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Rondorf


Rondorf
Stadtteil 206 von Köln
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Fläche 8,2 km²
Einwohner 9445 (31. Dez. 2014)
Bevölkerungsdichte 1152 Einwohner/km²
Eingemeindung 1. Jan. 1975
Postleitzahl 50997
Vorwahl 02233
Stadtbezirk Rodenkirchen (2)
Verkehrsanbindung
Autobahn 555
Bundesstraße 51
Buslinien 131 132
Quelle: Kölner Stadtteilinformationen – Zahlen 2014

Der Stadtteil Rondorf liegt im Süden der Stadt Köln im Stadtbezirk Rodenkirchen.

Lage und Gliederung

Rondorf grenzt im Osten an Rodenkirchen und Hahnwald, im Süden an Immendorf und Meschenich, im Westen an Hürth und im Norden mit der Bundesautobahn 4 an Zollstock und Raderthal.

Zu Rondorf gehören ebenfalls die Dörfer Hochkirchen, Höningen, Konraderhöhe und ein Teil von Giesdorf (Giesdorfer Höfe).

Geschichte

Die erste historische Erwähnung als „Rumenthorp“ entstammt dem Jahre 941. Im Mittelalter gehörte die Ansiedlung dem Kölngau an und kam in seiner späteren Zeit als Rondorf zum Amt Brühl im Kurfürstentum Köln. 1794 besetzten französische Revolutionstruppen den Ort. In napoleonischer Zeit wurde die gleichnamige Mairie Rondorf nach dem Ort in ihrem Zentrum benannt und gehörte zum Kanton Brühl im Arrondissement Cologne des Département de la Roer. 1815 entstand daraus die Bürgermeisterei Rondorf im Landkreis Köln. 1888 wurden die Orte Bayenthal, Klettenberg, Marienburg, Raderberg, Raderthal und Zollstock aus der Gemeinde Rondorf ausgegliedert und in die Stadt Köln eingemeindet. In der Gemeinde verblieben die Orte Godorf, Immendorf, Meschenich, Rodenkirchen, Rondorf, Sürth und Weiß.

1961 wurde die Gemeinde Rondorf in „Gemeinde Rodenkirchen“ umbenannt und 1975 nach Köln eingemeindet. Ein Großteil der Bebauung entstammt den 1930er Jahren und der Nachkriegszeit.

Bürgermeister der Gemeinde Rondorf

  • 1811–1813: Heinrich Wahn
  • 1814–1844: Johann Georg Rolshoven
  • 1845–1848: Andreas Engels
  • 1848–1860: Peter Wahn
  • 1860–1872: Franz Ness
  • 1872–1893: Johann Baptist Wolff
  • 1893–1904: Eduard Steisel
  • 1905–1919: Max Adam
  • 1919–1919: Theodor Kastenholz
  • 1919–1934: Arnold Freund
  • 1934–1945: Josef Weitz
  • 1945–1946: August Weyer
  • 1946–1952: Rudolf Buch
  • 1952–1964: Josef Kallscheurer
  • 1964–1967: Alfons Künstler
  • 1967–1974: Heribert Mölders

Verkehr

Rondorf liegt in unmittelbarer Nähe zur A555 sowie zum Kreuz Köln Süd. Des Weiteren ist Rondorf durch Landstraßen mit Immendorf, Meschenich, Hürth, Raderthal und Rodenkirchen verbunden.

Zudem bestehen zwei Buslinien, die Rondorf mit dem öffentlichen Personennahverkehr verknüpfen. Eine direkte Verbindung ins Kölner Stadtzentrum besteht mit der Linie 132 über Marienburg, Bayenthal und die Südstadt. Die Linie 131 Verbindet Rondorf zudem mit Zollstock und Sülz sowie Rodenkirchen.

Außerdem ist geplant in einer vierten Ausbaustufe der Nord-Süd-Stadtbahn die Stadtbahnlinie 5 über Rondorf bis nach Meschenich zu verlängern.[1]

Katholische Kirche

Die 1900 im neugotischen Stil errichtete Kirche „Heilige Drei Könige“, durch einen Turm 1957 erweitert, wird mittlerweile nicht mehr als Gotteshaus genutzt. Sie wurde 1987 profaniert und zu einem Architekturbüro umgebaut. Während das Kirchenschiff nicht nur als Büro-, sondern auch als Ausstellungsraum und Konzertsaal genutzt wird, leben die Architekten mit ihren Familien im Turm der ehemaligen Kirche.

Vereine/Freizeit

Der SC Rondorf 1912 e. V. ist der ortsansässige Fußballverein. Der Verein wurde 1912 als „Radsport-Club Rheingold Rondorf“ gegründet und 1929 in Sport-Club Rondorf umgewandelt. Als größte Erfolge gelten die Teilnahme am Spielbetrieb in der Bezirksliga von 1976 bis 1980 und die Siege im Kreispokal 1974 und 1976. Der SC Rondorf engagiert sich ganz besonders im Jugendbereich und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur sozialen Betreuung der Jugendlichen von Rondorf und Hochkirchen.

Jedes Jahr wird ein Turnier unter dem Motto „Ganz Rondorf spielt Fußball“ ausgetragen, bei dem verschiedene Hobbymannschaften aus Rondorf und Umgebung gegeneinander antreten. Ziel dabei ist es, das Zusammenwachsen der Stadtteilbevölkerung zu fördern und dabei u.a. auch den Neubürgern das Einleben in die Dorfgemeinschaft zu erleichtern.

Schulen und Kindergärten

Rondorf verfügt mit der Anne-Frank-Schule über eine Grundschule in Öffentlicher Trägerschaft, die nach Anne Frank benannt wurde. Seit dem Schuljahr 2011/12 werden im Rahmen des Offenen Ganztags 245 Betreuungsplätze angeboten. Neben dem Förderverein und der Schulpflegschaft gibt es auch ein Schülerparlament, in dem die Schüler(innen) der Anne-Frank-Schule aktiv an der Gestaltung ihres Schullebens teilnehmen können.[2] Weiterführende Schulen liegen in benachbarten Stadtteilen.

Für Kinder im Vorschulalter stehen mit der Integrativen Städtischen Tageseinrichtung für Kinder, der Kindertagesstätte Adlerstraße, der Katholischen Kindertagesstätte Hl. Drei Könige und der Kita HdF-Pünktchen (nur U3) insgesamt 4 Einrichtung zur Betreuung zur Verfügung.

Siehe auch

Literatur

  • Paul Clemen: Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz Bd.4, Der Landkreis Köln, Düsseldorf 1897, Nachdruck Düsseldorf 1983, ISBN 3-590-32118-0, S.176

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Antrag in der Bezirksvertretung Rodenkirchen auf Vorlage der Trassenführung der Nord-Süd-Stadtbahn. Abgerufen am 22. März 2016.
  2. http://www.anne-frank-gs.de/joomneu/images/stories/dokumente/Parlamentkonzept.pdf

Kategorien: Ehemalige Gemeinde (Köln) | Stadtteil von Köln

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