Sachsenkam - LinkFang.de





Sachsenkam


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Bad Tölz-WolfratshausenVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verwaltungs­gemeinschaft: Reichersbeuern
Höhe: 713 m ü. NHN
Fläche: 15,93 km²
Einwohner: 1338 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 84 Einwohner je km²
Postleitzahl: 83679
Vorwahl: 08021
Kfz-Kennzeichen: TÖL, WOR
Gemeindeschlüssel: 09 1 73 141
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schulweg 7
83679 Sachsenkam
Webpräsenz: www.sachsenkam.de
Bürgermeister: Hans Schneil[2] (CSU)
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Sachsenkam ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Reichersbeuern. Sie ist ein beliebtes Ausflugsziel.

Geschichte

Gegründet wurde Sachsenkam vermutlich im Rahmen von Ansiedlungsmaßnahmen Karls des Großen im 8. oder 9. Jahrhundert.[3] Der Name lässt auf Ansiedler aus Sachsen oder einen Ortsgründer namens Sahso o.ä. schließen. Eine Urkunde von 1035 belegt eine frühe Zugehörigkeit zum Kloster Tegernsee, später gehört der Ort zum Besitz des Grafen Adalbero von Ebersberg. Das Wappen derer von Ingram, denen das Dorf darauf zufiel, ist seit 1959 Gemeindewappen. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts erwarb der Tölzer Pfleger Kaspar Winzerer die Hofmark Sachsenkam; danach wechselt der Ort mehrmals den Besitzer. Bei Aufhebung der Hofmark 1848 war das Dorf Eigentum derer von Sigriz. Anna von Pinzenau erhielt den Ort 1589 zur Mitgift und legte 1606 den Grundstein zu einer Loretokapelle, die erweitert wurde, als sie den wachsenden Strom der Wallfahrer nicht mehr aufnehmen konnte. 1735 wurden die Arbeiten an Kirche und Kloster in jetziger Form abgeschlossen. Das Kloster, seit 1651 an die bayerische Franziskanerprovinz angegliedert, führt seit 1668 eine berühmte Apotheke. Aus derselben Zeit stammt die Brauerei, die heute als Brauereigenossenschaft weitergeführt wird. Von 1837 bis 1958 unterhielt das Kloster eine Mädchenschule, bis heute führt es eine Fremdenpension. Die Nonnen selbst verrichten auch einen großen Teil der Arbeiten, die in der zum Kloster gehörigen Landwirtschaft anfallen.
siehe auch Burgstall Sachsenkam

Kultur und Landschaft

Sehenswürdigkeiten

Wegen der außergewöhnlichen Landschaft wird in Sachsenkam seit dem Ende der 1960er Jahre immer wieder für Film- und Fernsehproduktionen gedreht, beispielsweise für Der Bulle von Tölz, Forsthaus Falkenau und Die Rosenheim-Cops. Tatort-Kommissar Horst Schimanski ist schon mal in den Kirchsee „gefallen“.[4]

Baudenkmäler

Politik

Gemeinderat

Nach der Kommunalwahl am 16. März 2014 hat der Gemeinderat zwölf Mitglieder, die alle zur Fraktion der CSU/Unabhäng. Wählerschaft gehören. Die Wahlbeteiligung lag bei 60,85 Prozent. Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der 1. Bürgermeister Hans Schneil.

Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: In Rot eine silberne Hirschstange.

Statistik

  • Gemeindefläche: 1592,06 ha
    • davon Gebäude und Freiflächen: 23,26 ha
    • davon im Grundbesitz der Gemeinde Sachsenkam: 63,40 ha
  • Betriebsfläche: 0,65 ha
  • Erholungsfläche: 2,95 ha
  • Verkehrsfläche: 43,29 ha
  • Landwirtschaftsfläche (mit Moor): 954,75 ha
  • Wald: 506,64 ha
  • Wasser: 59,91 ha
  • Sonstige Flächen 0,61 ha

Fotos

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen: Ergebnisse der Bürgermeisterwahlen 2014. In: http://www.lra-toelz.de . März 2014, abgerufen am 21. Oktober 2014.
  3. Ausführliche Ortsgeschichte auf der Gemeinde-Homepage , abgerufen am 14. Dezember 2013
  4. Internet-Seite der Gemeinde , abgerufen am 14. Dezember 2013

Weblinks

 Commons: Sachsenkam  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Ort im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen | Sachsenkam | Gemeinde in Bayern

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Sachsenkam (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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