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Rivera TI


TI ist das Kürzel für den Kanton Tessin in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Riveraf zu vermeiden.
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Rivera
Staat: Schweiz
Kanton: Tessin TI
Bezirk: Bezirk Lugano
Kreis: Kreis Taverne
Politische Gemeinde: Monteceneri
Postleitzahl: 6802
Koordinaten:
Höhe: 526 m ü. M.
Fläche: 13,3 km²
Einwohner: 1594 (31. Dezember 2009)
Einwohnerdichte: 120 Einw. pro km²
Website: www.monteceneri.ch

Rivera TI

Karte

Rivera war bis zum 20. November 2010 eine politische Gemeinde im Kreis Taverne im Bezirk Lugano des Kantons Tessin in der Schweiz.

Gemeindefusion

Am 25. November 2007 wurde die Fusion der sieben Gemeinden im Vedeggiotal von den Stimmberechtigten von fünf Gemeinden gutgeheissen: Bironico, Camignolo, Medeglia, Rivera und Sigirino hätten sich demnach zur Gemeinde Monteceneri zusammenschliessen müssen. Isone und Mezzovico-Vira lehnten die Fusion ab. In der Folge verzichtete der Staatsrat darauf, dem Grossen Rat eine zwangsweise Fusion der beiden ablehnenden Gemeinden zu beantragen. Monteceneri wurde deshalb lediglich aus den fünf zustimmenden Gemeinden gebildet.

Geographie

Rivera befindet sich etwa in der Mitte zwischen der Kantonshauptstadt Bellinzona und dem regionalen Wirtschaftszentrum Lugano. Die Gemeinde liegt am südlichen Fusse des geschichtsträchtigen Monte Ceneri und östlich vom grösseren und wegen seiner Freizeitangebote bekannten Monte Tamaro. Die Gotthardautobahn A2 durchschneidet den Ort in zwei Teile, bietet mit dem nahen Anschluss Rivera jedoch den direkten Zugang zur wichtigen Nord-Süd-Achse.

Geschichte

Der Name Rivera und der seiner drei Weiler Sorencino, Soresina und Capidogno taucht das erste Mal um 1300 auf. Erst zu Como gehörend, wird Rivera 1335 an die Visconti von Mailand abgegeben. Danach gehört es bis 1798 zu den Vogteien der Eidgenossenschaft. 1803 bekommt die Schweiz mit der Mediationsakte weitgehend ihre Autonomie zurück und Rivera wird eine Gemeinde im eigenständigen Kanton Tessin.

Bevölkerung

Sprachen

Offizielle Amts- und Umgangssprache ist Italienisch.

Sehenswürdigkeiten

Sakrale Bauten
  • Pfarrkirche Spirito Santo[1]
  • Oratorium Santa Maria degli Angeli auf Alpe Foppa[1]
  • Oratorium Santa Maria delle Grazie im Ortsteil Soresina[1][2]
  • Oratorium San Rocco im Ortsteil Sorencino[1][3]
  • Oratorium San Nicolao della Flue im Ortsteil Monteceneri[1]
  • Santuario del ciclista[4]
Zivile Bauten

  • Casa dei Landvogti[1][5]
  • Acquaparco Splash[6] (italienisch)
  • Tamaropark[7] (italienisch)
  • Bike Park Monte Tamaro[8]
Militärische Bauten
  • Schlossruine Santa Sofia[1]
  • Waffenplatz[1]
  • Festung Monte Ceneri[1].
Archäologische Orten
  • Verschiedene Gräbe von Eisenzeit und Römerzeit im Ortsteil Monte Ceneri.
  • Nekropole im Ortsteil «Caslasc»[1]
  • Verschiedene Kuppelsteine[9].
  • Rundfunk Radio Monte Ceneri.[10]

Persönlichkeiten

  • Emilio Maccagni (* 13. April 1888 in Rivera; † 14. Dezember 1955 ebenda), Maler, Restaurator[11]
  • Leonardo Pecoraro (* 19. August 1968 in Winterthur) (Bürgerort Rivera TI), Maler, Bildhauer, Mosaiker, Stecher[12]

Sport

Literatur

  • Virgilio Gilardoni: Rivera. In: Il Romanico. Catalogo dei monumenti nella Repubblica e Cantone del Ticino. La Vesconta, Casagrande S.A., Bellinzona 1967, S. 256, 526–527.
  • Rinaldo Giambonini, Agostino Robertini, Silvano Toppi: Rivera. In: Il Comune. Edizioni Giornale del Popolo, Lugano 1971, S. 255–266.
  • Fernando Zappa: Rivera nella storia. Rapporti fra Chiesa, Comune e Patriziato. Armando Dadò Editore, Locarno 1988.
  • Giuseppe Chiesi, Fernando Zappa: Rivera. In: Terre della Carvina. Storia e tradizioni dell’Alto Vedeggio. Armando Dadò, Locarno 1991.
  • Raimondo Locatelli, Adriano Morandi: Alto Vedeggio ieri e oggi : i sette Comuni da Sigirino a Isone. Edizioni Rivista di Lugano, Lugano 2005.
  • Fabrizio Panzera (Hrsg.): Rivera. In: Piano del Vedeggio. Dalla strada Regina all’Aeroporto. Salvioni, Bellinzona 2008.
  • Bernardino Croci Maspoli: Rivera. im Historischen Lexikon der Schweiz

Weblinks

 Commons: Rivera, Switzerland  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 1,7 1,8 1,9 Simona Martinoli und andere: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK, Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 273.
  2. Oratorium Santa Maria delle Grazie (Foto)
  3. Oratorium San Rocco (Foto)
  4. Santuario del ciclista (Foto)
  5. Casa dei Landvogti (Foto)
  6. Acquapark
  7. Tamaropark
  8. Bike Park Monte Tamaro auf ticino.ch
  9. Gilardoni, 1967, S. 527.
  10. Rundfunk Radio Monte Ceneri
  11. Emilio Maccagni in Sikart , abgerufen 19. Januar 2016.
  12. Leonardo Pecoraro in Sikart , abgerufen 14. Januar 2016.
  13. Associazione Sportiva Monteceneri
  14. La traversta Monte Tamaro – Monte Lema auf ticino.ch

Kategorien: Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz | Ort im Kanton Tessin

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Rivera TI (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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