Safranin T - LinkFang.de





Safranin T


Strukturformel
Keine Zeichnung vorhanden
Allgemeines
Name Safranin T
Andere Namen
  • Safranin O
  • Safranin A
  • Safranin Y
  • 3,7-Diamino-2,8-dimethyl-5-phenyl- phenaziniumchlorid
  • C.I. 50240
  • C.I. Basic Red 2
  • Cotton Red
  • Gossypimin
  • Tolusafranin
  • Hidaco Safranin
Summenformel C20H19ClN4
CAS-Nummer 477-73-6
PubChem 2723800
Kurzbeschreibung

rotbrauner Feststoff[1]

Eigenschaften
Molare Masse 350,85 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Löslichkeit

mäßig in Wasser (50 g·l−1 bei 20 °C)[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]

Achtung

H- und P-Sätze H: 315​‐​319
P: 280​‐​302+352​‐​305+351+338 [1]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [2][1]
Reizend
(Xi)
R- und S-Sätze R: 36/38
S: 24/25
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Safranin T (arab. zafaran, Gelbsein) ist ein Derivat des Phenazins. Es ist ein Farbstoff aus der Reihe der Safranine, mit Färbungen zwischen rot und violett.

Gewinnung und Darstellung

Der Farbstoff Safranin T wird synthetisch aus einer Mischung von o-Toluidin, Anilin mit Salzsäure und Natriumnitrit hergestellt.[3]

Verwendung

Safranin T wird zu Färbezwecken in der Mikroskopie verwendet.[3] Zudem wird es als Färbemittel für Leder.[3] In der chemischen Analytik wird es auch als pH- und Redoxindikator verwendet.[3] Die oxidierte Form ist hierbei rot, die reduzierte Form ist farblos.[4] Safranin T kann auch zur Gram-Färbung von Bakterien verwendet werden. Weiterhin findet es mit Astrablau in der Doppelfärbung von Pflanzenzellen Verwendung, wobei es verholzte Zellwände rot färbt, während unverholzte Zellwände durch Astrablau blau gefärbt werden. Safranin T wird auch bei der Chromaffinfärbung von Epithelzellen der Darmschleimhaut eingesetzt. Mauvein ist ein analoger Farbstoff.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 Eintrag zu 3,7-Diamino-2,8-dimethyl-5-phenylphenaziniumchlorid in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 19. Januar 2008 (JavaScript erforderlich)
  2. Für Stoffe ist seit dem 1. Dezember 2012, für Gemische seit dem 1. Juni 2015 nur noch die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung gültig. Die EU-Gefahrstoffkennzeichnung ist daher nur noch auf Gebinden zulässig, welche vor diesen Daten in Verkehr gebracht wurden.
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 Eintrag zu Safranine . In: Römpp Online. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 28. Dezember 2014.
  4. F. W. Küster, A. Thiel, A. Ruland: Rechentafeln für die Chemische Analytik, S. 79, 105. Auflage, de Gruyter Verlag, 2002, ISBN 3-11-017566-5.

Kategorien: Fluoreszenzfarbstoff | Chlorid | Quartäre Ammoniumverbindung | Phenazin | Reizender Stoff

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Safranin T (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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