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Rottenbach (Oberösterreich)


Rottenbach
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Grieskirchen
Kfz-Kennzeichen: GR
Fläche: 14,54 km²
 :
Höhe: 424 m ü. A.
Einwohner: 1.073 (1. Jän. 2016)
Bevölkerungsdichte: 74 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4681
Vorwahl: 07732
Gemeindekennziffer: 4 08 23
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rottenbach 12
4681 Rottenbach
Website: www.rottenbach.gv.at
Politik
Bürgermeister: Alois Stadlmayr (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(13 Mitglieder)
5
3
3
2
Lage der Gemeinde Rottenbach im Bezirk Grieskirchen
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Rottenbach ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Grieskirchen im Hausruckviertel mit 1073 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016 ). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Grieskirchen.

Geografie

Rottenbach liegt auf 424 m Höhe im Hausruckviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 4,6 km, von West nach Ost 5,1 km. Die Gesamtfläche beträgt 14,6 km². 10,3 % der Fläche sind bewaldet, 81,5 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 19 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Frei (137)
  • Großwaldenberg (37)
  • Höbeting (39)
  • Holzhäuseln (58)
  • Innernsee (136)
  • Kleinwaldenberg (10)
  • Lamperstorf (9)
  • Mösenpoint (24)
  • Mühllehen (31)
  • Parz (55)
  • Pommersberg (20)
  • Poppenreith (43)
  • Rappoltsberg (13)
  • Rottenbach (115)
  • Schachet (19)
  • Stötten (42)
  • Watzing (51)
  • Weeg (194)
  • Winkling (54)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Großwaldenberg, Innernsee und Rottenbach.

Nachbargemeinden

Pram Wendling
Hofkirchen
Haag Weibern

Wappen

Blasonierung: In Gold ein roter Wellenbalken; oben daraus wachsend drei schwarze, fächerförmig angeordnete Kleeblätter, unten eine schwarze, nach oben geöffnete Mondsichel mit Kleeblattenden. Die Gemeindefarben sind Rot-Gelb-Schwarz.

Das Gemeindewappen wurde 1988 verliehen. Der „rote Bach“ symbolisiert als redendes Wappen den Ortsnamen. Die mit Kleeblattenden versehene Mondsichel wurden dem Wappen der Innerseer entnommen, deren Stammsitz Schloss Innersee bis Ende des 16. Jahrhunderts war. Die drei fächerförmig angeordneten Kleeblätter stammen aus dem Wappen der Wiellinger, die das Schloss von 1679 bis 1766 besaßen.[2]

Geschichte

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Erstmalige urkundliche Erwähnung 1130 (damals Sitz des Geschlechtes der Rottenbacher). Rottenbach dürfte zu den Stammgütern Alrams von Steinbach gehört haben und wurde von seinen Erben, den Starhemberger, 1379 zusammen mit der Feste Starhemberg an den Herzog von Österreich verkauft. Seit 1490 wird Rottenbach dem Fürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehörte er zum Bundesland Oberösterreich; nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 dann zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs. Die Gemeinde ist seit dem 1. Jänner 2003 Teil des Gerichtsbezirkes Grieskirchen, zuvor gehörte sie zum Gerichtsbezirk Haag am Hausruck.

Politik

Bürgermeister ist Alois Stadlmayr von der ÖVP.

Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 869 Einwohner, 2001 dann 1.009 Einwohner.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Rottenbach (Oberösterreich)
  • Schloss Innersee: Wasserschloss (früher Wasserburg) im Privatbesitz
  • Pfarrkirche Rottenbach
  • Kapelle in Rappoltsberg: Die Holzkapelle ist ca. 300 Jahre alt und wurde in Holzblockbauweise errichtet.

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. Herbert Erich Baumert: Die Wappen der Städte, Märkte und Gemeinden Oberösterreichs, 8. Nachtrag (1988-1991). In: Oberösterreichische Heimatblätter, Heft 3, 1992, S. 296 (PDF; 4 MB )

Weblinks

 Commons: Rottenbach  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Rottenbach (Oberösterreich) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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