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Riederalp


Riederalp
Staat: Schweiz
Kanton: Wallis VS
Bezirk: Östlich Raron
BFS-Nr.: 6181
Postleitzahl: 3987 Riederalp
3983 Goppisberg, Greich
3986 Ried-Mörel
Koordinaten:
Höhe: 1'905 m ü. M.
Fläche: 21,0 km²
Einwohner: 508 (31. Dezember 2014)[1]
Einwohnerdichte: 24 Einw. pro km²
Website: www.gemeinde-riederalp.ch

Östlicher Teil der Riederalp
(Talstation der Moosfluh-Bahn)

Karte

Riederalp ist eine durch Fusion entstandene Munizipalgemeinde im Bezirk Östlich Raron im Schweizer Kanton Wallis. Sie liegt südöstlich des Aletschwaldes, im Bereich der seit 2002 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärten Bergregion Jungfrau-Aletsch, und ist damit Teil des Aletschgebiets.

Geschichte

Die Gemeinde wurde auf den 1. November 2003 durch die Fusion der bis dahin selbständigen Gemeinden Goppisberg, Greich und Ried-Mörel gegründet.

  • Goppisberg, 75 Einwohner
  • Greich, 165 Einwohner
  • Ried-Mörel, 315 Einwohner

Das heute gemeinhin Riederalp genannte Skigebiet besteht historisch gesehen aus drei Alpen, von West nach Ost der Riederalp, der Greicheralp und der Goppisberger Alp, die zu den jeweiligen, in Hanglage befindlichen Dörfern Ried, Greich und Goppisberg gehörten.

Wappen

Die neue Gesamtgemeinde führte seit ihrer Fusion 2003 kein Wappen; mehrere Vorschläge wurden von der Behörde konsequent abgelehnt. Das Wappen mit drei Sternen als Sinnbild für die Gemeinden, Berge und Gletscher wurde erst am 30. November 2008 von den Stimmbürgern angenommen.[2][3]

Tourismus

Riederalp ist autofrei und lebt primär vom Tourismus. Im Winter stehen den Wintersportlern im Skigebiet Aletsch Arena rund 104 km Pisten und 34 Anlagen zur Verfügung. Seit dem 5. Dezember 2009 ist eine neue 4er-Sesselbahn Hohfluh in Betrieb. Im Sommer ist die Gemeinde Ausgangsort für Wanderer und Biker. Als Attraktion gilt die im Sommer 2008 eröffnete Hängebrücke, die Riederalp mit Belalp verbindet.[4] Der 9-Loch Golfplatz auf Riederalp ist der höchstgelegene in Europa.

Verkehr

In Mörel befindet sich ein Bahnhof der Matterhorn-Gotthard-Bahn (MGB, Fahrplanfeld 610).

Riederalp ist mit der Grosskabinenbahn Mörel–Riederalp-Mitte oder der 6er-Gondelbahn Mörel–Ried-Mörel–Riederalp-West erreichbar.

Am 14. Dezember 1996, 09.40 Uhr, ereignete sich bei der Gondelbahn Riederalp–Moosfluh ein Seilbahnunglück. Die Achse der Umlenkscheibe in der Talstation brach und mehrere Kabinen schlugen infolge des erheblich vergrösserten Seildurchhanges auf dem Boden auf. Ein Passagier starb, 18 Passagiere erlitten Verletzungen[5].

Persönlichkeiten

Literatur

Weblinks

 Commons: Riederalp  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. Vorschläge über neues Wappen
  3. Annahme des Wappens
  4. Hängebrücke
  5. Artikel auf Tages-Anzeiger online (nicht mehr abrufbar)

Kategorien: Autofreier Ort | Alp in der Schweiz | Wintersportgebiet in der Schweiz | Luftseilbahn in der Schweiz | Schweizer Gemeinde | Ort im Kanton Wallis

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Riederalp (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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