Filamentspitze bildet. Das Konnektiv wächst aus und trennt die beiden Theken räumlich. Die jeweils untere der Theken ist oftmals kleiner bis zu einer sterilen Platte reduziert (monothekat), sodass der Pollen nur noch von den Theken am Blüteneingang gebildet wird. Bei vogelbestäubten Arten ist dieses Gelenk meist nicht (mehr) vorhanden.[3] Die sekundäre Filamentspitze ist teilweise reduziert und das Gelenk somit destabilisiert oder die Filament-Konnektiv-Verbindung ist nicht mehr so gestaltet, dass eine Drehung möglich ist.

Der Diskus ist im vorderen Bereich leicht verdickt oder ringförmig. Zwei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen Fruchtknoten verwachsen; er ist durch falsche Scheidewände in vier Kammern gegliedert. Der lange, dünne Griffel ist zweigabelig und endet im Querschnitt abgeflachten oder stielrunden, im Umriss pfriemlichen, linealischen oder kreisförmigen Lappen; sie können beide gleich sein oder der vordere ist länger und der hintere kann reduziert sein.[2][3][4]

Früchte

Die Klausenfrüchte zerfallen in vier glatte, kahle, ellipsoide bis mehr oder weniger kugelige, länglich-eiförmige oder dreikantige, oft braune, einsamige Teilfrüchte (Klausen) mit oder ohne Nerven auf der Oberfläche, die meist bei Feuchtigkeit schleimig sind.[3][4][2]

Systematik und Verbreitung

Der Gattungsname Salvia wurde 1753 von Carl von Linné in dessen Werk Species Plantarum, 1. Auflage, Band 1, S. 23–27[5] veröffentlicht. Als Lectotypusart wurde 1913 Salvia officinalis L. durch Nathaniel Lord Britton und Addison Brown in An illustrated flora of the northern United States, Canada and the British possessions: ..., 2. Auflage, 3. Band, S. 128 festgelegt.[6] Synonyme für Salvia L. sind: Arischrada Pobed., Audibertia Benth., Audibertiella Briq., Fenixanthes Raf., Polakia Stapf, Pycnosphace Rydb., Ramona Greene, Salviastrum Scheele, Schraderia Heister ex Medikus, Schraderia Medik., Stenarrhena D.Don und Zappania Scop.[7] Die Gattung Salvia gehört zur Tribus Mentheae in der Unterfamilie Nepetoideae innerhalb der Familie der Lamiaceae.[7]

In Bezug auf den Bestäubungsmechanismus mit dem besonderen Aufbau der Staubblätter, der nur einmal aus einem Vorfahren entwickelt wurde, erscheint die Gattung Salvia als monophyletisch. Die Vielfalt der Salvia-Arten im Aufbau der Staubblätter, der vegetative Habitus und die Blütenmorphologie führten zur anhaltenden Diskussion über die infragenerische Klassifikation. Durch DNA-Sequenzierung wurde gezeigt, dass die Gattung Salvia nicht monophyletisch, sondern aus drei unabhängigen Kladen (Salvia-Klade I-III) besteht, die jeweils eine andere Schwestergruppe aufweisen.[8] Es wurde auch gezeigt, dass der Staubblatt-Hebelmechanismus dreimal zu mindestens zwei unterschiedlichen Zeitpunkten, durch parallele, konvergente Evolution entstanden ist.[8] Die unterschiedlichen Staubblatt-Hebelmechanismen gehören eindeutig zu den drei Kladen.[9]

Walker und Sytsma 2007 stellten die Frage auf, ob innerhalb der Tribus Mentheae die Gattung Salvia tatsächlich polyphyletisch oder nur paraphyletisch ist.[9] Um die Gattung Salvia monophyletisch zu machen, würde die Eingliederung von 13 Arten der Gattungen Rosmarinus, Perovskia, Dorystaechas, Meriandra und Zhumeria erforderlich sein. Diese 13 Arten, die noch nicht zur Gattung Salvia gehören, weisen die so typischen Staubblatt-Hebelmechanismen nicht auf.[9] Der Umfang der Gattung Salvia wird noch immer kontrovers diskutiert.

Die Gattung Salvia ist fast weltweit verbreitet von tropischen bis in gemäßigte Gebiete.[2] Von Zentral- bis Südamerika kommen etwa 500 Arten vor, vom Mittelmeerraum bis Zentralasien gibt es etwa 250 Arten und in Ostasien sind etwa 90 Arten beheimatet.[8] In Peru kommen etwa 94 Arten vor.[10] In China kommen etwa 84 Arten vor.[2] 34 Arten gibt es in Bolivien.[11] 16 Arten sind in Pakistan beheimatet.[3] 13 Arten sind in Nicaragua beheimatet.[12] In Panama gibt es zehn Arten.[4] In Madagaskar sind sechs Arten beheimatet und zwei Arten Neophyten.[13]

In der Gattung Salvia gibt es 850 bis über 900 (je nach Autor 800 bis 1100) Arten:[1][2][7][14]

Bereits George Bentham Bentham gliederte 1876 in G. Bentham und J. D. Hooker: Genera Plantarum, 2, S. 1160–1196 die Gattung Salvia in Untergattungen und Sektionen. Zwar blieb Benthams Gliederung der Gattung Salvia bisher weitgehend bestehen, doch wird dies seit den molekularbiologischen Untersuchungen kontrovers diskutiert.

Die Gattung Salvia wird in mehrere Untergattungen und Sektionen gegliedert, beispielsweise:[22]

Untergattung Salvia subgen. Sclarea: Sie kommt nur in der Alten Welt vor.
Untergattung Salvia subgen. Salvia: Sie kommt nur in der Alten Welt vor.
Untergattung Salvia subgen. Allagospadonopsis
Untergattung Salvia subgen. Leonia Benth.: beispielsweise:
Sektion Salvia sect. Heterosphace Benth.
Untergattung Salvia subgen. Calosphace (Benth.) Benth.: Entstanden ist sie in Mexiko und breitete sich in weiten Teilen der Neotropis aus. Einige Arten sind ökonomisch und in der Volksmedizin wichtig. Bis 2013 war die wichtigste Arbeit zu dieser Verwandtschaftsgruppe die von Carl Clawson Epling: A revision of Salvia, subgenus Calosphace. Erschienen in: Beihefte Feddes Repertorium specierum novarum regni vegetabilis., 110, 1939, S. 1–383. Die Untergattung Calosphace enthält etwa 73 Sektionen mit etwa 500 Arten (Auswahl):[23]
Sektion Salvia sect. Blakea Epling
Sektion Salvia sect. Corrugatae
Sektion Salvia sect. Erythrostachys
Sektion Salvia sect. Hastatae
Sektion Salvia sect. Incarnatae Epling
Sektion Salvia sect. Microsphace Benth.
Sektion Salvia sect. Sigmoideae Epling
Sektion Salvia sect. Wrightiana: Sie enthält nur drei Arten die nur auf Kuba und Hispaniola vorkommen:[1]
  • Salvia arborescens Urb. & Ekman: Dieser Endemit kommt auf Hispaniola in der Cordillera Central, im Masif de la Selle, Masif de la Hotte sowie in den Montagnes Noires auf Kalkstein entlang von Fließgewässern in Höhenlagen von 1150 bis 1650 Metern.[1]
  • Salvia densiflora Benth. (Syn.: Salvia wunschmannii Krug & Urb., Salvia constanzae Urb., Salvia azuensis Urb.): Dieser Endemit kommt auf Hispaniola nur in der Cordillera Central sowie im Masif de la Selle vor. Er geht an manchen Standorten als häufige Art, manchmal verunkrautend als Halbstrauch an gestörten Straßenrändern und trockenen Weideflächen sowie in mit Kiefern bestandenen Flächen in Höhenlagen von 1000 bis 1700 Metern.[1]
  • Salvia strobilanthoides C.Wright ex Griseb.: Dieser Endemit ist nur von seinem Typusfundort dem Monte Verde in der Meseta del Guaso in der Provinz Guantánamo im östlichen Kuba bekannt. Er gedeiht am Grund von Felsbrocken des 650 Meter hohen Monte Verde in der kubanischen Kaffeeanbauzone.[1]

Inhaltsstoffe

Bei den Salvia-Arten erfolgt eine Anreicherung von Terpenen. In den Drüsenschuppen und Drüsenhaaren befinden sich ätherische Öle, die besonders viele Mono- sowie Sesquiterpene enthalten. In der Harzfraktion sind Diterpene vorhanden. Wichtig sind dabei trizyklische Diterpene, die Diterpen-Bitterstoffe (Carnosol = Pikrosalvin, Rosmanol, Safficinolid, Carnosolsäure Salvin). In der Blattkutikula kommen Triterpene vor, besonders pentacyclische Triterpene vom Ursan-, Oleanan-, Friedelan-, Dammaran- und Lupantyp.[24]

Aromatische Arten wie der Echte Salbei (Salvia officinalis) enthalten besonders Borneol, Thujon (= „Salviol“), Bornylester (beispielsweise Bornylacetat), Linalool, Camphen, Limonen, a-Pinen, b-Pinen und Campher. Harzreiche Arten wie Muskateller-Salbei (Salvia sclarea) oder Klebriger Salbei (Salvia glutinosa) besitzen einen hohen Anteil an schwerflüchtigen Exkreten.[24] Beispielsweise beim Aztekensalbei (Salvia divinorum) kommen als Diterpene besonders Salvinorine mit halluzinogenen Wirkungen vor.[24]

Salbeiblätter enthalten Flavonoide. Es sind auch Gerbstoffe, besonders viel Rosmarinsäure (hoher Anteil in Salvia plebeia), enthalten.[24]

Verwendung

Salvia-Arten werden vielseitig genutzt.[25] Durch den hohen Anteil ätherischer Öle in diversen Salbeiarten gibt es unterschiedliche Verwendungen. Heilend wirken neben den ätherischen Ölen auch die Gerbstoffe.[24] Der Gattungsname Salvia stammt vom lateinischen Wort salvare für heilen und deutet auf die Heilkraft hin.

In der traditionellen chinesischen Medizin werden beispielsweise Salvia aerea, Salvia chinensis, Salvia kiangsiensis, Salvia plectranthoides, Salvia trijuga, Salvia umbratica verwendet.[2]

Der Echte Salbei (Salvia officinalis) war bereits im Altertum bekannt und wurde im Mittelalter von Mönchen über die Alpen gebracht. Dieser wird vielseitig genutzt, einerseits als Küchengewürz und andererseits in der Heilkunde. Die Blätter und Blüten werden roh oder gegart gegessen. Die sehr aromatischen Blätter werden zum Würzen von gekochten Speisen verwendet. Die Blätter wirken verdauungsfördernd und werden daher bei schweren, fettigen Speisen verwendet. Die Salbeiblätter verleihen herzhaften Gerichten einen wurstähnlichen Geschmack. Die jungen, frischen Laubblätter und Blüten können roh, überbrüht oder eingelegt gegessen werden. Über Salate gestreut ergänzen sie ihn mit Farbe und Duft. Auch alkoholische Zubereitungsformen[26] sind seit dem Mittelalter bekannt.

Aus den frischen oder getrockneten Blättern brüht man Kräutertee auf. Aus den oberirdischen Pflanzenteilen wird ein ätherisches Öl, das Salbeiöl, gewonnen. Das Salbeiöl wird beispielsweise verwendet um Eiscreme, Süßigkeiten und Gebäck zu aromatisieren. Wenn man die Blattoberseite über die Zähne und das Zahnfleisch reibt, sind sie optimal gereinigt; wobei die Sorten mit purpurfarbenen Laubblättern bessere Ergebnisse bringen, da diese Blätter zäher sind. Das ätherische Salbeiöl wird auch in der Parfümherstellung verwendet, und in Haarwaschmitteln soll es besonders gut für dunkles Haar sein. Pflanzenteile des Echten Salbeis werden als „Kompostaktivator“, meist gemeinsam mit Pflanzenteilen anderer Pflanzenarten, verwendet, damit die bakterielle Aktivität erhöht wird, um den Kompostiervorgang zu beschleunigen.

Es wird behauptet, lebende oder getrocknete Pflanzen würden Insekten vertreiben. Das ist auch der Grund, warum man manchmal Echten Salbei zwischen Kohl und Möhren pflanzt. Früher wurde der Echte Salbei in Räumen verteilt, oder es wurde damit geräuchert, um sie zu desinfizieren. Als Räuchermittel wurden dabei vor allem die getrockneten Salbeiblätter verwendet. Es gibt einige Sorten, auch mit unterschiedlichen Blattfarben, die neben dem Einsatz als Gewürz- und Heilpflanze auch als Zierpflanze verwendet werden. Die Unterarten Lavendelblättriger Salbei (Salvia officinalis subsp. lavandulifolia) und Küchen-Salbei (Salvia officinalis subsp. officinalis) werden etwa gleich vielseitig genutzt.[27][28][29]

Der Griechische Salbei (Salvia fruticosa) wird unterschiedlich verwendet. Salvia fruticosa kann leichter als Salvia officinalis in Räumen gepflegt werden. Die Laubblätter können wie die von Salvia officinalis verwendet werden, sind aber weniger hochwertig. 50 bis 95 % der kommerziellen getrockneten Salbeiblätter stammen von Salvia fruticosa. Aus den Blättern wird ein duftender Tee, „fascomiglia“ genannt, aufgegossen. Ein ätherisches Öl wird aus den Laubblättern gewonnen, das auch zur Verfälschung des Lavendelöls von Lavandula latifolia benutzt wird. Die medizinischen Wirkungen wurden untersucht; es können frische sowie getrocknete Blätter oder das Ätherische Öl zum Einsatz kommen.[30]

Die duftenden und intensiv schmeckenden Laubblätter von Salvia clevelandii können in der Küche gleich wie die von Salvia officinalis verwendet werden.[31]

Der Muskateller-Salbei (Salvia sclarea) wird vielseitig genutzt: Die intensiv, warm, aromatisch duftenden und schmeckenden Laubblätter werden roh oder gegart gegessen. Hauptsächlich werden die Blätter zum Würzen von gekochten Speisen, ähnlich wie die von Salvia officinalis, verwendet. Die frischen Blätter werden in Backteig frittiert. Die gut schmeckenden Blüten werden roh gegessen und werden beispielsweise über Salate gegeben. Aus den Blüten kann auch ein Tee zubereitet werden. Die Pflanzenteile sind manchmal ein Substituent für Hopfen, zum Aromatisieren von Bier; es wird jedoch berichtet, solches Bier würde die Leute sinnlos betrunken oder unsinnig aufgeheitert machen. Die Laubblätter ergeben beim Schönen von Wein einen Muskateller-Geschmack. Während der Blütezeit, werden die oberirdischen Pflanzenteile geerntet und daraus ein ätherisches Öl, das Muskateller-Öl, gewonnen. Das Muskateller-Öl besitzt ein Ambraaroma und wird beispielsweise in Seifen und Kosmetika, als ein Fixativ in der Parfümerzeugung eingesetzt. Das aus dem Salbei gewonnene Öl und die Gerbstoffe, Tannine, wirken effektiv gegen übermäßiges Schwitzen. Deshalb wird Salbei gerne als Antihydrotikum in schweißhemmenden Produkten wie Deos, aber auch in der Fußpflege eingesetzt. Durch die antibakterielle- und entzündungshemmende Wirkung des Salbeis wird auch unreine Körperhaut optimal gepflegt, was sich vor allem die Kosmetikbranche zunutze macht. Auch aus den Klausen wird ein Öl gewonnen, das beispielsweise in Lacken und Farben verwendet wird. Die medizinischen Wirkungen von Salvia sclarea wurden untersucht.[32]

Salvia multicaulis wird als Zutat für Tee oder als Kräutertee aufgebrüht. Die aromatischen Blätter sind in der Küche ein guter Ersatz für die von Salvia officinalis.[33]

Besonders von zwei Salvia-Arten werden die Klausen, oft als „Samen“ bezeichnet, unter dem Namen Chia gegessen. Dies sind hauptsächlich der winterannuelle Kalifornische Chia (Salvia columbariae) und der sommerannuelle Mexikanische Chia (Salvia hispanica).[34][25]

Die Kalifornische Chia (Salvia columbariae) wird vielseitig genutzt: Die Klausen werden roh oder gegart gegessen. Meist werden die Klausen zu Mehl gemahlen. Das nussig schmeckende Mehl wird entweder als sogenannte Piñole gegessen, zu dunklen Kuchen oder Broten gebacken. Das Chia-Mehl wird auch mit Mais-Mehl gemischt zu Brei oder gemischt mit Weizen-Mehl zu Schleimsuppe gekocht. Die Klausen sind reich an Niacin, Thiamin, Zink, Calcium sowie Mangan. Die Klausen besitzen einen hohen Nährwert und sind eine gute Quelle für Proteine sowie leicht verdauliche Fette. Gekeimte Klausen (Keimsprossen) können auf Salate und Sandwiches geben werden. Wenn die Klausen in kaltem Wasser eingeweicht werden, erhält man ein Erfrischungsgetränk, das von spanischsprachigen Amerikanern „chia fresca“ genannt wird. Wenn die Klausen geröstet und danach zu Mehl gemahlen, das mit Wasser gemischt wird, erhält man reichlich gelatineartige Masse, die wohlschmeckend und nährstoffreich ist. Die Klausen wurden dazu verwendet Alkalissalze aus Wasser zu entfernen, um es trinkbar zu machen. Als Ersatz für Echten Salbei (Salvia officinalis) werden manchmal die Laubblätter als Gewürz verwendet. Die medizinischen Wirkungen wurden untersucht. Pflanzenteile von Salvia columbariae wirken desinfizierend.[35]

Die Mexikanische Chia (Salvia hispanica) wird vielseitig genutzt: Wenn man die Klausen in Wasser einweicht, erhält man eine gelatineartige Masse, die mit Fruchtsaft vermischt erfrischende Getränke ergibt. Aus den gelierten Klausen können Schleimsuppe oder Pudding gekocht werden. Die gekeimten Klausen (Keimsprossen) werden beispielsweise in Salaten, Sandwiches, Suppen und Eintöpfen gegessen. Die Klausen können zu Mehl gemahlen werden, aus dem, meist mit Getreidemehl gemischt, beispielsweise Brot, Kekse und Kuchen gebacken wird. Die Klausen sind eine gute Quelle für Proteine sowie leicht verdauliche Fette.[36]

Die Klausen des Zurückgekrümmten Salbeis (Salvia reflexa) werden wohl ähnlich wie die von der Mexikanischen Chia (Salvia hispanica) verwendet.[37]

Vom Distel-Salbei (Salvia carduacea) werden die Klausen roh oder gegart gegessen. Sie können geröstet und dann zu Mehl gemahlen werden oder mit Samen anderer Pflanzenarten zu Brei gekocht werden. Die Klausen werden auch zur Geschmackverbesserung verwendet. Aus den Klausen wird ein kühlendes Getränk hergestellt.[38]

Geröstete und gemahlene Klausen von Salvia tiliifolia werden in Wasser eingeweicht um ein Erfrischungsgetränk zu erhalten; es wird manchmal mit Gerstenwasser gemischt. Mit den Blättern werden Läuse vernichtet.[39]

Von Salvia dorrii var. incana werden die Klausen zu Mehl gemahlen, das beispielsweise zum Eindicken von Suppen und gemischt mit Getreidemehl zum Brotbacken verwendet wird. Die medizinischen Wirkungen wurden untersucht.[40]

Die Klausen von Salvia stachyoides werden verwendet.[41]

Der Weiße Salbei, Indianischer Räuchersalbei (Salvia apiana) wird vielseitig genutzt: Die Klausen werden roh oder gegart gegessen. Die Klausen können zu Mehl gemahlen und Brei daraus gekocht werden. Die Klausen wurden mit Getreide wie Weizen oder Hafer gemischt, geröstet und dann zu Mehl gemahlen, das trocken gegessen wurde. Die Klausen werden über Nacht eingeweicht und in Wasser oder Fruchtsaft getrunken oder mit Getreide gegessen. Die Klausen werden auch als Gewürz verwendet. Die Blätter werden beim Kochen verwendet um Brei zu aromatisieren. Junge Stängel und geschälte Sprossspitzen können roh gegessen werden. Die medinzinschen Wirkungen wurden untersucht. Die Laubblätter werden, in Wasser zerstoßen, als Haarwaschmittel verwendet. Das färbt und stärkt das Haar. Eine Packung frisch zerstoßener Blätter wird unter den Achseln angewendet um Körpergeruch zu behandeln. Die Blätter werden zum Räuchern verwendet, um Häuser nach ansteckenden Krankheiten, beispielsweise Masern, zu desinfizieren.[42]

Salvia ballotiflora wird als Kräutertee verwendet.[43]

Die nach Ananas duftenden Laubblätter von Honigmelonen-Salbei oder Ananas-Salbei (Salvia elegans) können frisch oder getrocknet zum Würzen verwendet werden. Sie werden zu kalten Getränken, Fruchtsalat und süßen oder pikanten Speisen gegeben.[44]

Die zarten oberirdischen Pflanzenteile von Salvia glabrescens werden abgebrüht gegessen.[45]

Vom Klebrigen Salbei (Salvia glutinosa) werden die duftenden Blätter zum Aromatisieren von Landwein verwendet. Der klebrige, aromatische Pflanzensaft wird verwendet. Der Klebrige Salbei bedeckt schnell größere Flächen und wird deshalb als Bodendecker verwendet.[46]

Kinder saugen aus den Blüten von Salvia japonica Nektar. Die Laubblätter können wie die von Salvia officinalis verwendet werden. Aus Salvia japonica wird ein schwarzer Farbstoff gewonnen, vermutlich aus den Blüten.[47]

Von Salvia cana werden die geschälten Stängel gegessen. Die medizinischen Wirkungen wurden untersucht.[48]

Die Laubblätter des Wolligen Salbeis (Salvia lanigera) werden in arabischen Ländern als Zutat für Tee verwendet.[49]

Die medizinischen Wirkungen von Salvia lyrata wurden untersucht.[50]

Der Kalifornische Salbei (Salvia mellifera) wird vielseitig genutzt: Aus den aromatischen Blättern kann Tee gebrüht werden. Die Laubblätter und Stängel werden zum Würzen von Speisen verwendet. Die getrockneten Klausen werden zu Mehl gemahlen, aus dem Schleimsuppe gekocht wird. Die medizinischen Wirkungen von Salvia mellifera wurden untersucht.[51]

Die Laubblätter von Salvia microphylla duften nach Schwarzer Johannisbeere und werden frisch oder getrocknet als Gewürz verwendet. Aus den Blättern wird ein Kräutertee, „mirot de montes“ genannt, hergestellt. Salvia microphylla wurde in der Volksmedizin zum Fiebersenken verwendet.[52]

Selten werden die geschälten Stängel von Salvia moorcroftiana gegessen. Die medizinischen Wirkungen von Salvia moorcroftiana wurden untersucht.[53]

Von Salvia miltiorrhiza werden die Klausen gegessen. Rotwurzel-Salbei, auch Chinesischer Salbei (Salvia miltiorrhiza), 丹参 dan shen wird in der traditionellen chinesischen Medizin schon lange genutzt. Die medizinischen Wirkungen von Salvia miltiorrhiza wurden auch in pharmazeutischen Versuchen untersucht.[54]

Von Salvia plebeia werden die Blätter und Blüten verwendet. Die Klausen werden als Gewürz wie Senf verwendet. Die medizinischen Wirkungen von Salvia plebeia wurden untersucht.[55]

Der Apfeltragende Salbei (Salvia pomifera) wird vielseitig genutzt: Die intensiv duftenden und schmeckenden Laubblätter ähneln denen von Lavendel-Arten und vom Echten Salbei (Salvia officinalis). Sie werden als Ersatz für Echten Salbei beim kommerziellen Würzen von Speisen eingesetzt. Er wird als stark duftender Kräutertee, unter dem Namen „fascomiglia“ verwendet. Gallwespen befallen junge Zweige und verursachen halbdurchsichtige Gallen. Diese Gallen werden konserviert. Aus den Gallen werden Bonbons, durch kristallisieren in Zucker, hergestellt, die in Griechenland als Delikatesse angesehen werden und einen angenehmen sowie adstringierenden Geschmack besitzen. In Griechenland werden die getrockneten Blätter in der Volksmedizin eingesetzt. Die medizinischen Wirkungen von Salvia pomifera wurden untersucht.[56]

Vom Wiesen-Salbei (Salvia pratensis) wurden die stark bitter schmeckenden Pflanzenteile zum Schönen von Bier und Wein verwendet. Er diente auch als Ersatz für Salvia officinalis.[57]

Die aromatischen Laubblätter des Wilden Salbeis (Salvia ×sylvestris) werden als Ersatz für die von Salvia officinalis verwendet.[58]

Vom Filzigen Salbei (Salvia tomentosa) werden die Laubblätter als Gewürz verwendet. Die Pflanzenteile werden als Kräutertee genutzt. In England wird der Kräutertee aus Salvia tomentosa gegenüber allen anderen Salvia-Arten bevorzugt.[59]

Der Eisenkraut-Salbei (Salvia verbenaca) wird vielseitig genutzt: Die aromatischen Blätter werden roh oder gegart gegessen. Sie werden besonders zum Würzen gekochter Speisen verwendet. Junge Laubblätter können frittiert oder kandiert werden. Die Blätter können als Kräutertee verwendet werden. Die eßbaren Blüten werden besonders zum Würzen von Salaten verwendet. Die medizinischen Wirkungen von Salvia verbenaca wurden untersucht.[60]

Der Buntschopf-Salbei (Salvia viridis) wird vielseitig genutzt: Die sehr aromatischen Blätter werden roh oder gegart gegessen. Sie werden zu Salaten, Suppen und Gemüse gegeben und werden als Gewürz verwendet. Die Klausen werden gegart oder als Gewürz verwendet. Die Blätter und Klausen werden zu gärenden Spirituosen gegeben, um die Wirkung des Gebräues zu erhöhen. Aus Pflanzenteile wird ein ätherischen Öl gewonnen, das verwendet wird um gewisse Biere und Weine zu schönen. Die medizinischen Wirkungen von Salvia viridis wurden untersucht.[61]

Arten wie der Azteken-Salbei (Salvia divinorum) enthalten halluzinogene Stoffe.

Viele Arten (beispielsweise: Salvia africana-lutea, Salvia apiana, Salvia argentea, Salvia austriaca, Salvia azurea, Salvia blepharophylla, Salvia buchananii, Salvia cacaliifolia, Salvia chamaedryoides, Salvia chamelaeagnea, Salvia chiapensis, Salvia clevelandii, Salvia coccinea, Salvia coerulea, Salvia columbariae, Salvia confertiflora, Salvia darcyi, Salvia discolor, Salvia dolomitica, Salvia dominica, Salvia dorisiana, Salvia dorrii, Salvia elegans, Salvia farinacea, Salvia forsskaolei, Salvia fulgens, Salvia gesneriiflora, Salvia greggii, Salvia indica, Salvia involucrata, Salvia jurisicii, Salvia leucantha, Salvia mellifera, Salvia mexicana, Salvia microphylla, Salvia muelleri, Salvia multicaulis, Salvia nemorosa, Salvia officinalis, Salvia patens, Salvia pratensis, Salvia prunelloides, Salvia puberula, Salvia purpurea, Salvia roemeriana, Salvia regla, Salvia sclarea, Salvia sinaloensis, Salvia spathacea, Salvia splendens, Salvia ×sylvestris, Salvia taraxacifolia, Salvia tiliifolia, Salvia uliginosa, Salvia viridis) und ihre Sorten werden als Zierpflanzen in Parks und Gärten weltweit verwendet.[62] Sie sind in sehr unterschiedlichen Gebieten beheimatet, deshalb ist keine Angabe zur Pflege und zu den Standortbedingungen für die Vielfalt an Arten möglich.

Es gibt auch einige in Kultur entstandene Hybriden (Auswahl):

  • Salvia officinalis  × Salvia fruticosa[63]: Sie ist von Menschen gekreuzt worden, wird im Nahen Osten als Gewürz verwendet und wird dort Salvia Newe Ya'ar' oder Silver leaf sage genannt.[64]
  • Salvia longispicata × Salvia farinacea: Die Sorte 'Indigo Spires' wurde zwischen ihren Eltern in Huntington Botanical Gardens gefunden und wird als Zierpflanze verwendet.

Gefährdung

In der Liste der gefährdeten Arten der IUCN sind im Jahr 2013 15 Arten eingetragen. Am stärksten gefährdet sind die drei Arten Salvia veneris, Salvia herbanica und Salvia caymanensis mit dem Status „Critically Endangered“ = „vom Aussterben bedroht“. Die vier Arten Salvia ecuadorensis, Salvia loxensis, Salvia peregrina sowie Salvia unguella sind als „Endangered“ = „stark gefährdet“ eingestuft. Als „Vulnerable“ = „gefährdet“ werden die fünf Arten Salvia austromelissodora, Salvia curticalyx, Salvia flocculosa, Salvia leucocephala sowie Salvia trachyphylla eingestuft. Nur Salvia humboltiana gilt als „Near Threatened“ = „potenziell gefährdet“. Die Bewertung „Least Concern“ = „nicht gefährdet“ gilt für Salvia quitensis. Bei zwei Arten genügen die Daten nicht für eine Bewertung.[16] Von einigen Staaten, die eigene Rote Liste führen, sind keine Arten bei der IUCN eingetragen. Beispielsweise sind 24 südafrikanische Arten in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzen Südafrikas aufgeführt, keine davon wird als stärker als „Vulnerable“ = „verletzlich“ bewertet.[15]

In der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenart der Schweiz sind für dieses Gebiet die Arten: Salvia glutinosa (LC = „Least Concern“, „nicht gefährdet“), Salvia officinalis (VU = „Vulnerable“, „gefährdet“), Salvia pratensis (LC = „Least Concern“, „nicht gefährdet“), Salvia sclarea (CR = „Critically Endangered“, „vom Aussterben bedroht“), Salvia ×sylvestris (EN = „Endangered“, „stark gefährdet“), Salvia verbenaca (DD = „Data Deficient“, „ungenügende Datengrundlage“), Salvia verticillata (NT = „Near Threatened“, „potentiell gefährdet“) mit sehr unterschiedlichen Gefährdungsgraden eingetragen.[65]

Alle in Deutschland heimischen Salvia-Arten werden als nicht gefährdet angesehen und sind nach der Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) nicht besonders geschützt.[66]

Quellen

Literatur

  • Xi-wen Li, Ian C. Hedge: Lamiaceae. In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven (Hrsg.): Flora of China. Volume 17: Verbenaceae through Solanaceae. Science Press/Missouri Botanical Garden Press, Beijing/St. Louis 1994, ISBN 0-915279-24-X, S. 195., Salvia - textgleich online wie gedrucktes Werk . (Abschnitte Beschreibung, Verbreitung und Systematik)
  • Salvia bei Tropicos.org. In: Flora of Pakistan . Missouri Botanical Garden, St. Louis , S. 193, In: Ian C. Hedge: Flora of Pakistan. Volume 192: Labiatae. National Herbarium, Islamabad 1990. (Abschnitte Beschreibung und Systematik)
  • Salvia bei Tropicos.org. In: Flora of Panama (WFO) . Missouri Botanical Garden, St. Louis (Abschnitte Beschreibung und Verbreitung)

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 Scott Zona, Teodoro Clase, Alan Franck: A Synopsis of Salvia Section Wrightiana (Lamiaceae). In: Harvard Papers in Botany, Volume 16, Issue 2, 2011, S. 383-388. doi:10.3100/0.25.016.0208
  2. 2,00 2,01 2,02 2,03 2,04 2,05 2,06 2,07 2,08 2,09 2,10 2,11 2,12 2,13 2,14 2,15 2,16 2,17 2,18 2,19 2,20 2,21 2,22 2,23 2,24 2,25 2,26 2,27 2,28 2,29 2,30 2,31 2,32 2,33 2,34 2,35 2,36 2,37 2,38 2,39 2,40 2,41 2,42 2,43 2,44 2,45 2,46 2,47 2,48 2,49 2,50 2,51 2,52 2,53 2,54 2,55 2,56 2,57 2,58 2,59 2,60 2,61 2,62 2,63 2,64 2,65 2,66 2,67 2,68 2,69 2,70 2,71 2,72 2,73 2,74 2,75 2,76 2,77 2,78 2,79 2,80 2,81 2,82 2,83 2,84 2,85 2,86 2,87 2,88 2,89 2,90 Xi-wen Li, Ian C. Hedge: Lamiaceae. In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven (Hrsg.): Flora of China. Volume 17: Verbenaceae through Solanaceae. Science Press/Missouri Botanical Garden Press, Beijing/St. Louis 1994, ISBN 0-915279-24-X, S. 195., Salvia - textgleich online wie gedrucktes Werk .
  3. 3,00 3,01 3,02 3,03 3,04 3,05 3,06 3,07 3,08 3,09 3,10 3,11 3,12 3,13 3,14 3,15 3,16 3,17 3,18 3,19 3,20 3,21 3,22 Salvia bei Tropicos.org. In: Flora of Pakistan . Missouri Botanical Garden, St. Louis , S. 193, In: Ian C. Hedge: Flora of Pakistan. Volume 192: Labiatae. National Herbarium, Islamabad 1990.
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 4,4 4,5 4,6 4,7 4,8 Salvia bei Tropicos.org. In: Flora of Panama (WFO) . Missouri Botanical Garden, St. Louis
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  7. 7,00 7,01 7,02 7,03 7,04 7,05 7,06 7,07 7,08 7,09 7,10 7,11 7,12 7,13 7,14 7,15 7,16 7,17 7,18 7,19 7,20 7,21 7,22 7,23 7,24 7,25 7,26 7,27 7,28 7,29 7,30 7,31 7,32 7,33 7,34 7,35 7,36 7,37 7,38 7,39 7,40 7,41 7,42 7,43 7,44 7,45 7,46 7,47 7,48 7,49 7,50 7,51 7,52 7,53 7,54 7,55 7,56 7,57 7,58 7,59 7,60 7,61 7,62 7,63 7,64 7,65 7,66 7,67 7,68 7,69 7,70 Salvia im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am 1. April 2014.
  8. 8,0 8,1 8,2 J. B. Walker, K. J. Sytsma, J. Treutlein, M. Wink: Salvia (Lamiaceae) is not monophyletic: implications for the systematics, radiation, and ecological specializations of Salvia and tribe Mentheae. In: American Journal of Botany, Volume 91, Issue 7, 2004, S. 1115–1125. doi:10.3732/ajb.91.7.1115
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  12. 12,00 12,01 12,02 12,03 12,04 12,05 12,06 12,07 12,08 12,09 12,10 12,11 Salvia bei Tropicos.org. In: Flora de Nicaragua . Missouri Botanical Garden, St. Louis
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  14. 14,000 14,001 14,002 14,003 14,004 14,005 14,006 14,007 14,008 14,009 14,010 14,011 14,012 14,013 14,014 14,015 14,016 14,017 14,018 14,019 14,020 14,021 14,022 14,023 14,024 14,025 14,026 14,027 14,028 14,029 14,030 14,031 14,032 14,033 14,034 14,035 14,036 14,037 14,038 14,039 14,040 14,041 14,042 14,043 14,044 14,045 14,046 14,047 14,048 14,049 14,050 14,051 14,052 14,053 14,054 14,055 14,056 14,057 14,058 14,059 14,060 14,061 14,062 14,063 14,064 14,065 14,066 14,067 14,068 14,069 14,070 14,071 14,072 14,073 14,074 14,075 14,076 14,077 14,078 14,079 14,080 14,081 14,082 14,083 14,084 14,085 14,086 14,087 14,088 14,089 14,090 14,091 14,092 14,093 14,094 14,095 14,096 14,097 14,098 14,099 14,100 14,101 14,102 14,103 14,104 14,105 14,106 14,107 14,108 14,109 14,110 14,111 14,112 14,113 14,114 14,115 14,116 14,117 14,118 14,119 14,120 14,121 14,122 14,123 14,124 14,125 14,126 14,127 14,128 14,129 14,130 14,131 14,132 14,133 14,134 14,135 14,136 14,137 14,138 14,139 14,140 14,141 14,142 14,143 14,144 14,145 14,146 14,147 14,148 14,149 14,150 14,151 14,152 14,153 14,154 14,155 14,156 14,157 14,158 14,159 14,160 14,161 14,162 14,163 14,164 14,165 14,166 14,167 14,168 14,169 14,170 14,171 14,172 14,173 14,174 14,175 14,176 14,177 14,178 14,179 14,180 14,181 14,182 14,183 14,184 14,185 14,186 14,187 14,188 14,189 14,190 14,191 14,192 14,193 14,194 14,195 14,196 14,197 14,198 14,199 14,200 14,201 14,202 14,203 14,204 14,205 14,206 14,207 14,208 14,209 14,210 14,211 14,212 14,213 14,214 14,215 14,216 14,217 14,218 14,219 14,220 14,221 14,222 14,223 14,224 14,225 14,226 14,227 14,228 14,229 14,230 14,231 14,232 14,233 14,234 14,235 14,236 14,237 14,238 14,239 14,240 14,241 14,242 14,243 14,244 14,245 14,246 14,247 14,248 14,249 14,250 14,251 14,252 14,253 14,254 14,255 14,256 14,257 14,258 14,259 14,260 14,261 14,262 14,263 14,264 14,265 14,266 14,267 14,268 14,269 14,270 14,271 14,272 14,273 14,274 14,275 14,276 14,277 14,278 14,279 14,280 14,281 14,282 14,283 14,284 14,285 14,286 14,287 14,288 14,289 14,290 14,291 14,292 14,293 14,294 14,295 14,296 14,297 14,298 14,299 14,300 14,301 14,302 14,303 14,304 14,305 14,306 14,307 14,308 14,309 14,310 14,311 14,312 14,313 14,314 14,315 14,316 14,317 14,318 14,319 14,320 14,321 14,322 14,323 14,324 14,325 14,326 14,327 14,328 14,329 14,330 14,331 14,332 14,333 14,334 14,335 14,336 14,337 14,338 14,339 14,340 14,341 14,342 14,343 14,344 14,345 14,346 14,347 14,348 14,349 14,350 14,351 14,352 14,353 14,354 14,355 14,356 14,357 14,358 14,359 14,360 14,361 14,362 14,363 14,364 14,365 14,366 14,367 14,368 14,369 14,370 14,371 14,372 14,373 14,374 14,375 14,376 14,377 14,378 14,379 14,380 14,381 14,382 14,383 14,384 14,385 14,386 14,387 14,388 14,389 14,390 14,391 14,392 14,393 14,394 14,395 14,396 14,397 14,398 14,399 14,400 14,401 14,402 14,403 14,404 14,405 14,406 14,407 14,408 14,409 14,410 14,411 14,412 14,413 14,414 14,415 14,416 14,417 14,418 14,419 14,420 14,421 14,422 14,423 14,424 14,425 14,426 14,427 14,428 14,429 14,430 14,431 14,432 14,433 14,434 14,435 14,436 14,437 14,438 14,439 14,440 14,441 14,442 14,443 14,444 14,445 14,446 Rafaël Govaerts (Hrsg.): World Checklist of Selected Plant Families des Royal Botanic Gardens Kew: Salvia. Daten aus Rafaël Govaerts, 2003: World Checklist of Selected Plant Families Database in ACCESS: 1-216203. The Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew. - letzter Zugriff am 29. März 2015
  15. 15,00 15,01 15,02 15,03 15,04 15,05 15,06 15,07 15,08 15,09 15,10 15,11 15,12 15,13 15,14 15,15 15,16 15,17 15,18 15,19 15,20 15,21 Artenliste zu Salvia in der Red List of South African Plants
  16. 16,00 16,01 16,02 16,03 16,04 16,05 16,06 16,07 16,08 16,09 16,10 16,11 16,12 16,13 16,14 16,15 16,16 16,17 16,18 Suche nach „Salvia“ in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN
  17. 17,0 17,1 17,2 Walter Erhardt u. a.: Der große Zander. Enzyklopädie der Pflanzennamen. Band 2. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2008. ISBN 978-3-8001-5406-7
  18. 18,000 18,001 18,002 18,003 18,004 18,005 18,006 18,007 18,008 18,009 18,010 18,011 18,012 18,013 18,014 18,015 18,016 18,017 18,018 18,019 18,020 18,021 18,022 18,023 18,024 18,025 18,026 18,027 18,028 18,029 18,030 18,031 18,032 18,033 18,034 18,035 18,036 18,037 18,038 18,039 18,040 18,041 18,042 18,043 18,044 18,045 18,046 18,047 18,048 18,049 18,050 18,051 18,052 18,053 18,054 18,055 18,056 18,057 18,058 18,059 18,060 18,061 18,062 18,063 18,064 18,065 18,066 18,067 18,068 18,069 18,070 18,071 18,072 18,073 18,074 18,075 18,076 18,077 18,078 18,079 18,080 18,081 18,082 18,083 18,084 18,085 18,086 18,087 18,088 18,089 18,090 18,091 18,092 18,093 18,094 18,095 18,096 18,097 18,098 18,099 18,100 18,101 18,102 18,103 18,104 18,105 18,106 18,107 18,108 18,109 18,110 18,111 18,112 18,113 18,114 18,115 18,116 18,117 18,118 18,119 18,120 18,121 18,122 18,123 18,124 18,125 18,126 18,127 18,128 18,129 18,130 18,131 18,132 18,133 18,134 18,135 18,136 18,137 18,138 18,139 18,140 18,141 18,142 18,143 18,144 18,145 18,146 18,147 18,148 18,149 18,150 18,151 18,152 18,153 18,154 18,155 18,156 18,157 18,158 18,159 18,160 18,161 18,162 18,163 18,164 18,165 18,166 18,167 18,168 18,169 18,170 18,171 18,172 18,173 18,174 18,175 18,176 18,177 18,178 18,179 18,180 18,181 18,182 18,183 18,184 18,185 18,186 18,187 18,188 18,189 18,190 18,191 18,192 18,193 18,194 18,195 18,196 18,197 18,198 18,199 18,200 18,201 18,202 18,203 18,204 18,205 18,206 18,207 18,208 18,209 18,210 18,211 18,212 18,213 18,214 18,215 18,216 18,217 18,218 18,219 18,220 18,221 18,222 18,223 18,224 18,225 18,226 18,227 18,228 18,229 18,230 18,231 18,232 18,233 18,234 18,235 18,236 18,237 18,238 18,239 18,240 18,241 18,242 18,243 18,244 18,245 18,246 18,247 18,248 18,249 18,250 18,251 18,252 18,253 18,254 18,255 18,256 18,257 18,258 18,259 18,260 18,261 18,262 18,263 18,264 18,265 18,266 18,267 18,268 18,269 18,270 18,271 18,272 18,273 18,274 18,275 18,276 18,277 18,278 18,279 18,280 18,281 18,282 18,283 18,284 18,285 18,286 18,287 18,288 18,289 18,290 18,291 18,292 18,293 18,294 18,295 18,296 18,297 18,298 18,299 18,300 18,301 18,302 18,303 18,304 18,305 18,306 18,307 18,308 18,309 18,310 18,311 18,312 18,313 18,314 18,315 18,316 18,317 Rafaël Govaerts (Hrsg.): World Checklist of Selected Plant Families des Royal Botanic Gardens Kew: Salvia. Daten aus Rafaël Govaerts, 2003: World Checklist of Selected Plant Families Database in ACCESS: 1-216203. The Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew. - Letzter Zugriff am 16. April 2015
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Weblinks

 Commons: Salbei (Salvia)  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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Kategorien: Räucherwerk | Salbei

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