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Rothenfels


Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Rothenfels (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Main-SpessartVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verwaltungs­gemeinschaft: Marktheidenfeld
Höhe: 154 m ü. NHN
Fläche: 12,07 km²
Einwohner: 1004 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 83 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97851
Vorwahl: 09393
Kfz-Kennzeichen: MSP
Gemeindeschlüssel: 09 6 77 181
Stadtgliederung: 2 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Hauptstraße 34
97851 Rothenfels
Webpräsenz: www.rothenfels.de
Bürgermeister: Michael Gram (Unabhängige Bürger/Freie Bürger/SPD)
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Rothenfels ist eine Stadt im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Marktheidenfeld. Sie ist nach Einwohnern die kleinste Stadt Frankens.

Geografie

Geografische Lage

Rothenfels liegt rechts des Mains zwischen Lohr am Main und Marktheidenfeld. Eingezwängt zwischen dem Fluss und einem Steilhang besteht die Stadt aus wenig mehr als einer Hauptstraße. Der topographisch höchste Punkt der Stadtgemarkung befindet sich mit 508 m ü. NN am Dreßlingkopf, südlich von Aurora, der niedrigste liegt im Main auf 142 m ü. NN . Seit 2006 wird der Maindamm, Teil der alten und stillgelegten Eisenbahnstrecke Lohr am Main – Wertheim, als Umgehungsstraße genutzt.

Oberhalb der Stadt befindet sich die Burg Rothenfels, an die sich der Stadtteil Bergrothenfels anschließt.

Stadtgliederung

Rothenfels gliedert sich in zwei Stadtteile[2]:

Nachbargemeinden

Gemeinde
Neustadt am Main
Fürstlich Löwensteinscher Park
(Gemeindefreies Gebiet)
Stadt
Marktheidenfeld
Gemeinde
Hafenlohr

Name

Etymologie

Der Name Rothenfels besteht aus den mittelhochdeutschen Wörtern rôt und velse und bedeutet roter Fels oder rote Felsen.[4]

Frühere Schreibweisen

Frühere Schreibweisen des Ortes aus diversen historischen Karten und Urkunden:[4]

  • 1171 Rotenuels
  • 1219 Rotenuelse
  • 1220 Rotenfels
  • 1241 Rotinvels
  • 1536 Rothenfels

Geschichte

Der um 1148 im Schutz der Burg Rothenfels entstandene Ort wurde 1342 erstmals als Stadt in einer Urkunde des Mainzer Fürstbischofs von Wolfskehl erwähnt. Die Orte Rothenfels, Bergrothenfels und Windheim schlossen sich im Jahr 1686 zu einem Gemeindeverband zusammen.

Während der Säkularisation 1803 fiel das würzburgische Rothenfels an das Fürstenhaus Löwenstein-Wertheim-Rosenberg, 1806 an das Fürstentum Aschaffenburg. 1813 kam Rothenfels an das Königreich Bayern. 1822 wurden Bergrothenfels und Windheim aus der Gemeinde ausgegliedert und erneut selbständig.

Im Jahr 1862 wurde das Bezirksamt Lohr am Main gebildet, auf dessen Verwaltungsgebiet Rothenfels lag. 1871 kam Rothenfels jedoch anlässlich der Reform des Zuschnitts der bayerischen Bezirksämter zum Bezirksamt Marktheidenfeld und kehrte am 1. Januar 1880 ins Bezirksamt Lohr zurück. Wie überall im Deutschen Reich wurde 1939 die Bezeichnung Landkreis eingeführt. Rothenfels war nun eine der 26 Gemeinden im Landkreis Lohr am Main (späteres Kfz-Kennzeichen LOH). Mit Auflösung des Landkreises Lohr kam Rothenfels 1972 in den neu gebildeten Landkreis Main-Spessart (Kfz-Kennzeichen KAR, ab 1979 MSP).

Am 1. Januar 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Bergrothenfels wieder eingegliedert[5]. Windheim gehört heute zur Gemeinde Hafenlohr.

Religion

Rothenfels ist katholisch geprägt. Zum Dekanat Lohr (Bistum Würzburg)[6] gehört die Pfarrei Mariä Himmelfahrt[7] in der Kernstadt mit der Filiale St. Josef der Arbeiter[8] in Bergrothenfels.

Politik

Bürgermeister

Von 1996 bis 2014 war Rosemarie Richartz (Stadtrat 96) Bürgermeisterin von Rothenfels. Seit 2014 ist Michael Gram (Unabhängige Bürger/Freie Bürger/SPD) neuer Bürgermeister.[9]

Stadtrat

Die Kommunalwahlen 2002, 2008 und 2014 führten zu folgenden Sitzverteilungen im Stadtrat:

2002 2008 2014
Stadtrat 96 7 7
Unabhängige Bürger/Freie Bürger/SPD   5 5 12
Gesamt 12 12 12

Sehenswürdigkeiten

In der Stadt findet man einige sehenswerte Fachwerkhäuser mit Statuen.

Burg Rothenfels

Auf einem Felssporn über der Stadt erhebt sich die Burg Rothenfels. Als ein beliebtes Ausflugsziel zwischen Würzburg und Aschaffenburg bekannt, hat sich die Burg Rothenfels vor allem, aus der Tradition der katholischen JugendbewegungQuickborn“ kommend, als ein christliches Bildungs- und Tagungshaus in freier Trägerschaft einen Namen gemacht. Die Burg ist auch eine Jugendherberge des DJH.

Baudenkmäler

Liste der Baudenkmäler in Rothenfels

Persönlichkeiten

In Rothenfels geboren

Ehrenbürger

Weblinks

 Commons: Rothenfels  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111119/223504&attr=OBJ&val=1744
  3. Verwaltungsgemeinschaft Marktheidenfeld: Entwicklung der Einwohnerzahlen seit 1981. 2014 (online [abgerufen am 9. Mai 2014]).
  4. 4,0 4,1 Wolf-Armin Frhr. v. Reitzenstein: Lexikon fränkischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung. C.H.Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-59131-0, S. 194 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  5. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 514
  6. Bistum Würzburg: Alle Dekanate. 2014 (online [abgerufen am 9. Mai 2014]).
  7. Marktheidenfeld - St. Josef, Bräutigam der Muttergottes: Pfarrgemeinde Rothenfels. 2014 (online [abgerufen am 9. Mai 2014]).
  8. Marktheidenfeld - St. Josef, Bräutigam der Muttergottes: Pfarrgemeinde Bergrothenfels. 2014 (online [abgerufen am 25. Juni 2014]).
  9. http://www.main-netz.de/nachrichten/region/lohr/lohr-kurz/art3994,2979286

Kategorien: Ort am Main | Ort im Landkreis Main-Spessart | Rothenfels | Gemeinde in Bayern

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Rothenfels (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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