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Verband der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz

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Verband der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz e. V.
Zweck: Zusammenschluss aller Schwesternschaften des Deutschen Roten Kreuzes, Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege sowie Hilfeleistung für Menschen in Not
Vorsitz: Generaloberin Gabriele Müller-Stutzer
Gründungsdatum: 1882
Sitz: Berlin
Website: www.rotkreuzschwestern.de

Der Fachverband für professionelle Pflege im Deutschen Roten Kreuz ist der Verband der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz. Er vertritt die Rotkreuzschwestern. Sie sind Gesundheits- und Krankenpflegerinnen, Kinderkranken- und Altenpflegerinnen, Krankenpflegehelferinnen sowie Entbindungspflegerinnen (Hebammen) und operationstechnische Assistentinnen; als Mitglieder einer Schwesternschaft des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sind sie Teil einer der ältesten humanitären Bewegungen weltweit, der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung.

Geschichte

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Der Verband der Schwesternschaften wurde ursprünglich 1882 unter dem Namen Verband Deutscher Krankenpflegeinstitute vom Roten Kreuz e. V. als Fürsorgeeinrichtung für die Schwestern gegründet[1]. Ziel ist seit damals, eine einheitliche Ausbildung der Schwestern zu gewährleisten, die professionelle Pflege weiterzuentwickeln und für eine qualitativ hochwertige, menschliche Gesundheitsversorgung einzutreten.

Arbeit

Der Verband vertritt als Dachverband 33 DRK-Schwesternschaften mit bundesweit rund 22.000 Rotkreuzschwestern (siehe Liste der DRK-Schwesternschaften). Er setzt sich für die Weiterentwicklung der professionellen Pflege und für eine qualitativ hochwertige, menschliche Gesundheitsversorgung ein und trägt Verantwortung für einen hoch qualifizierten pflegerischen Nachwuchs, der den modernen Anforderungen der Pflege gerecht wird. Jährlich werden rund 4.000 Ausbildungsplätze für Pflegeberufe angeboten.[2]

Rotkreuzschwestern sind nach der Rechtsprechung oberster Gerichte in Deutschland keine Arbeitnehmerinnen mit Arbeitsvertrag im juristischen Sinn, da sie mit ihrer Schwesternschaft durch ihre Mitgliedschaft und nicht durch ein Dienst- oder Arbeitsverhältnis verbunden sind. Das Arbeitsrecht gilt also nicht, wohl aber vereinsrechtliche Mitgliedschaftsrechte, die im Einzelfall noch weiter gehen können. In Einrichtungen, die nicht dem Roten Kreuz zuzuordnen sind, regeln Gestellungsverträge das Rechtsverhältnis zwischen der Einrichtung und der Schwesternschaft.[3]

Werner-Schule vom DRK

Die Werner-Schule vom Deutschen Roten Kreuz ist die traditionsreiche Bildungseinrichtung des Verbandes der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz e. V. in Göttingen. Sie wurde 1903 auf Initiative von Clementine von Wallmenich gegründet.[4] Die Werner-Schule vom DRK hat heute den Auftrag, die Weiterentwicklung der Pflege und auch der Sozialberufe durch zukunftsweisende Bildungsarbeit zu fördern.[5]

Der im Jahr 1927 gewählte Name der Schule ist eine Ehrung für Otto Werner (1847–1923), den langjährigen Vorsitzenden des Verbandes deutscher Krankenpflegeanstalten vom Roten Kreuz. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Begriff Oberinnenschule gebräuchlich. Die Umbenennung bezeichnete aber auch eine geänderte Ausrichtung der Arbeit der Schule.[6]

Die von 2002 bis 2008 tätige Fachhochschule im Deutschen Roten Kreuz war ein weiterer Versuch der Akademisierung von Pflegeinhalten. Hier konnten Bachelor of Arts-Abschlüsse in Sozialmanagement und Pflegemanagement erworben werden.

Literatur

  • Hartmut Brosius: Die Rechtsstellung der Rotkreuz-Schwestern aus arbeitsrechtlicher Sicht. Köln 1968 (Doktorarbeit Universität Köln).
  • Marion Schink: Der besondere Rechtsstatus von Rotkreuzschwestern. In: Die Rotkreuzschwester. Nr. 1, 2010, S. 21–24 (PDF-Download möglich auf rotkreuzschwestern.de).
  • Sigrid Schmidt-Meinecke: Der Ruf der Stunde. Schwestern unter dem Roten Kreuz. Oberinnen-Vereinigung im Deutschen Roten Kreuz, Kohlhammer, Stuttgart 1963.
  • Verband der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz: Rotkreuzschwestern: die Pflegeprofis. Menschlichkeit – die Idee lebt. Olms, Hildesheim u. a. 2007, ISBN 978-3-487-08467-1.
  • Astrid Weber: Ist die Rotkreuzschwester Arbeitnehmerin ihrer Schwesternschaft? Zugleich eine Untersuchung der Arbeitnehmereigenschaft mithilfe der AGB-Kontrolle. Frankfurt u. a. 2007, ISBN 978-3-631-58610-5.

Weblinks

→ Informationsseite: Besondere Rechtsstellung der Rotkreuzschwester.

Einzelnachweise

  1. Sigrid Schmidt-Meinecke: Der Ruf der Stunde. Schwestern unter dem Roten Kreuz. Oberinnen-Vereinigung im Deutschen Roten Kreuz, Kohlhammer, Stuttgart 1963, S. 16–17.
  2. DRK-Jahrbuch 2013, Seite 52
  3. Marion Schink: Der besondere Rechtsstatus von Rotkreuzschwestern. In: Die Rotkreuzschwester 1/2010. Abgerufen am 4. September 2014 (PDF, 181 kB).
  4. Ute Herbst: Der Verband und sein Auftrag: Ausbildung - Fort- und Weiterbildung - Akademiesierung. In: Verband der Schwesternschaften. Hildesheim 2007, Seite 61 ff.
  5. Werner-Schule vom Deutschen Roten Kreuz
  6. Wo Tradition auf Moderne trifft

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Verband der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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