Rosenberg (Baden) - LinkFang.de





Rosenberg (Baden)


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Landkreis: Neckar-Odenwald-KreisVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Höhe: 352 m ü. NHN
Fläche: 40,97 km²
Einwohner: 2090 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 51 Einwohner je km²
Postleitzahl: 74749
Vorwahl: 06295
Kfz-Kennzeichen: MOS, BCH
Gemeindeschlüssel: 08 2 25 082
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 26
74749 Rosenberg
Webpräsenz: www.rosenberg-baden.de
Bürgermeister: Gerhard Baar (Freie Wähler)
}

Rosenberg ist eine Gemeinde im Neckar-Odenwald-Kreis im Nordosten Baden-Württembergs etwa 26 km nordöstlich von Mosbach.

Geografie

Lage

Rosenberg liegt im Muschelkalk-Hügelland des Baulandes und ist zu ein Drittel bewaldet. Das Gemeindegebiet wird von der Kirnau entwässert.

Gemeindegliederung

Zur Gemeinde Rosenberg gehören die ehemaligen Gemeinden Bronnacker, Hirschlanden und Sindolsheim. Zur Gemeinde Rosenberg in den Grenzen von 1970 gehörten das Dorf (ehemals Minderstadt) Rosenberg, der Ort Siedlung Dörrhof und die Häuser Gaimühle und Talmühle.

In der Gemeinde Rosenberg im Gebietsstand von 1970 lagen die abgegangenen Ortschaften Mensingenheim und die 1970 abgebrochene Neumühle. Im Gebiet der ehemaligen Gemeinde Sindolsheim liegt die Wüstung Mettelheim.[2]

Wappen der Ortsteile

Geschichte

Zwischen dem 13. und dem 19. Jahrhundert

Rosenberg wurde 1251 erstmals urkundlich erwähnt. Ende des 13. Jahrhunderts fiel der Ort an das Bistum Würzburg, das es als Lehen an die Herren von Rosenberg und nach deren Aussterben 1632 an die Herren von Hatzfeld gab. 1682 wurde Rosenberg dem Deutschen Orden, Ballei Franken, unterstellt. Fünfzig Jahre später wurden die Fürsten von Löwenstein-Wertheim Grundherren. Im Rahmen der Mediatisierung aufgrund des Reichsdeputationshauptschlusses fiel Rosenberg 1803 an das Fürstentum Leiningen. Als dieses 1806 aufgrund der Rheinbundakte aufgelöst wurde, kam der Ort an das Großherzogtum Baden. Das 1582 errichtete Schloss wurde 1926 bei einem Brand zerstört.

Ab dem 20. Jahrhundert

Am 1. Juli 1971 wurde Bronnacker eingemeindet. Am 1. Januar 1972 kam es zur Vereinigung von Rosenberg mit Hirschlanden und Sindolsheim, wodurch die Gemeinde Rosenberg gebildet wurde. Die Gemeinde gehörte zum Landkreis Buchen, der sich im Jahr 1973 mit dem Landkreis Mosbach zum heutigen Neckar-Odenwald-Kreis vereinigte.

Religionen

Trotz der Oberherrschaft des Bistums Würzburg konnten die Herren von Rosenberg als Grundherren 1558 die Reformation einführen. Auch als die römisch-katholischen Herren von Hatzfeld mit der Grundherrschaft belehnt wurden, blieb der Ort evangelisch. Im 21. Jahrhundert leben etwa zu gleichen Teilen Protestanten und Katholiken im Ort.

Hirschlanden, ein Ortsteil von Rosenberg, ist Sitz des Kirchenbezirks Adelsheim-Boxberg der Evangelischen Landeskirche in Baden.

Politik

Gemeinderat

Die Kommunalwahl am 7. Juni 2009 brachte folgendes Ergebnis[3]:

Partei Stimmen +/- Sitze +/-
Unabhängige Liste 36,8 % (+5,8) 5 ( +1 )
Bürgerliste 63,2 % (+40,8) 9 ( +6 )
Freie Wähler 0 % (-46,5) 0 ( -7 )

Die Wahlbeteiligung lag bei 57,5 % und war damit um 3,0 Prozentpunkte geringer als bei der Kommunalwahl 2004. Dem Gemeinderat gehören neun Männer und fünf Frauen an.

Darüber hinaus sind in Bronnacker, Hirschlanden und Sindolsheim jeweils Ortschaften im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung mit eigenem Ortschaftsrat und Ortsvorsteher als dessen Vorsitzendem eingerichtet.

Bürgermeister

Der Bürgermeister wird für acht Jahre direkt gewählt.

  • 1972–1976: Emil Kistner
  • 1976–1999: Arno Hagenbuch
  • seit 1999: Gerhard Baar

Wappen

Das Wappen der Gemeinde Rosenberg zeigt in von Gold (Gelb) und Rot schräglinks geteiltem Schild, oben eine gold (gelb) besamte rote Rose, unten ein achtspeichiges goldenes (gelbes) Rad.

Das in den badischen Farben (rot-gelb) tingierte Wappen enthält mit der Rose ein redendes Bild für den Ortsnamen und ein Zeichen für die historischen Herrschaftsverhältnisse, begegnet sie doch in der Helmzier des Wappens der Herren von Rosenberg und im Wappen von Grafschaft und Fürstentum Wertheim. Das Rad soll auf Kurmainz hinweisen, die einstige Lehnsherrschaft des Gemeindeteils Sindolsheim.

Wirtschaft

Das Werk Rosenberg von Getrag, ein Hersteller von Automobil-Getrieben, ist mit mehr als 540 Arbeitsplätzen einer der wichtigsten Arbeitgeber der Region.[4]

Verkehr

Rosenberg liegt an der A 81 Heilbronn–Würzburg und ist über die Abfahrt Osterburken zu erreichen. Ferner führt die B 292 (Bad SchönbornLauda-Königshofen) an Rosenberg vorbei.

In Rosenberg gibt es einen Haltepunkt der Frankenbahn (StuttgartWürzburg), der werktags im Berufsverkehr in sehr begrenztem Umfang bedient wird. Ein Haltepunkt in Hirschlanden besteht seit Mitte der 1980er Jahre nicht mehr.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

Ehrenbürger

Die Gemeinde hat dreimal die Ehrenbürgerwürde verliehen:

  • 1976: Emil Kistner, war von 1956 bis 1971 Bürgermeister von Hirschlanden und von 1972 bis 1976 Bürgermeister von Rosenberg
  • 1976: Hermann Hagenmeyer, war Gründer der Firma Getrag
  • 1999: Arno Hagenbuch, war von 1976 bis 1999 Bürgermeister von Rosenberg

Weblinks

 Commons: Rosenberg  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2014 (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 317–318
  3. Wahlergebnis beim Statistischen Landesamt
  4. Gemeinde Rosenberg, Stand: 2009

Kategorien: Ort im Neckar-Odenwald-Kreis | Rosenberg (Baden) | Gemeinde in Baden-Württemberg

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Rosenberg (Baden) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.