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Regionales Rechenzentrum Erlangen


Das Regionale RechenZentrum (RRZE) ist der IT-Dienstleister der Universität Erlangen-Nürnberg. Es unterstützt im Rahmen des Regionalkonzepts auch die Universität Bayreuth, die Otto-Friedrich-Universität Bamberg, die Technische Hochschule Nürnberg und die Hochschule Coburg. Zum erweiterten Versorgungsbereich gehören außerdem die Hochschulen Ansbach und Hof sowie die Evangelische Hochschule Nürnberg. Im Rahmen von Kooperationen leistet es auch Dienstleistungen für das DFN, die Stadt Erlangen und den kommunalen IT-Dienstleister der Metropolregion Kommunal-Bit. Als Schnittstelle zwischen Forschung und Technik begreift sich das RRZE als Zentrum computertechnologischer Kompetenz in der Hochschullandschaft Frankens und als Partner der Wissenschaft.

Forschungsprojekte

Neben dem Betrieb von Großteilen der IT-Infrastruktur werden am RRZE auch Forschungsprojekte durchgeführt. Unter anderem sind dies Projekte zu:

  • Xwin-Labor (DFN-Netz-Messungen und Tests zu neuen Netzanbindungen)
  • Uni-TV
  • HPC (Hochleistungsrechnen)

Allgemeine Dienstleistungen

Das RRZE betreibt auch Dienstleistungen, die allgemein genutzt werden können. Darunter:

  • Der FTP-Mirror ftp.fau.de ist unter anderem Primary oder Secondary Mirror für openSUSE, Ubuntu, Knoppix, und andere bekannte GNU/Linux-Distributionen. Neben den FTP-Servern von Berlin und Paderborn ist der FTP-Server an der Universität Erlangen-Nürnberg einer der am häufigsten genutzten Server in Deutschland. Im März 2016 betrug der durchschnittliche Traffic deutlich über 6 TB pro Tag[1].
  • Die vier Stratum 1 NTP-Zeitserver ntp0.fau.de bis ntp3.fau.de dienen zur Synchronisation eigener Clients zur Atomuhrzeit. Viele weit verbreitete Clients, aber auch Betriebssysteme, greifen auf diesen Server zu.
  • Mit dem IRC-Server irc.uni-erlangen.de ist das RRZE ein wichtiger Partner im IRCnet.
  • Das Schulungszentrum für Informationstechnologie Erlangen (SITE) bietet Studenten und Universitätsmitarbeitern kostengünstige Schulungen für Software und (Web-)Technologien an. Auch Externe können (zu etwas höheren Preisen) an den Kursen teilnehmen.
  • Verschiedene Hochleistungsrechner stehen Wissenschaftlern der Universität und der im Rahmen des Regionalkonzeptes angeschlossenen Hochschulen zur Lösung numerischer Aufgaben zur Verfügung. Um die Portierung, Optimierung und Weiterentwicklung von Programmen zu unterstützen, arbeitet ein Team von Experten für High Performance Computing eng mit diesen Kunden zusammen.

Besonderes

Das RRZE wurde im Dezember 2005 für seinen Webauftritt mit einer goldenen Biene in der Kategorie „Bildung, Wissenschaft und Forschung“ ausgezeichnet.

Das Rechenzentrum ist eines der wichtigen deutschen Supercomputer-Zentren. Der im November 2006 in Betrieb genommene Woodcrest-Cluster wurde im November 2007 auf dem 329. Platz der 500 leistungsstärksten Rechner weltweit eingeordnet.[2]

Seit vielen Jahren werden an Universitäten und Hochschulen bayernweit gemeinsam nationale und EU-weite Ausschreibungen durchgeführt, die auf die Beschaffung der IT-Infrastruktur ausgerichtet sind. Das Ergebnis sind umfangreiche Rahmenverträge mit IT-Herstellern und -Lieferanten, die u. a. eine wirtschaftliche Beschaffung von Computerarbeitsplätzen mit standardisierten Produkten ermöglichen. Die Ausschreibungen haben Auftragswerte von mehreren Millionen Euro über alle beteiligten Hochschulen. Für die Universität Erlangen-Nürnberg koordiniert das RRZE diese Ausschreibungen[3].

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Traffic Statistik der letzten 60 Tage von ftp.fau.de. RRZE, abgerufen am 13. Mai 2016.
  2. Informationen zum Woordcrest-Cluster am RRZE
  3. Jahresbericht RRZE 2014

Kategorien: Bildung und Forschung in Erlangen | Rechenzentrum | Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Regionales Rechenzentrum Erlangen (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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