Sabrina (1995) - LinkFang.de





Sabrina (1995)


Filmdaten
Deutscher TitelSabrina
OriginaltitelSabrina
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1995
Länge127 Minuten
AltersfreigabeFSK 6
Stab
RegieSydney Pollack
DrehbuchBarbara Benedek,
David Rayfiel
ProduktionLindsay Doran,
Sydney Pollack,
Scott Rudin,
Ronald L. Schwary
MusikJohn Williams
KameraGiuseppe Rotunno
SchnittFredric Steinkamp
Besetzung
Synchronisation
|
     | 
  }}

Sabrina ist eine US-amerikanische Filmkomödie mit Harrison Ford und Julia Ormond unter der Regie von Sydney Pollack aus dem Jahr 1995. Es handelt sich um eine Neuverfilmung des Billy-Wilder-Films Sabrina aus dem Jahr 1954 basierend auf dem gleichnamigen Theaterstück von Samuel A. Taylor.

Handlung

Die unscheinbare Sabrina Fairchild ist die Tochter des Chauffeurs der Larrabees, einer vermögenden Industriellenfamilie, die auf Long Island lebt. Das schüchterne Mädchen ist insgeheim in den jüngeren Sohn des Hauses, den charmanten Playboy David Larrabee, verliebt. Ihr Vater schickt Sabrina schließlich nach Paris, um dort ein Praktikum bei einer Modezeitschrift zu absolvieren. In der französischen Hauptstadt wächst sie zu einer selbstbewussten jungen Frau heran. Als sie in die Vereinigten Staaten zurückkehrt, ist David von ihrer geheimnisvollen Schönheit fasziniert. Es ist jedoch sein älterer Bruder Linus, der sie auf Anhieb wiedererkennt.

Kurz zuvor lernte David Elizabeth Tyson, die Tochter eines Geschäftspartners von Linus, kennen und sieht nun mit Unbehagen einer Heirat entgegen, zumal ihn Sabrina in Versuchung führt, sein altes Playboy-Leben fortzuführen. Linus befürchtet nun, dass ohne eine Heirat auch eine Fusion der beiden Unternehmen der Tysons und Larrabees in Gefahr geraten könnte, wodurch seine Familie eine Milliarde US-Dollar an zusätzlichem Gewinn verlieren würde. Um Sabrina von seinem Bruder fernzuhalten, beginnt Linus eine Liaison mit ihr. Anschließend will er ihr das Herz brechen.

Der als gefühlskalt bekannte Workaholic bringt es aber letztlich nicht über sich, Sabrina in die Irre zu führen, und gesteht ihr schließlich die Wahrheit. Tief verletzt will sie nun allein nach Paris zurückkehren. Linus wird sich daraufhin seiner Gefühle für Sabrina bewusst, gibt jedoch seinem Bruder David die Wahl zwischen den beiden Frauen. Dieser spricht sich mit Elizabeth aus und ist nun entschlossen, sie zu heiraten und die Fusion zum Erfolg zu führen. Der in geschäftlichen Dingen vermeintlich desinteressierte David übernimmt zur Überraschung seiner Mutter die Leitung des Familienunternehmens. Von seinen Verpflichtungen befreit, folgt Linus Sabrina nach Paris, wo er sich mit ihr versöhnt.

Hintergrund

Ursprünglich wollte Sydney Pollack nicht die Regie des Films übernehmen, da er den Stoff als zu altmodisch für die 1990er Jahre empfand. Als er sich schließlich doch entschied, den Film zu drehen, legte er Wert darauf, die Zustimmung von Billy Wilder zu erhalten, der das Original von 1954 inszeniert hatte. Für die Rolle des David war zunächst Tom Cruise im Gespräch, während für die Titelrolle Demi Moore, Gwyneth Paltrow, Julie Delpy und Winona Ryder in Betracht gezogen wurden. Wie bereits in der Verfilmung von Billy Wilder diente in Pollacks Version Glen Cove auf Long Island als Wohnort der Larrabees. Weitere Drehorte waren die Park Avenue in Manhattan, der Hafen der Insel Martha’s Vineyard sowie der Eiffelturm und Sacré-Cœur de Montmartre in Paris.

Sabrina wurde am 15. Dezember 1995 in den Vereinigten Staaten uraufgeführt. In Deutschland kam der Film am 11. Januar 1996 in die Kinos.

Kritiken

„Trotz (oder wegen) seines Widerspruchs zu allen Trends der heutigen Zeit funktioniert der Film durchaus als unterhaltsames Spiel mit den Traditionen der romantischen Komödie. Der direkte Vergleich mit Wilders Film verdeutlicht aber schmerzhaft, wie sehr die filmische Sprache des modernen Hollywood-Kinos an Reichtum eingebüßt hat: von der zauberhaften Poesie, den Stimmungen und den Träumen des Originals blieb nur noch wenig übrig.“

Lexikon des internationalen Films[1]

„Ein Remake, das sich nicht verstecken muss.“

Cinema[2]

„Auch wenn Sydney Pollack eine charmant-witzige Komödie gelang, die beiden Hauptdarsteller haben einfach nicht die schauspielerische Klasse von Audrey Hepburn und Humphrey Bogart.“

Prisma[3]

„Sabrina ist als reines Märchen verfilmt, das […] in mancher Hinsicht besser funktioniert als das 40 Jahre alte Vorbild. Obwohl dem Film eine moderne Audrey Hepburn fehlt, geht das Spiel mit den Traditionen der romantischen Komödie auf.“

film-dienst[4]

Auszeichnungen

Sabrina erhielt zwei Nominierungen für den Oscar in den Kategorien Beste Filmmusik und Bester Song (Moonlight). Drei Nominierungen für den Golden Globe Award gab es in den Kategorien Bester Film – Komödie oder Musical, Bester Hauptdarsteller – Komödie oder Musical (Harrison Ford) und Bester Filmsong (Moonlight). Bei der Verleihung der Grammy Awards war die Filmkomödie in der Kategorie Bester Filmsong (Moonlight) nominiert. Doch lediglich Greg Kinnear konnte mit dem Chicago Film Critics Association Award als vielversprechendster Schauspieler einen Preis gewinnen.

Deutsche Fassung

Die deutsche Synchronbearbeitung entstand für die deutsche Erstaufführung (11. Januar 1996).[5]

Rolle Darsteller Synchronsprecher
Linus Larrabee Harrison Ford Wolfgang Pampel
Sabrina Fairchild Julia Ormond Schaukje Könning
David Larrabee Greg Kinnear Charles Rettinghaus
Maude Larrabee Nancy Marchand Bettina Schön
Fairchild John Wood Klaus Jepsen
Elizabeth Tyson Lauren Holly Irina von Bentheim
Patrick Tyson Richard Crenna Norbert Gescher
Ingrid Tyson Angie Dickinson Regina Lemnitz
Irène Fanny Ardant Joseline Gassen
Scott Paul Giamatti Hans Hohlbein

Literatur

  • Samuel A. Taylor: Sabrina: Komödie in vier Akten (Sabrina Fair: Or, A Woman of the World: A Romantic Comedy). Verlag Felix Bloch Erben, Berlin (Bühnenmanuskript).
  • Samuel A. Taylor: Sabrina Fair. Dramatists Play Service, 1998, ISBN 0-822-20979-9 (engl. Ausgabe).

DVD-Veröffentlichungen

  • Sabrina. Kinowelt GmbH 2003, mit Trailer, Interviews, Szenen hinter den Kulissen und Dokumentation Harrison Ford – Held wider Willen
  • Sabrina (Bild der Frau Love Collection). Kinowelt GmbH 2010, mit Trailer, Interviews, Szenen hinter den Kulissen und Dokumentation Harrison Ford – Held wider Willen

Soundtrack

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Sabrina im Lexikon des internationalen Films
  2. vgl. cinema.de
  3. vgl. prisma.de
  4. vgl. bs-net.de
  5. Sabrina in der Deutschen Synchronkartei

Kategorien: Samuel A. Taylor | US-amerikanischer Film | Liebesfilm | Filmkomödie | Filmtitel 1995 | Literaturverfilmung

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Sabrina (1995) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.