Richard Hundhammer - LinkFang.de





Richard Hundhammer


Richard Hundhammer (* 22. Mai 1927 in München; † 17. April 2012 in München) war ein deutscher Politiker (CSU).[1]

Leben

Richard Hundhammer war der erstgeborene Sohn von Alois Hundhammer und hatte drei Brüder, darunter den Bühnenbildner und Filmausstatter Wolfgang Hundhammer. Nach Schulzeit und Abitur in München studierte er Rechtswissenschaften und wurde zum Dr. iur. promoviert.

Neben seinem Vater und anderen war Richard Hundhammer 1945 Gründungsmitglied der Christlich-Sozialen Union in Bayern (CSU). Ab 1958 arbeitete er als Rechtsreferent bei der Regierung von Oberbayern.

Zwischen 1970 und 1986 war er Landtagsabgeordneter des bayerischen Landtags und Mitglied des Vorstandes der CSU-Landtagsfraktion, des Ausschusses für Verfassungs-, Rechts- und Kommunalfragen und des Bayerischen Verfassungsgerichtshofes. Von 1972 bis 1974 war er stellvertretender Vorsitzender des Geschäftsordnungsausschusses, in anderen Ämtern stellvertretender Landesvorsitzender der Katholischen Männergemeinschaften in Bayern; Mitglied des Vorstandes des CSU-Bezirksverbandes München; Vorsitzender des CSU-Kreisverbandes München 5 und Mitglied des CSU-Landesausschusses.

1985 geriet er in die öffentliche Kritik, als er sich gegen die Errichtung eines Denkmals für Kurt Eisner in München aussprach.[2]

Nach seinem Rückzug aus dem politischen Geschäft war er unter anderem als Kuratoriumsvorsitzender der Wilhelmina Busch-Woods-Stiftung in Bernried am Starnberger See tätig.

Richard Hundhammer war verheiratet mit Irmgard Hundhammer, geborene Wohlschlager (* 26. November 1922; † 17. Oktober 2008 in München). Aus der Ehe gingen zwei Söhne hervor.

Ehrungen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Peter Fahrenholz: Mitbegründer der CSU gestorben. Süddeutsche Zeitung, 20. April 2012
  2. Otto Fischer: Streit um Kurt Eisner. In: Süddeutsche Zeitung, 27. August 1985.
  3. Bundespräsidialamt


Kategorien: Richter (Bayerischer Verfassungsgerichtshof) | Träger der Bayerischen Verfassungsmedaille in Silber | Landtagsabgeordneter (Bayern) | CSU-Mitglied | Gestorben 2012 | Geboren 1927 | Träger des Bundesverdienstkreuzes (Ausprägung unbekannt) | Träger des Bayerischen Verdienstordens | Deutscher | Mann

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Richard Hundhammer (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.