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Rench


Rench

Renchdamm bei Lautenbach

Daten
Gewässerkennzahl DE: 2354
Lage Baden-Württemberg, Deutschland
Flusssystem Rhein
Abfluss über Rhein → Nordsee
Quelle Am Kniebis bei Bad Griesbach im Schwarzwald-Zuflucht Q. Schöngrundbächle
Quellhöhe ca. 915 m ü. NN[1]
Mündung bei Rhein-km 314,700, bei Rheinau/Lichtenau/Helmlingen in den Rhein
Mündungshöhe 123 m
Höhenunterschied ca. 792 m
Länge 57 km[2]
Einzugsgebiet 306,1 km²[3]
Abfluss am Pegel Ramsbach[4]
AEo: 108 km²
Lage: 38,1 km oberhalb der Mündung
NNQ (04.09.1949)
MNQ 1929/2009
MQ 1929/2009
Mq 1929/2009
MHQ 1929/2009
HHQ (27.06.1994)
97 l/s
630 l/s
3,69 m³/s
34,2 l/(s km²)
65,7 m³/s
190 m³/s

Abfluss[5] MQ
8,37 m³/s
Linke Nebenflüsse Ödsbach, Hesselbach
Rechte Nebenflüsse Lierbach, Acher (Teilmenge)
Kleinstädte Oppenau, Oberkirch, Renchen
Gemeinden Bad Peterstal-Griesbach, Lautenbach, Erlach
Einwohner im Einzugsgebiet 88650[6]

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Die Rench ist ein rechter Nebenfluss des Rheins in der Ortenau (Mittelbaden). Sie entspringt am Südrand des Nordschwarzwaldes am Kniebis bei Bad Griesbach im Schwarzwald. An der mündungsfernsten Quelle beim Ortsteil Zuflucht der Schwarzwaldgemeinde nahe der ehemaligen Jugendherberge entspringt das Schöngrundbächle auf rund 915 m ü. NN , das nach Durchlaufen seiner steilen Hangklinge mit weiteren Bächen erst zur Alten, dann zur Wilden Rench zusammenfließt, die dann erst unterhalb von Bad Griesbach nur mehr Rench genannt wird. Die Rench verläuft insgesamt in markantem Südbogen durch den Mittleren Schwarzwald und tritt, das hügelige Ortenauer Obst- und Weinbaugebiet querend, in die Rheinebene aus. Nach knapp 57 km mündet sie bei Rhein-km 314,700 zwischen Helmlingen (Rheinau) und Lichtenau zusammen mit dem Mühlbach in den Rhein.

Das obere Renchtal um Bad Peterstal-Griesbach ist zunächst in waldreiche Buntsandsteinhochflächen eingeschnitten und wandelt sich zu einer offeneren, sehr unruhig und steil reliefierten Tallandschaft, deren Zentrum die Kleinstadt Oppenau ist. Dort strömt ihr von rechts der durch seine Wasserfälle bekannte Lierbach zu. In Lautenbach weitet sich das Tal unvermittelt zur Vorbergzone mit der am Fuß von Weinbergen gelegenen Stadt Oberkirch und der Kleinstadt Renchen, deren Umgebung von Obstbau geprägt ist.

Durch das Renchtal führt die B 28, ein seit jeher bedeutender Schwarzwald-Querweg, der den Raum Straßburg mit dem oberen Neckarraum verbindet. Sie führt oberhalb von Bad Griesbach steil und serpentinenreich hinauf zur Alexanderschanze (968 m). Von Appenweier aus führt die Renchtalbahn bis Bad Griesbach. Sie hat auch zur Entwicklung des schon im 16. Jahrhundert in Bad Griesbach einsetzenden Kurbetriebes im Renchtal beigetragen, der sich bald auf Bad Antogast bei Oppenau (besonders Hochadel), Bad Peterstal und Bad Freiersbach (heute zu Bad Peterstal-Griesbach) ausweitete.

Der Rench-Flutkanal wurde zur Ableitung von Hochwasser zwischen 1936 und 1953 bei der Acher-Rench-Korrektion gebaut. Er zweigt bei Erlach von der Rench ab, nimmt bei Rheinau den Acherkanal auf und vereinigt sich bei Memprechtshofen wieder mit der eigentlichen Rench.

Galerie

Einzelnachweise

  1. Nach dem Höhenlinienbild auf dem Geodatenviewer.
  2. Länge der Rench nach LUBW-FG10 (Datensatzeintrag).
  3. Gesamteinzugsgebiet der Rench nach LUBW-BRSWEB, Einzugsgebiete, Aggregierte Gebiete 04 (Datensatzeintrag).
  4. Deutsches Gewässerkundliches Jahrbuch Rheingebiet, Teil I 2009 Landesamt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg ,S. 88, abgerufen am 22. Januar 2016 (PDF, deutsch, 1,85 MB).
  5. Regierungspräsidium Freiburg: TBG Begleitdokumentation Acher-Rench (33), Tab. A 7.2.1, Freiburg i. Br. 2009 (umgerechnet aus m³/a).
  6. Regierungspräsidium Freiburg: TBG Begleitdokumentation Acher-Rench (33), Freiburg i. Br. 2009.

Weblinks

 Commons: Rench  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Fluss im Schwarzwald | Gewässer im Ortenaukreis | Fluss in Baden-Württemberg | Flusssystem Rhein | Fluss in Europa

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Rench (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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