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Rudolf Schicker

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Rudolf „Rudi“ Schicker (* 23. August 1952 in Wien) ist ein österreichischer Politiker und war von 2010 bis 2015 Klubvorsitzender der SPÖ Wien. Von 2001 bis 2010 war er amtsführender Stadtrat für Stadtentwicklung und Verkehr.

Schulische und berufliche Laufbahn

Rudolf Schicker wuchs in einem Gemeindebau (Wildganshof) im 3. Wiener Gemeindebezirk Landstraße auf. Seine Mutter war Jugendfürsorgerin, sein Vater Berufsfeuerwehrmann. Nach der Volksschule besuchte er das Bundesrealgymnasium Stubenbastei, das er 1970 mit der Matura abschloss. Anschließend studierte er an der Technischen Universität Wien die Studienrichtungen Vermessungswesen sowie Raumplanung und Raumordnung.

1976 schloss Schicker sein Technikstudium mit dem akademischen Grad Dipl.-Ing. ab. Danach arbeitete er bis 1978 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Österreichischen Institut für Raumplanung. Zwischen 1978 und 1987 war er Referent in der Abteilung Raumplanung und Regionalpolitik des Bundeskanzleramtes und zwischen 1988 und 2001 Geschäftsführer der Österreichischen Raumordnungskonferenz (ÖROK).

Politische Laufbahn

Rudolf Schicker ist seit 1965 in der SPÖ aktiv. Er trat den Roten Falken und dem Verband Sozialistischer Mittelschüler bei. Er war Mitglied der Jungen Generation, er war in der SPÖ-Bezirksgruppe Landstraße aktiv sowie Mitglied der Bezirksvertretung. Im Jahr 1994 wurde er Abgeordneter im Wiener Landtag und Gemeinderat. Nach der Wien-Wahl 2001 wurde er 27. April 2001 im Stadtsenat bzw. in der Landesregierung Häupl III als amtsführender Stadtrat für Stadtentwicklung und Verkehr angelobt. Nach der Wien-Wahl 2005 verblieb Schicker in derselben Amtsratsfunktion im Kabinett Häupl IV Nach der Wahl 2010 gab die SPÖ die Agenden Stadtplanung und Verkehr an die Grünen ab. Rudi Schicker übernahm daraufhin die Leitung des SPÖ Klubs im Wiener Rathaus. 2015 folgte im Christian Oxonitsch in dieser Funktion nach.[1]

Privates

Rudolf Schicker hat zwei Töchter.

Weblinks

 Commons: Rudolf Schicker  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Wiener Zeitung: Gemeinderat - Das Neue steckt im Detail . Artikel vom 23. November 2015, abgerufen am 24. November 2015.


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