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Rehden


Dieser Artikel behandelt die Gemeinde Rehden in Niedersachsen. Zu anderen Bedeutungen siehe Rehden (Begriffsklärung).
Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: DiepholzVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Samtgemeinde: Rehden
Höhe: 42 m ü. NHN
Fläche: 33,34 km²
Einwohner: 1942 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 58 Einwohner je km²
Postleitzahl: 49453
Vorwahl: 05446
Kfz-Kennzeichen: DH
Gemeindeschlüssel: 03 2 51 030
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schulstr. 18[2]
49453 Rehden
Webpräsenz: www.rehden.de
Bürgermeister: Wilhelm Grelle (WGR)
}

Rehden ist eine Gemeinde und der Sitz der Samtgemeinde Rehden im Landkreis Diepholz in Niedersachsen (Deutschland).

Überregionale Bedeutung hat Rehden durch den unterirdischen Erdgasspeicher der Wingas, der mit 4 Mrd. m³ der größte Westeuropas ist.

Geografie

Geografische Lage

Rehden liegt nördlich der Naturparks Dümmer und Rehdener Geestmoor und südlich des Naturparks Wildeshauser Geest. Es befindet sich ziemlich genau in der Mitte zwischen Bremen im Norden und Osnabrück im Südwesten sowie östlich von Diepholz und westlich des Kellenbergs.

Gemeindegliederung

  • Lohaus
  • Düversbruch
  • Rehdener-Fladder

Naturschutzgebiete

Die Naturschutzgebiete Rehdener Geestmoor und Rehdener Geestmoor-Regenerationsgebiet, die im Süden der Gemeinde liegen, sind zusammen ca. 1800 ha groß.

Geschichte

Der Ort Rehden ist sehr alt, denn bereits in der Zeit von 854 bis 877 hatte hier ein Edler namens Belo Besitz. Auch das Kloster Corvey unterhielt in sehr früher Zeit in diesem Raum Stellen. In alten Urkunden wird Rehden im 9. und 11. Jahrhundert Redun, in den späteren Jahrhunderten stets Rehden geschrieben. Der Name Rehden ist aus dem altniederdeutschen „hriod“ und dem mittelniederdeutschen „red“ – das heißt Ried, Schilf oder Röhricht – abzuleiten. Zwischen 1238 und 1250 wird Rehden unter den Ortschaften genannt, aus denen das Stift Osnabrück Bezüge erhielt. Im Zusammenhang mit Rehden werden auch die Edlen Herren Otto und Burchard zu Diepholz erwähnt.

Wirtschaft

Grundbedarf

Die für den täglichen Bedarf erforderlichen Einrichtungen zur Deckung des Grundbedarfs der Bevölkerung sind in der Gemeinde Rehden vorhanden. Auch die Ausstattung mit Handels- und Dienstleistungseinrichtungen entspricht dem derzeitigen Bedarf.

Die Gemeinde Rehden verfügt über eine Gemeindeschwesternstation. Die gesundheitliche Versorgung ist durch zwei Ärzte, zwei Zahnärzte, eine Apotheke, sowie zwei Massagepraxen und eine Krankengymnastikpraxis sichergestellt.

Industrie

Ein größeres Unternehmen ist die Gazprom-Tochter Astora. Der unterirdische Erdgasspeicher in rund 2000 Metern Tiefe in Rehden ist mit einer Kapazität von über vier Milliarden Kubikmeter und einer Fläche von acht Quadratkilometern der größte in Westeuropa und verfügt über rund ein Fünftel der gesamten in Deutschland vorhandenen Speicherkapazität. Der Speicher wird seit 2012 von der Astora geführt.

Die Gebäude und das Gelände einer früheren Munitionsanstalt (Muna) der Wehrmacht und später der Bundeswehr nutzt heute die BTR-Logistik, ein Unternehmen für Fahrzeugtransporte. In den letzten Jahren haben sich weitere Unternehmen im Bereich der Rohrtechnik und der Lebensmittelbranche im neuen Gewerbegebiet angesiedelt.

Infrastruktur

Durch die B 214 (Lingen-Diepholz-Nienburg) und die B 239 (Rehden-Wagenfeld-Herford) sowie mehrere Landes- und Kreisstraßen ist das Gemeindegebiet gut an das regionale und überörtliche Verkehrsnetz angebunden. Über die B 214 erreicht man die 25 km entfernte Anschlussstelle der A 1 in Holdorf. Eine Gütereisenbahnlinie (Diepholz–Sulingen) läuft durch die Gemeinde. Diese wird in den letzten Jahren wieder verstärkt für Auto- und Chemikalientransporte bis zur ehemaligen Muna (heute Logistikfirma) genutzt.

Bildung

In der Gemeinde Rehden befindet sich eine Grundschule und eine Oberschule. Weiterführende Schulen, wie das Gymnasium (Graf-Friedrich-Schule) und das Berufsbildungszentrum Dr. Jürgen-Ulderup sowie die FHWT, befinden sich in der 8 km entfernten Stadt Diepholz.

Ein Kindergarten wurde im Jahre 1996 in Rehden in Betrieb genommen. Dazu kam 2008 eine Kinderkrippe.

Politik

Gemeindewahl 2011[3]
Wahlbeteiligung: 61,99 %
 %
80
70
60
50
40
30
20
10
0
70,15 %
19,97 %
6,43 %
2,60 %
0,82 %
WGR
BüFo
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Gemeinderat

Der Gemeinderat aus Rehden setzt sich aus 11 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.

  • WGR: 8 Sitze
  • SPD: 2 Sitze
  • Bürgerforum Gemeinde Rehden: 1 Sitz

(Stand: Kommunalwahl am 11. September 2011)

Bürgermeister

Ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Rehden ist seit dem 1. November 2006 Wilhelm Grelle.

Wappen

Die Gemeinde Rehden führt kein eigenes Wappen. Üblicherweise wird das Wappen der Samtgemeinde Rehden verwendet.

Religion

In Rehden gibt es die evangelische Kirchengemeinde „Zum guten Hirten“ – Rehden-Hemsloh mit der Kirche in Rehden, direkt an der B 214.

Freizeit

Vereine

In der Gemeinde gibt es unter anderem den Schützenverein Rehden 1924 e.V. und eine Jugendfeuerwehr bei der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr Rehden.

Sport

In Rehden spielt der Regionalligist BSV Schwarz-Weiß Rehden. Auf den neuen Waldsportstätten befinden sich zusätzlich ein Streetbasketballfeld, eine Skateranlage, die vom Roll- und Schlittschuhclub Rehden genutzt wird, sowie ein vom DFB gefördertes Kleinsportfeld. Im Schützenwald wurde ein Outdoor Fitnessparcour gebaut und steht allen zur Verfügung.

Einzelnachweise

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2014  (Hilfe dazu).
  2. http://www.rehden.de/internet/page.php?site=32
  3. http://wahlen.kdo.de/content.php?kunde=sg_rehden&wahlverz=sg_rehden/web/201109_K__Gemeindewahl_Rehden_11.09.2011&wahlname=Gemeindewahl_Rehden_11.09.2011&datei=110810082400064_0_1_txt_p_.html

Weblinks

 Commons: Rehden  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Ort im Landkreis Diepholz | Rehden | Gemeinde in Niedersachsen

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Rehden (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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