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Ried (bei Mering)


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Aichach-FriedbergVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Höhe: 526 m ü. NHN
Fläche: 29,21 km²
Einwohner: 3051 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 104 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86510
Vorwahlen: 08233, 08202, 08208
Kfz-Kennzeichen: AIC, FDB
Gemeindeschlüssel: 09 7 71 160
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Sirchenrieder Str. 1
86510 Ried
Webpräsenz: www.gemeinde-ried.de
Bürgermeister: Erwin Gerstlacher
}

Ried ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Aichach-Friedberg.

Geografie

Ried liegt in der Planungsregion Augsburg.

Gemeindegliederung

Ried hat zwölf Ortsteile:[2]

Es existieren folgende Gemarkungen: Baindlkirch, Eismannsberg, Höglwald, Hörmannsberg, Ried, Sirchenried und Zillenberg.

Geschichte

Ried gehörte zum Rentamt München und zum Landgericht Friedberg des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen

Sirchenried und Zillenberg wurden am 1. Januar 1972 eingemeindet. Hörmannsberg kam am 1. Juli 1972,[3] Baindlkirch und Eismannsberg kamen am 1. Mai 1978 hinzu.[4]

Einwohnerentwicklung

  • 1961: 1599 [4]
  • 1970: 1615 [4]
  • 1987: 2357
  • 2000: 2775
  • 2011: 2943
  • 2013: 2981
  • 2014: 2991

Politik

Bürgermeister ist seit 2014 Erwin Gerstlacher (CSU). Vorgänger waren Anton Drexl (CSU) (2002–2014) und Johann Klaß (Freie Wählergemeinschaft/Parteilose) (1990–2002).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1.270.000 Euro, davon waren umgerechnet 219.000 Euro Gewerbesteuereinnahmen (netto).

Gemeinderat

Der Gemeinderat setzt sich aus dem Ersten Bürgermeister und 14 Gemeinderäten zusammen.

Parteien 2014
Anteil Sitze
Christlich-Soziale Union (CSU)  % 6
Bürgergemeinschaft in der Gemeinde Ried  % 3
Freie Wähler  % 3
Lebensqualität Ried  % 2

Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: „Gespalten von Silber und Blau, vorne ein aufrechter roter Greifenlöwe, hinten ein silberner bewurzelter Baumstumpf mit Trieben und sechs Blättern.“

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Sehenswert ist die St.-Martins-Kirche im Ortsteil Baindlkirch.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft sechs, im produzierenden Gewerbe 110 und im Bereich Handel und Verkehr 38 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 75 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 955. Im verarbeitenden Gewerbe gab es fünf Betriebe, im Bauhauptgewerbe sieben Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 2010 54 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2141 ha, davon waren 1823 ha Ackerfläche und 304 ha Dauergrünfläche.

Bildung

Im Jahr 2012 gab es folgende Einrichtungen:

  • 87 Kindergartenplätze mit 80 Kindern
  • Eine Volksschule mit sieben Lehrern und 112 Schülern in fünf Klassen

Persönlichkeiten

Seit September 2006 ist Günter Schottenhammer postum Ehrenbürger der Gemeinde Ried. Durch sein selbstloses Opfer entging der Ortsteil Zillenberg am 26. November 1964 einer Katastrophe. Schottenhammer stürzte mit seiner RF-84F Thunderflash nahe dem Ort ab. Hätte er die Maschine per Schleudersitz verlassen, wäre sie vermutlich in den Ort gestürzt. Er hinterließ seine Frau und ein damals neun Tage altes Kind.[5]

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?val=1853&attr=590&modus=automat&tempus=20131113/155601&hodie=20131113/155606
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 465.
  4. 4,0 4,1 4,2 Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 788.
  5. Augsburger Allgemeine zum 50. Jahrestag des Flugzeug-Absturzes , abgerufen am 27. März 2016.

Weblinks

 Commons: Ried  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Ort im Landkreis Aichach-Friedberg | Ried (bei Mering) | Gemeinde in Bayern

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Ried (bei Mering) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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