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Ringsheim


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Freiburg
Landkreis: OrtenaukreisVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Höhe: 169 m ü. NHN
Fläche: 11,31 km²
Einwohner: 2274 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 201 Einwohner je km²
Postleitzahl: 77975
Vorwahl: 07822
Kfz-Kennzeichen: OG, BH, KEL, LR, WOL
Gemeindeschlüssel: 08 3 17 113
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchstraße 5
77975 Ringsheim
Webpräsenz: www.ringsheim.de
Bürgermeister: Heinrich Dixa (CDU)
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Ringsheim ist eine kleine Gemeinde im südlichen Ortenaukreis in Baden-Württemberg. Zur Gemeinde Ringsheim gehören außer dem Dorf Ringsheim keine weiteren Orte.

Geografie

Geografische Lage

Ringsheim liegt in der Oberrheinischen Tiefebene zwischen Rhein und dem ersten Anstieg des Schwarzwalds.

Nachbargemeinden

Die Gemeinde grenzt im Norden an Kappel-Grafenhausen, im Osten an die Stadt Ettenheim, im Süden an die Stadt Herbolzheim im Landkreis Emmendingen und im Westen an Rust.

Historische Geografie

In Ringsheim liegt die Wüstung Meistersheim.[2]

Geschichte

Angeblich haben bereits die Kelten die Erzvorkommen im nahe bei Ringsheim gelegenen angrenzenden Kahlenberg genutzt. Erste Siedlungsspuren gibt es aus dem 7. Jahrhundert. Aus dieser Zeit wird auch die Namensgebung vermutet: „Ringos Heim“. Der Bischof von Basel Adalbero verlieh 1002 das Marktregal an Ringsheim im Breisgau[3]. Bereits 1226 wird es als „Ringishein“ zum ersten Mal in einer Bulle von Papst Honorius III. urkundlich erwähnt. Große Teile des Ortes, der dem Bistum Straßburg unterstand, gehörten dem Kloster Ettenheimmünster. Es gehörte zum Oberamt Ettenheim.

Mit der Säkularisation aufgrund des Reichsdeputationshauptschlusses kam Ringsheim 1803 an das Großherzogtum Baden. Dort gehörte es kurzzeitig (bis 1809) zum Amt Mahlberg und dann wieder zum Amt Ettenheim. Mit der badischen Kommunalreform von 1924 kam die Gemeinde zum Landkreis Lahr. Als dieser 1973 aufgelöst wurde, wurde der Ort dem neugebildeten Ortenaukreis zugeschlagen.

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand.

Jahr Einwohnerzahl
1666 150
1692 250
1804 900
1861 1429
1900 1369
1910 1482
1950  1753
1956 1800
1970 1837
1980 1858
1990  1960
Jahr Einwohnerzahl
2000 2081
2005 2165
2006 2172
31. Dezember 2008 2192
2010 2208
2011 2236
2013 2255
2014 2297
30. Juni 2015 2306

Politik

Die Gemeinde gehört der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Ettenheim an.

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Ringsheim hat 10 Mitglieder. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 führte zu folgendem amtlichen Endergebnis. Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.

Parteien und Wählergemeinschaften %
2014
Sitze
2014
%
2009
Sitze
2009
Kommunalwahl 2014
 %
50
40
30
20
10
0
43,3 %
33,5 %
23,2 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
+5,6 %p
-9,6 %p
+4,0 %p
Expression-Fehler: Unerwartete schließende eckige Klammer
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 43,3 5 37,7 4
FWV Freie Wählervereinigung 33,5 3 43,1 4
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 23,2 2 19,2 2
gesamt 100,0 10 100,0 10
Wahlbeteiligung 60,1 % 64,9 %

Bürgermeister

  • 1890–1914: Rudolf Biehler
  • 1914–1919: Wilhelm Schauber
  • 1919–1928: Konstantin God
  • 1928–1934: Emil Weber
  • 1934–1945: Emil Schmidt
  • 1946–1948: Max Henninger
  • 1948–1969: Rudolf Biehler
  • 1969–1985: Ludwig Greber
  • 1985 bis heute: Heinrich Dixa (CDU)

Wappen

Die Blasonierung des Wappens lautet: „In Silber ein blauer Ring, darin eine sechsblättrige goldbesamte rote Rose mit grünen Kelchblättern.“

Partnerschaften

Ringsheim unterhält mit folgender Stadt eine Städtepartnerschaft:

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Ringsheim liegt im Gebiet des Tarifverbundes Ortenau. Der Bahnhof Ringsheim liegt an der Rheintalbahn (MannheimBasel). Dort halten stündlich Regionalexpress-Züge der Strecke Offenburg – Basel, außerdem Regionalbahnen.

Durch das Gemeindegebiet verlaufen die Bundesautobahn 5 mit der Anschlussstelle Ringsheim sowie die Bundesstraße 3 (Buxtehude - Weil am Rhein)

Bildung

Mit der Karl-Person-Schule besitzt Ringsheim eine eigene Grundschule. Außerdem gibt es einen römisch-katholischen Kindergarten.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

  • Die Johanneskapelle ist eine im 17. Jahrhundert errichtete Kapelle mit Wandmalereien, östlich der B 3 beim "Ochsenbrunnen" gelegen.[4]
  • Die Pfarrkirche St. Johann-Baptist ist eine denkmalgeschützte spätbarocke Kirche, die 1784/85 unter Joseph Hirschbühl (Vorarlberger Baumeistersippe) erbaut wurde.[5]
  • Der Heubergturm ist ein 1969 errichteter 12,5 m hoher Aussichtsturm, der ca. 1 km östlich des Ortsrandes in den Weinbergen liegt.[6] An der Brüstung der Aussichtsplattform sind Panoramatafeln angebracht.[7]

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

Literatur

Einzelnachweise

  1. Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2014 (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2. S. 314–315
  3. Günther Seith, Die rechtsrheinischen Gebiete des Bistums Basel und ihr Uebergang an Baden, Das Markgräflerland, 1951/2
  4. Johanneskapelle auf der Webseite der Gemeinde Ringsheim: Geschichte
  5. Kirche auf der Webseite der Gemeinde Ringsheim: Geschichte
  6. Heubergturm auf badische-seiten.de
  7. Ein Ausblick mit Informationen auf der Webseite der Gemeinde Ringsheim: Aktuelles und Presse vom 26. September 2011, abgerufen am 20. Dezember 2014

Weblinks

 Commons: Ringsheim  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Ort im Ortenaukreis | Ringsheim | Gemeinde in Baden-Württemberg

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Ringsheim (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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